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Mitarbeiterbindung: Wie Sie Mitarbeiter an das Unternehmen binden

Mitarbeiterbindung: Wie Sie Mitarbeiter an das Unternehmen binden

Die Mitarbeiter im Unternehmen zu halten ist eine machbare Aufgabe. Es gibt jedoch einige Punkte welche es zu beachten gibt.

Im Beitrag einige Tipps die Ihnen helfen werden, Angestellte langfristig zu binden.

Zuhören

Mitarbeiter wollen “gehört” werden. Anstatt das der Manager während eines Meetings die ganze Zeit spricht, sollte man besser aktiv “zuhören” und versuchen zu verstehen was das Teammitglied zu sagen hat.

In vielen Fällen kann man die Herausforderungen, vor welchen das Teammitglied steht gar nicht lösen, beziehungsweise nicht dabei weiterhelfen. Ein einfaches zuhören kann dem Angestellten jedoch das Vertrauen geben, dass er Gehör im Unternehmen findet und sich im gegebenen Fall einer Unterstützung sicher sein kann.

In zuvielen Unternehmen sind die Gespräche heutzutage noch viel zu einseitig und der Manager erteilt eine “Lektion”, spricht aus seinen Erfahrungen oder redet einfach ohne Unterbrechung. Ein guter Manager sollte jedoch wissen, dass die meisten Angestellten etwas auf dem Herzen haben, welches sie mitteilen wollen. Ein offenes Ohr kann hier bereits helfen.

Gutes Gehalt

Niemand möchte sich unter Wert verkaufen. Daher sollte man genau prüfen, wie der Gehaltsspiegel in der jeweiligen Branche aussieht.

Eine zu niedrige Entlohnung kann dazu führen, dass der Teamkollege nach einer Stelle Ausschau halten wird, welches dem Standard schon eher entspricht.

Regelmässige Gehaltserhöhungen

Für viele Personen in Unternehmen ist die jährliche Erhöhung des Gehalts eine Wertschätzung. Fällt diese Erhöhung in einem Jahr aus, dann kann das schnell zu der Meinung führen, dass man als Mitarbeiter nicht wertgeschätzt wird.

Falls man nicht in der Lage sein sollte, eine Erhöhung zu geben, dann sollte man eine gute Begründung aufzeigen können. Schlechte Unternehmenszahlen (geringe Umsätze/ Profite) können Gründe sein.

Jedoch aufgrund von der Performance eine Steigerung zu verweigern, kann zu sehr negativen Gefühlen beim Angestellten führen.

Gemeinsame Ausflüge/ Essen gehen

Ein Essen zu zweit, mit dem Angestellten und dem Manager, kann helfen die Kommunikation zu fördern und Zweifel aus der Welt zu räumen, welche mit der Zeit entstehen können.

Bei einer lockeren Atmosphäre werden beide Seiten schon eher bereit sein, wichtige Informationen miteinander zu teilen.

Zudem benötigt ein gemeinsames Essen zirka 45 Minuten und mehr (inklusive des Laufens zum Restaurant, Bestellung aufgeben, etc.). Das ist viel Zeit und man ist nicht, wie in einem Meeting, für wenige Minuten verfügbar.

Man kann auch Stille, beim Essen, überbrücken. Etwas was bei formellen Meetings oftmals nicht möglich ist.

Kleinere gemeinsame Ausflügen können auch hilfreich sein. Zum Beispiel bieten einige Firmen Unternehmensführungen an. An diesen kann man mit kleineren Teams teilnehmen.

Regelmässige Meetings/ Besprechungen

Anstatt sich nur einmal im Monat auszutauschen, sollte man jede, passende, Möglichkeit nutzen, sich miteinander zu unterhalten und informelle Meetings abzuhalten.

Dies kann dabei helfen, dass der Manager oder die Firma nicht als “fremd” wahrgenommen wird und man sich selbst als Teil der Firma wahrnimmt.

Zu oft entfernen sich Mitarbeiter von den Werten der Firma und auch vom Management. Dies liegt meistens nicht daran, dass man etwas falsch gemacht hat, sondern einfach weil regelmässiger Austausch fehlt.

Freundliche Büroatmosphäre

Viele Unternehmen werben mit tollen Projekten und spannenden Aufgaben. Was bringt das jedoch, wenn die Büroatmosphäre nicht freundlich ist?

In vielen Büros ist die Stimmung eher negativ und die Kollegen stehen in einem ewigen Konkurrenzkampf.

Dies sollte man vermeiden. Eine freundliche Büroatmosphäre kann in vielen Fällen bereits Wunder wirken, wenn es darum geht Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden.

Ein Weg, um dies zu erreichen, ist zum Beispiel, die Angestellten von Zeit zu Zeit an die Werte des Unternehmens zu erinnern (in welchen auch die Themen “Respekt” und “freundlicher Umgang miteinander” vorkommen sollten).

Freiräume bieten

Besonders wenn es um den Bereich Wissensarbeit geht, kann es nur schaden, die Angestellten zu sehr zu überwachen.

Um grossartige Leistungen zu erbringen braucht es Freiräume. Der Mitarbeiter sollte in der Lage sein, seinen eigenen idealen Weg zur höheren Produktivität zu finden.

Für einige kann das bedeuten, dass man ab und zu abschaltet und sich ein paar Nachrichtenseiten durchliest. Für andere bedeutet das Musik zu hören oder ein Buch zu lesen. Andere wiederum wollen sich für ein paar Minuten “hinlegen” und sich ausruhen.

All das sollte man nicht im negativen Licht betrachten und die Angestellten, bei solch einem Verhalten nicht ermahnen. Einige Menschen brauchen nun mal diesen Freiraum, um sich entfalten zu können.

Auch wenn es darum geht, seine Arbeitszeit einzuteilen, sollte man etwas Flexibilität zeigen. Falls notwendige Behördengänge zu tätigen, oder andere wichtige Aufgaben zu erledigen sind, dann sollte man die Personen, ohne grosse administrative Aufwendungen, diese Aufgaben machen lassen. Der Mitarbeiter wird das sehr zu schätzen wissen.

Arbeitsplatzsicherheit

Wenn Arbeitskollegen ohne gute Begründung entlassen werden, kann man selbst, auch in grosse Zweifel kommen und wird im Notfall nach einer neuen Stelle suchen.

Daher sollte eines der Ziele sein, die höchstmögliche Arbeitsplatzsicherheit zu bieten. Hierdurch wissen die Mitarbeiter, dass sie sich auf den Arbeitgeber verlassen können. Damit wird sich dann auch die Beziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber verbessern.

Offene Kommunikation

Wenn Manager und Angestellte miteinander sprechen, sollte zum Anfang besonders der Manager sehr offen in der Kommunikation sein. Man sollte keine Unwahrheiten verbreiten oder sonstige Informationen vorenthalten.

Eine offene Kommunikation wird dazu führen, dass sich auch der Teamkollege immer weiter öffnet und seine Sorgen und Nöte mitteilen wird und sich auch sonst verstärkt in Gesprächen mit einbringt.

Verständnis zeigen

Es kann immer mal wieder dazu kommen, dass man krank wird oder das es Probleme in der Familie gibt. Auch beruflich kann es hier und da mal Schwierigkeiten geben.

Wichtig ist es in solchen Fällen, Verständnis zu zeigen. Denn wenn es um grössere Probleme, zum Beispiel in der Familie, geht, dann wird sich der Mitarbeiter immer für die Familie und gegen den Job entscheiden.

Umso wichtiger ist es, Verständnis für solche Situationen zu zeigen.

Somit wird sich der Mitarbeiter zudem sicher sein, dass er auch bei zukünftigen Problemen Unterstützung finden und er/ sie nicht im negativen Licht wahrgenommen wird.

Fehler akzeptieren

Kein Mensch ist perfekt. Sie können zum Beispiel den perfekten Programmierer (oder sonstigen Spezialisten) finden, irgendwo wird diese Person jedoch seine Macken haben.

Man sollte daher die Qualitäten des Angestellten fördern und die negativen Seiten positiv managen.

Ein Beispiel: Sie haben einen Top Angestellten im Unternehmen. Dieser hat jedoch die Tendenz sich sehr schnell aufzuregen und sich ständig zu beschweren. In diesem Fall sollten Sie sich mit dem Mitarbeiter von Zeit zu Zeit austauschen und aktiv zuhören. Meiner Erfahrung nach reicht das bereits, solche Angestellte und deren Beschwerden zu entschärfen. Mit der Zeit legen sich die meisten Probleme dann auch und auch der Bedarf zur Kommunikation sinkt im Zeitverlauf.

Fazit

Oftmals werden hauptsächlich monetäre Tipps gegeben, um Mitarbeiter zu halten. Bei Angestellten handelt es sich jedoch um Menschen. Bei Menschen sind, auch wenn es viele nicht zugeben wollen, Gefühle, Wertschätzung, Sich-Gehört-Fühlen in vielen Fällen wichtiger als andere Bereiche welche monetärer Natur sind.

Gleichzeitig ist natürlich ein marktgerechtes Gehalt ausschlaggebend, um Angestellte an das Unternehmen zu binden.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Welche Massnahmen unternehmen Sie, um Mitarbeiter in der Firma zu halten?

Interessante Links:
Top 5 Massnahmen für die Mitarbeiterbindung
Checkliste mit Tipps

Bilder: Flickr.com/ duckinwales/ Ridgway/ schnell/ NWABR


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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