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Webdesign Konzept: 10 Tipps für ein grossartiges Konzept

Webdesign Konzept: 10 Tipps für ein grossartiges Konzept

Es gibt unterschiedlichste Ansätze wie man eine Website umsetzen kann.

Der einfachste Weg wäre es ein Template in WordPress oder in einem anderen Content Management System (CMS) zu nehmen und es dann mit Inhalten (Texte, Bilder, Videos, etc.) zu befüllen.

Es gibt einige Blogger und Unternehmer, die mit diesem Ansatz gut fahren.

In vielen Fällen benötigt es jedoch ein gut durchdachtes Design, welches die Besucher besonders anspricht.

Die Ziele der Erstellung eines Konzepts könnten wie folgt aussehen:

  • Steigerung der Conversion Rate: Mehr Besucher sollen auch zu Kunden werden. Beispielsweise werden mit der derzeitigen Webpräsenz zirka 10 von 1000 Besuchern zu Käufern. Dies soll nun auf 50 Käufer pro 1000 Besucher gesteigert werden.
  • Verbesserte Markenwahrnehmung: Bekannte Marken wollen ein bestimmtes Gefühl vermitteln. Hierfür braucht es ein spannendes Webdesign. Firmen wie Adidas oder Redbull sind natürlich die besten Beispiele. Es gibt jedoch genug kleine und mittlere Firmen, die von einer verbesserten Markendarstellung profitieren können.
  • Wiederkehrende Besucher: Viele Webseiten werden einmal besucht und dann nicht mehr. Eine verbesserte Nutzerführung und auch interessante Inhalte können den Besucher zum wiederkommen animieren.

Es gibt sicherlich noch viele weitere Ziele welche man mit einem solchen Konzept erreichen  möchte. Dies ist nur eine kleine Auswahl.

Im Beitrag ein paar Informationen wie man bei der Konzept Erstellung vorgehen kann.

1) Ideen vom Kunden einsammeln

Im ersten Schritt macht es Sinn, Informationen vom Kunden selbst einzuholen. Dieser hat in den meisten Fällen bereits Ideen, wie das Webdesign aussehen kann.

Oftmals gibt es bereits die eine oder andere Website, von der man sich inspirieren lassen kann.

Klar ist auch, das der Designer höchstwahrscheinlich bereits eigene Ideen für die Umsetzung hat. Es geht jedoch nicht um den Designer, sondern um den Kunden.

Man könnte auch nach folgenden Dingen fragen:

  • Wie soll sich der Nutzer fühlen, wenn er/ sie die Internetpräsenz besucht? (Beispiel: begeistert, zufrieden, interessiert, etc.)
  • Welche Farben soll es hauptsächlich geben? (eher Grau, eher Bunt, etc.)

Mit diesen Informationen kann man zum Beispiel eine einfach Bildersuche auf Google starten. Einfach die jeweiligen Stichwörter in der Bildersuche eingeben (Begeisterung, etc.) und schon hat man erste Ideen in welche Richtung es gehen kann.

2) Anforderungen einholen

Wichtig ist natürlich auch zu erfahren, was die Website denn schlussendlich können muss. Geht es darum einen Onlineshop zu haben, ein Internetportal, eine Informations-Seite, eine Unternehmenswebsite, etc. Auch das hat einen Einfluss auf das Webdesign.

Auch Elemente wie ein eigener Produktkonfigurator (mit welchem sich der Besucher Produkte oder Dienstleistungen individuell zusammenstellen kann) können die Richtung beeinflussen.

3) Brainstorming

Nun könnte man zusammen mit dem Kunden und anderen Teammitgliedern (Entwickler, Projektleiter, etc.) ein Brainstorming machen.

Hier kann man seiner Kreativität freien Spielraum geben. In dieser Phase geht es nicht um konkrete Umsetzungs-Punkte, sondern einfach um viele Ideen zu haben, welche man später nutzen kann.

4) Trends berücksichtigen

Derzeit gibt es auch einige wichtige Trends.

Ein Beispiel ist der Mobile First Ansatz, in welchem man vordergründig für mobile Endgeräte, wie Smartphones und Tablets entwickelt und nicht für den Desktop (wie das früher der Standard war).

Anstatt eines normalen Menüs würde man hier dann eine Art “Burger”-Menü nutzen, welchen man von mobilen Webseiten kennt.

Responsive Design ist zwar kein Trend mehr. Aber auch das beeinflusst die Technologieauswahl und das Aussehen der Internetseite.

5) Sketches

Im nächsten Schritt kann man sich dann daran machen einfache Zeichnungen auf Papier zu erstellen.

Damit lässt sich das Layout jeder einzelnen Seite einfach darstellen.

Zusammen mit den Teammitgliedern und dem Kunden kann man dann entscheiden, wie die Seiten schlussendlich aussehen sollen.

Die Zeichnung auf Papier geht noch einen Tick schneller (als zum Beispiel mit der Erstellung eines Software-Werkzeuges) und jeder kann es.

6) Wireframes

Wenn man die groben Zeichnungen fertig hat. Dann kann man das ganze noch verfeinern, in dem man Wireframes erstellt.

Heutzutage gibt es viele Online Tools die dabei unterstützen können.

Damit lassen sich relativ schnell unterschiedlichste Seiten (Homepage, Kontakt, Über uns, etc.) designen.

Auch kann man weitere Teammitglieder hinzufügen, die dann jeweils ihr Feedback geben können. Adobe XD, Invision, Indesign CC oder Photoshop CC sind Werkzeuge hierfür.

Es gibt jedoch noch einfachere Tools wie wireframe.cc, welche sich auch von Laien bedienen lassen.

7) White Space

Ein Trend der sich immer mehr durchsetzt ist, dass man “Weisse Flächen” nutzt, um das Webdesign sauberer erscheinen zu lassen.

Im Grund heisst das einfach, weniger Elemente auf der Seite, so dass es übersichtlicher wird.

8) Ideen sammeln

Ein guter Weg Ideen für ein Webdesign Konzept zu sammeln ist es, sich Architektur-Magazine anzuschauen. Dort findet man oftmals interessante Layouts (von Gebäuden, Häusern, etc.) welche man auch als Inspiration für eigene Designs nutzen kann.

9) Photoshop Dateien

Das schlussendliche Design wird nun in Photoshop erstellt. Hier sieht man sozusagen bereits die fertige Website. Ausser dass hier noch keine interaktiven Elemente zu sehen sind, welche dann auf der Internetpräsenz vorhanden sein werden.

10) Wichtig: Mit der Zeit einen Prozess entwerfen

Mit der Zeit sollte man einen Design Prozess entwerfen, welchen man verfolgen kann.

Dieser kann wie folgt aussehen:

  • Workshop mit dem Kunden
      • Brainstorming Session
      • Fragen und Antworten Runde
      • Grobes Skizzieren des möglichen Layouts auf einem Whiteboard
  • Skizzen auf Papier erstellen und diese mit dem Kunden teilen
  • Layouts in einem Wireframing Tool erstellen
  • Photoshop Dateien erzeugen

Beispiele

Ein paar spannende Seiten findet man hier: Webdesign Beispiele auf dem Wolkenhart Blog

Dort sieht man unterschiedlichste Ansätze, die man verfolgen kann.

Fazit

Content ist zwar immer noch King. Das Webdesign kann jedoch, besonders für mittlere und grosse Unternehmen wichtig sein. Oder für solche Firmen, die sehr viel  Kundenkontakt haben.

In den meisten Fällen schaut sich der Nutzer erst das äussere Erscheinungsbild an und wird sich dann erst mit den Details beschäftigen.

Es macht also Sinn, sich diesen Bereich genauer anzuschauen. Besonders wenn man eine eigene Corporate Identity (CI)/ Corporate Design (CD) hat, nach welchem man sich richtet und die über alle Marketing-Kanäle (Online- und Offline) passen müssen.

Eine kreative Auseinandersetzung mit dem Thema, kann trotz CI, CD wichtig sein.  Denn es ist eine weitere Möglichkeit, langfristig bei Kunden im Gespräch zu bleiben.

Welche Erfahrungen habt Ihr mit dem Thema Webdesign gemacht? Worauf gilt es zu achten?

Interessante Beitäge:
Oliver Schöndorfer schreibt über den Entstehungsprozess eines Webdesigns
Wie man in wenigen Schritten eine Website erstellt

Bilder: Canva


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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