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	Kommentare zu: Sollte man bestehende Software von Grund auf neu schreiben?	</title>
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	<description>Ihre Entwickler arbeiten in unserer Niederlassung in Indien</description>
	<lastBuildDate>Thu, 03 Dec 2020 05:20:52 +0000</lastBuildDate>
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		<title>
		Von: Mario Klump		</title>
		<link>https://www.yuhiro.de/sollte-man-bestehende-software-von-grund-auf-neu-schreiben/#comment-21300</link>

		<dc:creator><![CDATA[Mario Klump]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Dec 2020 05:20:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Vielen Dank für die schöne Zusammenfassung!

Ich sehe es auch so, dass eine Sanierung der bestehenden Software zumindest mit in Betracht gezogen wird. Leider wird oft sehr schnell die Entscheidung für eine Neu-Entwicklung getroffen. Ist für die Software-Entwickler natürlich auch eine gute Gelegenheit, mal die neuen Technologien anzuwenden und &quot;endlich nicht mehr mit dem schlechten Code arbeiten zu müssen&quot;.

Aber auch, wenn man sich dann doch für eine Software-Sanierung entscheidet, ist es wichtig, dass dies nach Plan verläuft. Oft gibt es so viele Baustellen, sodass man sich verrennt. Ansonsten passiert es, dass während der operativen Sanierung immer mehr und mehr Änderungen aus unterschiedlichen Kontexten durchgeführt werden und diese Änderungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Eine gewisse Zurückhaltung ist also angebracht - auch, wenn man natürlich nun alles schnell sanieren möchte und es kaum erwarten kann.

Ergänzend zu den im Artikel bereits genannten Punkten würde ich gerne auf zwei Artikel verweisen, die ich geschrieben habe:

- https://software-sanieren.de/was-ist-software-sanierung/
- https://software-sanieren.de/sanieren-oder-neu-entwickeln/

Ich denke, dass diese bei der Entscheidung &quot;Sanieren oder neu entwickeln?&quot; hilfreich sein können.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank für die schöne Zusammenfassung!</p>
<p>Ich sehe es auch so, dass eine Sanierung der bestehenden Software zumindest mit in Betracht gezogen wird. Leider wird oft sehr schnell die Entscheidung für eine Neu-Entwicklung getroffen. Ist für die Software-Entwickler natürlich auch eine gute Gelegenheit, mal die neuen Technologien anzuwenden und &#8222;endlich nicht mehr mit dem schlechten Code arbeiten zu müssen&#8220;.</p>
<p>Aber auch, wenn man sich dann doch für eine Software-Sanierung entscheidet, ist es wichtig, dass dies nach Plan verläuft. Oft gibt es so viele Baustellen, sodass man sich verrennt. Ansonsten passiert es, dass während der operativen Sanierung immer mehr und mehr Änderungen aus unterschiedlichen Kontexten durchgeführt werden und diese Änderungen nicht mehr nachvollziehbar sind. Eine gewisse Zurückhaltung ist also angebracht &#8211; auch, wenn man natürlich nun alles schnell sanieren möchte und es kaum erwarten kann.</p>
<p>Ergänzend zu den im Artikel bereits genannten Punkten würde ich gerne auf zwei Artikel verweisen, die ich geschrieben habe:</p>
<p>&#8211; <a href="https://software-sanieren.de/was-ist-software-sanierung/" rel="nofollow ugc">https://software-sanieren.de/was-ist-software-sanierung/</a><br />
&#8211; <a href="https://software-sanieren.de/sanieren-oder-neu-entwickeln/" rel="nofollow ugc">https://software-sanieren.de/sanieren-oder-neu-entwickeln/</a></p>
<p>Ich denke, dass diese bei der Entscheidung &#8222;Sanieren oder neu entwickeln?&#8220; hilfreich sein können.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Jürgen Möckel		</title>
		<link>https://www.yuhiro.de/sollte-man-bestehende-software-von-grund-auf-neu-schreiben/#comment-19712</link>

		<dc:creator><![CDATA[Jürgen Möckel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Apr 2018 06:03:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[2014 haben wir unser Konzept der Softwareentwicklung geändert. Grund war, dass wir einfach nicht mehr wirtschaftlich die bestehende Software-Lösung (Rechnungsplattform) an die ständigen Änderungen anpassen konnten. Wir wollten natürlich die reiche Erfahrung aus der bisherigen Software weiter nutzen aber in Zukunft schneller und mit bester Qualität an Vorgaben unsere Anwender anpassen können. Unsere Anforderungen waren:
- Die Anwender sollten Änderungen weitestgehend selbst, ohne Programmierkenntnisse, durchführen können
- Notwendige Programmierung sollte outgesourct werden können, ohne dem externen Programmierer immer das gesamte Modul erklären zu müssen
- Softwarefunktionen und Änderungen sollten dem Wirtschaftsprüfer verständlich dokumentiert werden
- Funktionen sollten einfach in anderen Modulen wiederverwendbar sein

Für die Wirtschaftsprüfer unserer Kunden haben wir sowieso die Funktionen unserer Rechnungsplattform als BPMN 2.0 Modell zur Verfügung gestellt. Wir mussten eigentlich „nur“ das betriebswirtschaftliche Modell technisch in einer Business Process Engine ausführen lassen. Einen Prozess haben wir als Piloten ausgesucht. Die alten Programme und ihre Algorithmen technisch in Aufgaben (Tasks) modelliert und in Java neu programmiert. Sobald der Prozess umgeschrieben war haben wir ihn parallel zu der bisherigen Lösung getestet und optimiert. Der Pilot hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Aus den dabei gewonnen Erfahrungen haben wir noch einmal unser Softwareentwicklungsparadigma geändert. Unsere neuen Anforderungen waren diesmal konkreter:
- Bereits programmierten Task sollten für die weitere Nutzung in einem Repository gefunden werden
- Bewährte, von Wirtschaftsprüfern geprüfte Geschäftsprozesse, sollten für Jedermann in einem Repository gefunden werden und einfach im eigenen Unternehmen eingesetzt werden können
- Die Task sollten sich selbst in neue Prozesse integrieren können. Sodass Prozessverantwortliche ihre Prozesse aus dem Repository weitestgehend selbst zusammenstellen können
- Jeder Task erhält Komponenten für KPI und Leistungsabrechnung   
 
Was ich sagen wollte, mit diesem System stellt sich nicht mehr die Frage: „Sollte man bestehende Software von Grund auf neu schreiben?“ Das inkrementelle Vorgehensmodell auf Basis einer BP-Engine erspart uns den klassischen Aufwand für die Fehlerbehebung, Anpassung und Verbesserung unserer Softwarelösung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2014 haben wir unser Konzept der Softwareentwicklung geändert. Grund war, dass wir einfach nicht mehr wirtschaftlich die bestehende Software-Lösung (Rechnungsplattform) an die ständigen Änderungen anpassen konnten. Wir wollten natürlich die reiche Erfahrung aus der bisherigen Software weiter nutzen aber in Zukunft schneller und mit bester Qualität an Vorgaben unsere Anwender anpassen können. Unsere Anforderungen waren:<br />
&#8211; Die Anwender sollten Änderungen weitestgehend selbst, ohne Programmierkenntnisse, durchführen können<br />
&#8211; Notwendige Programmierung sollte outgesourct werden können, ohne dem externen Programmierer immer das gesamte Modul erklären zu müssen<br />
&#8211; Softwarefunktionen und Änderungen sollten dem Wirtschaftsprüfer verständlich dokumentiert werden<br />
&#8211; Funktionen sollten einfach in anderen Modulen wiederverwendbar sein</p>
<p>Für die Wirtschaftsprüfer unserer Kunden haben wir sowieso die Funktionen unserer Rechnungsplattform als BPMN 2.0 Modell zur Verfügung gestellt. Wir mussten eigentlich „nur“ das betriebswirtschaftliche Modell technisch in einer Business Process Engine ausführen lassen. Einen Prozess haben wir als Piloten ausgesucht. Die alten Programme und ihre Algorithmen technisch in Aufgaben (Tasks) modelliert und in Java neu programmiert. Sobald der Prozess umgeschrieben war haben wir ihn parallel zu der bisherigen Lösung getestet und optimiert. Der Pilot hat unsere Erwartungen weit übertroffen. Aus den dabei gewonnen Erfahrungen haben wir noch einmal unser Softwareentwicklungsparadigma geändert. Unsere neuen Anforderungen waren diesmal konkreter:<br />
&#8211; Bereits programmierten Task sollten für die weitere Nutzung in einem Repository gefunden werden<br />
&#8211; Bewährte, von Wirtschaftsprüfern geprüfte Geschäftsprozesse, sollten für Jedermann in einem Repository gefunden werden und einfach im eigenen Unternehmen eingesetzt werden können<br />
&#8211; Die Task sollten sich selbst in neue Prozesse integrieren können. Sodass Prozessverantwortliche ihre Prozesse aus dem Repository weitestgehend selbst zusammenstellen können<br />
&#8211; Jeder Task erhält Komponenten für KPI und Leistungsabrechnung   </p>
<p>Was ich sagen wollte, mit diesem System stellt sich nicht mehr die Frage: „Sollte man bestehende Software von Grund auf neu schreiben?“ Das inkrementelle Vorgehensmodell auf Basis einer BP-Engine erspart uns den klassischen Aufwand für die Fehlerbehebung, Anpassung und Verbesserung unserer Softwarelösung.</p>
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		<title>
		Von: Franz Meister		</title>
		<link>https://www.yuhiro.de/sollte-man-bestehende-software-von-grund-auf-neu-schreiben/#comment-18283</link>

		<dc:creator><![CDATA[Franz Meister]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2017 21:50:32 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.yuhiro.de/?p=6634#comment-18283</guid>

					<description><![CDATA[Ich arbeite für grosse Projekte und schreibe meines Teile neu, so wird der Code mit der Zeit mit neuen Ideen erneuert ohne den alten Teil zu gefährden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich arbeite für grosse Projekte und schreibe meines Teile neu, so wird der Code mit der Zeit mit neuen Ideen erneuert ohne den alten Teil zu gefährden.</p>
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