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WordPress Landing Page erstellen: Eine paar Tipps

WordPress Landing Page erstellen: Eine paar Tipps


Landingpages (auch mit L abgekürzt in diesem Beitrag, oder mit Zielseite beschrieben) sind eine gute Möglichkeit, Webseitenbesucher zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.

Diese können zum Beispiel Folgende sein:

  • Newsletter Anmeldung
  • Download eines Whitepapers (und damit der Erhalt der Email Adresse)
  • Ausfüllen eines Kontaktformulars
  • Anruf einer Telefonnummer
  • und noch viele weitere

Meistens geht es jedoch darum, nur eines dieser Aktionen beim Besucher auszulösen. Um solche Seiten zu erstellen, kann man auch WordPress (kurz WP) nutzen. Im Beitrag ein paar Tipps wie man mit WP solche Landingpages erstellt.

Möglichkeiten der Umsetzung

Es gibt heutzutage sehr viele Möglichkeiten solche Verkaufsseiten (wenn wir diese mal als solche bezeichnen wollen) umzusetzen.

Hier einige davon:

1) Baukästen

Die beliebteste und günstigste Variante sind Baukasten-Systeme mit welchen sich diese Seiten mit wenig Aufwand aufbauen und in eine Website integrieren lassen.

Die bekanntesten sind:

  • LeadPages: Ein simples und kostengünstiges System. Es lässt sich auch von Laien bedienen. (30 bis 200 Euro im Monat (kurz i.M.))
  • Unbounce: Unterstützung in vielen Fällen benötigt, da komplexe Funktionalitäten möglich. (79 bis 399+ Euro im Monat, individuelle Preise nach Anforderung und Unternehmensgröße)
  • Instapage: Gut für Einsteiger (69 bis 179 Euro i.M., auch individuelle Enterprise Pakete)
  • Wishpond: Gutes Preis-Leistungsverhältnis und bietet zudem noch viele weitere Bereiche wie Pop-Ups, Banner und so weiter an. (49 bis 200 Euro i.M.)

Dabei ist Unbounce eher für komplexere Projekte gedacht und es lohnt sich hier eine Agentur einzuschalten.

LeadPages, Instapage und Wishpond lassen sich dagegen schon von Einsteigern nutzen.

2) Als einzelne Web-Pages

Bei diesem Ansatz bittet man seinen Webentwickler (in den meisten Fällen jedoch ein Team, z.B. UI/UX Designer, Back-End Experte, Copy Writer, etc.) eine zusätzliche Seite zu erstellen, die den Zweck einer Landingpage erfüllt.

Dies kann auch eine Lösung sein.

Hier arbeitet man dann mit Technologien wie PHP, Java, ASP.NET JavaScript, HTML, CSS und vielen weiteren.

Dennoch kann es sein dass es etwas uneffektiver ist:

  • Der Webentwickler mag eventuell nicht wissen, was es bei solchen Vorhaben zu beachten gibt
  • Professionelle A/B Tests sind nicht einfach möglich; beziehungsweise diese müssen von Grund auf programmiert werden

Dieser Ansatz kann sich besonders für Firmen lohnen, welche langfristig Webentwickler oder IT Dienstleister beschäftigen. Die notwendigen A/B Testsysteme und unterschiedlichen Anbindungen können von diesen codiert werden.

3) Mit WP

Eine weitere effektive Möglichkeit ist WordPress. Hier gibt es unterschiedliche Themes, die eine einfache Umsetzung ermöglichen.

Ein paar Möglichkeiten sind

  • Thrive Themes: Das Tolle bei ThriveThemes ist, dass das Template auch gleich Popups, Banner, Overlays und viele andere Elemente liefert, welche helfen Webbesucher auf die L weiterzuleiten. Zudem ist es relativ gut auf die Thematik abgestimmt. Zudem gibt es viele Anleitungen, wie man gute Zielseiten umsetzt.
  • Genesis Theme: Das Genesis Theme wird von vielen erfolgreichen Webseitenbetreibern genutzt. Auch Landing Pages lassen sich damit umsetzen. Es gibt auch Templates welche zur Verfügung gestellt werden, um diese L’s zu bauen. Es ist zwar nicht so elaborat wie ThriveThemes, aber man kann relativ schnell, gut aussehende Seiten erzeugen.
  • Themeforest: Themeforest ist eine Plattform, auf welcher man WP Themes kaufen kann. Gibt man dort unter der Kategorie WordPress in der Suche „Landing Page“ ein. Dann erhält man einige interessante Angebote. Gute Möglichkeiten sind die Themes „JustLanded“ oder „LandKit“. Auch hier, damit lassen sich eher simple L’s erstellen.
  • Plugins der Baukästen nutzen: LeadPages, Instapage und die anderen Baukastensysteme bieten Plugins, mit welchen man die Werkzeuge mit WP verbindet. So kann man dann auch die eigenen URL’s einbinden. Es wird zwar zum jeweiligen Baukastenanbieter weitergeleitet, aber es wird eine eigene Domain angezeigt, beispielsweise domain.de/meineseite Das hat den Vorteil, dass der Besucher nicht weiss, dass es sich um eine andere Seite handelt.

Hier auch eine Video Anleitung wie man eine solche WordPress Zielseite umsetzen kann:

A/B Tests und weitere Analysen durchführen

Ein Vorteil von Zielseiten ist es, dass man gezielt optimieren kann.

Hier bieten besonders die Baukästen kostengünstige Lösungen. Meistens sind bereits in deren Onlineplattformen Analyse-Werkzeuge eingebaut.

Man kann zum Beispiel bei Wishpond unterschiedliche Versionen der gleichen Seite bauen und dann den Webtraffic (Internetbesucher) gleichermassen auf beide oder die mehreren Versionen leiten. Danach schaut man, welche Prozentual (z.B. Besucher versus Personen die das Kontaktformular ausgefüllt haben, auch Conversion Rate genannt) besser abgeschnitten hat. Dies nennt man in diesem Zusammenhang auch A/B Tests.

Weitere Werkzeuge wie CrazyEgg (erzeugt Heatmaps – zeigt an, an welchen Stellen sich die Besucher die meiste Zeit aufgehalten haben) können helfen die Optimierungen weiter zu verfeinern.

Was kostet solch ein Unterfangen?


Für Selbstständige und Kleinunternehmen lohnen sich meistens die Baukästen und die kostengünstigen WP Themes. Diese kosten zum Teil nur wenige Euro (zwischen 20 und 150 Euro) im Monat. Jedoch sollte man Zeit einrechnen, um die Anpassungen vorzunehmen.

Für größere Unternehmen (10 bis 50 Mitarbeiter) lohnt sich dann sicherlich bereits die Zusammenarbeit mit einer Agentur, welche die Seiten für das Unternehmen betreut und diese optimiert. Meistens kann man hier zum Beispiel das Werkzeug Unbounce nutzen, um somit die Ausgaben niedrig zu halten. (Aufwand: zirka 2000 bis 15000 Euro im Monat)

Für mittelgroße bis sehr grosse Unternehmen lohnen sich dagegen ganze Eigenbauten, wo eine Internetagentur oder ein IT Dienstleister, in einem ersten Schritt einen Workshop durchführt, die Anforderungen und Ziele im Genauen analysiert und dann fortlaufende A/B Tests zu machen, um die Conversion Rate zu erhöhen. (Aufwand: zirka 10000 bis 50000 Euro im Monat)

Fazit

WordPress ist eine gute Plattform, um kleine und etwas größere Zielseitenprojekte umzusetzen.

Besonders die Baukästen bieten eine Anbindung via WP Plugins an. Hier sind Wishpond, Instapage und Unbounce zu erwähnen. Somit kann man zum einen die Vorteile der Fertigsysteme nutzen und zum anderen diese ganz einfach auf der eigenen Seite einbauen.

Auch Themes, welche sich auf das Thema spezialisiert haben, kann man einsetzen. Thrive Themes und das Genesis Framework sind gute Möglichkeiten. Ansonsten lohnen sich auch Themeforest Themes im Zusammenspiel mit weiteren Plugins. Auch in der WP Plugin Directory findet man interessante Optionen dafür.

Mittelständische und größere Unternehmen arbeiten dagegen besser mit spezialisierten Agenturen und IT Dienstleistern zusammen. Auch Werbeagenturen bieten diesen Service an. Diese erarbeiten ein ganzes Konzept und stellen sicher, dass die Umsetzung mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Auch eine kleinere Optimierung kann bereits mehrere Hundert Tausend mehr an Umsatz bedeuten.

Interessante Beiträge:
Auf landingpages-erstellen24.de mehr Informationen zum Entwerfen solcher seiten
Eine Anleitung von Katharina Lewald

Bilder: Canva.com/ frei verfügbare Lizenzen


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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2 Kommentare
  1. Vielen Dank für die Verlinkung meines Beitrags 🙂 Viele Grüße, Katharina

    • Danke. Freut mich von Dir hier zu hören Katharina 🙂 Viele Grüsse Sascha

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