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Individuelles Design oder Template: Was ist besser?

Individuelles Design oder Template: Was ist besser?


Wenn man eine neue Website, einen Onlineshop, ein Content Management System (CMS) oder eine sonstige Weblösung umsetzt, dann ist es eines der ersten Fragen.

Soll man ein individuelles Design nutzen oder doch lieber eine fast fertige Vorlage?

Einführung

Es gibt unterschiedliche Ansätze wie man eine Online-Lösung umsetzt.

Der Standard Weg sieht wie folgt aus:

  1. Konzept erarbeiten
  2. Design erstellen:
    • a) mit Wireframes (grobe Skizzen)
    • b) Photoshop (mit welcher die genauen einzelnen Seiten umgesetzt werden)
    • c) HTML, CSS Dateien (welche dann in die Internetseite vom Webentwickler eingebaut werden)
  3. Funktionalitäten programmieren (hat weniger mit dem Design zu tun, als mit den dahinterliegenden Programmierungen)

Besonders der Teil der Design-Erstellung kann bei solchen individuellen Designs zirka 10 bis 15 Tage oder mehr an Aufwand bedeuten.

Diesen Aufwand für die Entwicklung möchten sich viele ersparen. Hier kommen dann die sogenannten Templates (hier auch “Vorlagen” genannt) ins Spiel.

Wie kann man Vorlagen einsetzen?

Das bekannteste Beispiel ist WordPress. Hier gibt es kostenfreie und auch bezahlte (sogenannte “Premium”) Themes.

Man lädt diese Themes auf WordPress hoch und hat dann fast schon ein fertiges Design. Manche Theme Anbieter liefern auch XML Dateien mit, mit welchen man sich bestimmte fertige Webseiten erstellen kann.

Der Aufwand reduziert sich dann von mehreren Tagen und Wochen auf zirka 20 bis 30 Stunden.

Hier noch ein paar weitere Vorteile von Templates:

  1. Tried and Tested: Die erfolgreichen Themes gibt es bereits schon seit Jahren und werden ständig weiterentwickelt. Daher sind diese weniger Fehleranfällig, haben eine gute Performance und laufen gut mit den meisten Plugins zusammen.
  2. XML Dateien: Nicht jedes Theme bietet diese Möglichkeit. Manche bieten jedoch vorkonfigurierte Webseiten, welche man sich einfach durch das Hochladen von XML Dateien erzeugen kann.
  3. Kostenfreie Plugins: Viele liefern auch Plugins (Erweiterungen), welche man kostenfrei erhält. Diese müssten ansonsten von unterschiedlichen Plattformen eingekauft werden.
  4. Menüs, Seitenvorlagen, Buttons, Formular: Viele Dinge sind bereits vorkonfiguriert und müssen nicht aufwendig erstellt werden.

Warum sollte man diesen Weg dann nicht immer gehen?

Wenn Vorlagen so toll sind, warum sollte man dann nicht immer mit diesen arbeiten? Warum sollte man ein individuelles Webdesign erstellen?

Das hat unterschiedliche Gründe.

Hier ein paar Beispiele:

a) Eigenes Corporate Design

Die meisten Firmen haben ein eigenes Corporate Design/ Corporate Identity. Das fängt bei der Farbwahl an und erstreckt sich über viele weitere Bereiche.

Es gibt bereits Broschüren, Marketingmaterialien und vieles mehr, welches alles stark ineinander greift.

Eine Vorlage entspricht diesem Corporate Design (CD) nicht. Man kann zwar versuchen etwas zu finden, was annähernd dem CD entspricht, es wird jedoch vielleicht nur zu 30 Prozent die Anforderungen erfüllen.

Hier kann man dann mit einem individuellen Ansatz arbeiten, welcher die bestehenden Design-Elemente berücksichtigt.

b) Alleinstellungsmerkmal

Mit einem sehr individuellen Design Layout kann man sich von anderen Webseiten und Online-Präsenzen abheben.

Man kann relativ schnell erkennen, ob es sich bei einer Website, um ein Standard-Vorlage handelt oder um eine Custom-Made Internetseite.

Hinweis: Es gibt sehr viele sehr erfolgreiche Onlinepräsenzen welche mit Standard-Templates umgesetzt wurden.

Die Unterscheidung von anderen ist jedoch da und erzeugt eine Art Alleinstellungsmerkmal.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine Individualisierung?

Je nach Technologie welche man einsetzt, gibt es unterschiedliche Wege.

Hier einige davon:

PHP

Wenn man mit PHP entwickelt dann ist man extremst flexibel. Mit PHP lassen sich komplexe Backend-Funktionalitäten umsetzen und im Frontend kann man mit HTML, CSS, JavaScript und JS-Technologien arbeiten. Hiermit hätte man die beste Flexibilität.

Noch etwas schneller lässt es sich mit PHP Frameworks wie Laravel, Zend, Symfony und weiteren entwickeln.

Die Fertig-Design-Variante wäre hier die Nutzung von einem Bootstrap Template. Hier ist man wiederum etwas eingeschränkter, hat aber jedoch bereits die meisten Bereiche fertig zur Nutzung (Responsive Elemente, Menüs, etc.).

TYPO3/ WordPress/ Drupal

Bei CMS setzt man am besten, auf den im Start erwähnten Weg der Photoshop Dateien, HTML und CSS.

So erhält man die Stärken eines CMS (einfaches verwalten von Inhalten wie Texte, Bilder, Videos, etc.), bei einem gleichzeitig sehr individuell gestalteten Frontend.

HTML/ CSS

Wenn es fast keine Backendfunktionalitäten (wie eine Suche, ein Datenbankabfrage, Berechnungen, etc.) gibt, dann kann man auch einfach auf HTML und CSS setzen, mit welchem man die Onlinepräsenz umsetzt. Meistens werden damit einfach Webseiten umgesetzt.

Shopware/ Magento/ OXID

Bei Onlineshop Systemen wie Shopware oder Magento kann man auch eigene Frontends erstellen.

Shopware arbeitet hier unter anderem mit LESS (hiermit kann man die CSS bearbeiten) und Smarty (HTML Bearbeitung).

Man erstellt basierend auf dem eigenen Design, Templates, welche dann in das jeweilige Shopsystem eingearbeitet werden.

Wann sollte man welchen Ansatz wählen?

Für die meisten Einsteiger, Blogger, Freelancer und Kleinunternehmer wird der Ansatz mit den Templates eine gute Möglichkeit sein. Zum Teil kann man diese Art von Vorlagen-Webseiten auch selbst erstellen.

Es ist jedoch eine Kosten-Nutzen Frage.

Für eine kleine Website mit eigenem Design könnte man zirka 4000 bis 8000 Euro und mehr ausgeben. (Hierbei unterstützen Internetagenturen oder Freelancer)  Die Website läuft jedoch 24 Stunden am Tage, 365 Tage im Jahr und wird auf fast allen Marketingmaterialien und Auftritten verwendet.

Somit kommt fast jeder mit dem Unternehmen, durch die Website in Kontakt.

Wenn die Auftragsvolumen allgemein gross sind, dann lohnt sich die Webentwicklung bereits, wenn im Jahr nur ein oder zwei weitere Aufträge gewonnen werden.

Bei grösseren gestandenen Unternehmen, stellt sich die Frage nach dem Kosten-Nutzen dann meisten nicht mehr. Auch grössere Investitionen lassen sich heutzutage rechtfertigen.

Zum Teil kann die Internetpräsenz von jedem Vertriebsmitarbeiter und in den Marketingunterlagen verwendet werden.

Zudem können eigene designte Landingpages bei bezahlten Onlinekampagnen (Google AdWords, Facebook Ads, etc.) sehr stark unterstützen. Stichworte sind hier Conversion Rate Optimierung, A/B-Testing und weitere.

Dies alles lässt sich mit einem individuell erstellen Design umsetzen.

Fazit

Ob man nun ein Template nutzt oder ein Individualdesign, kommt auf Dinge wie die Ziele, das Budget, der Zeitrahmen der Umsetzung, der Wartung der Lösung, etc. an.

Kleinere Webseiten können definitiv gut mit Vorlagen arbeiten. Zudem ist auch die Wartung solcher Onlinepräsenzen einfach.  Zum Teil muss man nur einen Button klicken, um die Updates einzuspielen. Eine gute Möglichkeit ist hier WordPress.

Eine professionell umgesetzte Seite, mit einem eigenen Design, basierend zum Beispiel auf HTML und CSS, kann sich speziell für grössere Vorhaben lohnen. Oder aber wenn man plant weiter stark zu wachsen.

Was sind Ihre Erfahrungen damit? Wie gehen Sie vor?

Weitere interessante Beiträge:
Webdesign vs Templates auf Simon Köhlers Blog
Der Websitebutler gibt Tipps zum individuellen Design


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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