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WordPress Website Backup erstellen: wichtige Tipps

WordPress Website Backup erstellen: wichtige Tipps

Es gibt nichts schlimmeres für einen Webseiten-Betreiber, als das die Seite abstürzt und man keinen Weg mehr hat, die Installationen wieder herzustellen.

Wichtig ist daher ein regelmässiges Backup der Website. Im Beitrag einige wichtige Tipps.

Was muss man absichern?

Grundsätzliche gilt es die Datenbank, meistens basierend auf MySQL, zu sichern. Daneben gibt es auf dem Server einen Speicherplatz für die WordPress (auch kurz WP genannt) Installation. Auch diese Daten muss man kopieren. Damit hat man dann ale Daten, welche notwendig sind.

Manuelle Methode ist immer noch der König

In vielen Blog-Artikeln kann man über Backup-Plugins lesen. Einige dieser sind tatsächlich hilfreich.

Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel der MySQL Dumper, um die Datenbank zu sichern.

Bei vielen anderen kann man jedoch von negativen Erfahrungsberichten lesen. Wenn man die Kommentare, zum Beispiel zu BackupBuddy (einer der Marktführer in diesem Bereich) durchliest, dann lässt sich nicht viel gutes erahnen.

Wir haben selbst ManageWP im Einsatz. Diese jedoch nur für unsere „nicht-so-wichtigen“ Webseiten.

Filezilla + MySQL Dumper + CPanel

Die wichtigsten zwei Seiten die wir haben, werden immer noch manuell gesichert. Einmal über FTP (Filezilla) und über den MySQL Dumper. Daneben machen wir für diese Seiten auch direkte Backups über den CPanel unserer Webhoster. Doppelt gemoppelt hält besser 🙂

Video zu CPanel Backup: (Hinweis: Video ist auf Englisch)

Backup der WP Dateien auf dem Server: (ab Minute 1:50 geht es los mit Filezilla (ein sogenanntes FTP Programm, um sich auf dem Server einzuloggen)

MySQL Dumper Datenbank Backup:

Man kann zur Sicherheit auch beide Dateigrössen und die Dateianzahl vergleichen, um so sicherzustellen, dass beim Download nicht eventuell Fehler aufgetreten sind. Oftmals klappt die Verbindung in Filezilla nicht und es fehlen wichtige Teile der Website im Download.

Daher macht es Sinn sich den Download-Ablauf in Filezilla kurz anzuschauen.

Wann sichern?

Fraglich ist für viele auch, wann man am besten eine Sicherung der Website macht, oder in welchen Zeitabständen.

Sicherlich ist es sinnvoll jeden Monat ein solches grosses manuelles Backup zu machen. Wer viele Informationen auf WordPress hochlädt, für den machen sicherlich häufigere Sicherungen Sinn.

Hier noch einige Szenarien:

Vor Plugin Updates

Ein Update eines Plugins kann die WP Installation in manchen Fällen zerschiessen. Das ist jedoch meistens halb so wild, da man über ein FTP Programm auf diese Plugin-Ordner zugreifen kann und diese eins nach dem anderen „Deaktivieren“ kann, in dem man diese in einen separaten Folder zieht.

Video mit Beschreibung dazu: (Hinweis: Video ist auf Englisch)

So findet man das fehlerhafte Programm und kann dann eine frühere Version installieren. Über WordPress.org kann man diese früheren Versionen finden.

Hier ein Link zum Nachlesen wie man diese früheren Versionen findet: Ältere Versionen finden

Eine Sicherung – vor – Plugin Updates ist also nicht wirklich notwendig.

Vor WP Versions-Updates

Vor den Erneuerungen zu der aktuellen WP Version, sollte man definitiv eine Sicherung der WP Daten als auch der Datenbank erstellen. Weil hier soviele Änderungen geschehen, die auch die wichtigen Dateien betreffen.

Da neue WP Versionen jedoch meistens nur innerhalb von ein bis zwei Monaten erscheinen, ist dies machbar. Irgendwelche Plugins werden, zum Vergleich, immer mal wieder, auch innerhalb von wenigen Tagen erneuert.

Vor Theme Erneuerungen

Hat man ein bezahltes Theme im Einsatz, dann sollte man auch hier eine Sicherung erstellen, bevor man die neuen Dateien einspielt. Eigentlich sollte man vor jedem Theme Update, sei es ein bezahltes oder ein kostenfreies, die Daten sichern. So stellt man sicher, dass wenn das Update die Seite zerschiesst (zum Beispiel: Es zeigt nach dem Upgrade eine weisse Seite an, manchmal mit Fehlermeldung), dann kann man die Seite komplett wieder aufspielen.

Die Nutzung von Backup Plugins

Man kann auch Backup Plugins nutzen, um sich die Arbeit einfacher zu machen. Das am Anfang genannte BackupBuddy ist so eine Lösung.

Andere Alternativen sind UpdraftPlus, BackWPUp, BackUpWordPress, Duplicator, WP-DB-Backup und VaultPress.

Wie bereits am Anfang erwähnt, gibt es jedoch zu fast allen diesen Plugins auch nicht so gute Erfahrungsberichte.

Die Backups lassen sich einfach machen, wenn es aber zum Notfall kommt, dann klappt die Wiederherstellung nicht. Das Wiederherstellen ist jedoch der Sinn der Sache.

Man müsste eigentlich schon ein Profi sein, um einen Grossteil der Plugins zu verwenden. Auf der anderen Seite wird damit geworben, dass es spielend einfach ist, solche Anwendungen zu benutzen…

Manuell versus Plugins: Wann ist was passender?

Am besten ist, die Webseiten zu kategorisieren. Jedes Unternehmen hat ein oder zwei sehr wichtige Installationen. Hier ist es sinnvoll in regelmässigen Abständen manuelle Sicherungen (via Filezilla, MySQL Dumper, CPanel/ Webhosting Plattform) zu erstellen.

Für die weiteren Seiten, welche eventuell keine so hohe Priorität haben, sollte man den automatisierten Weg wählen. Lösungen wie BackupBuddy können hier eine Antwort sein. Wichtig ist jedoch auch, das Plugin richtig einzustellen, so dass die Sicherungen auch in kompletter Form entstehen, mit denen man die Website im Notfall dann auch Wiederherstellen kann. Oftmals ist eine Authentifizierung der Datenbank, aus dem WP Admin Panel heraus, notwendig, in der man das Datenbankpasswort und andere Zugangsdaten eingeben muss. Einige Plugins überlassen es dem Nutzer optional dies zu tun. Es sollte jedoch dringend gemacht werden.

Beispielsweise haben wir ManageWP genutzt und diese Authentifizierung nicht vorgenommen, nur um bei dem Wiederherstellen einer Website festzustellen, dass ein Teil fehlte. Ob die Seite noch zu retten ist, werden die nächsten Tage zeigen. Glücklicherweise ist es eine unserer „C“-Seiten und damit nicht ganz so wichtig.

Plugin-„Versuche“ sollte man daher eher mit unwichtigen Seiten oder mit Test-Seiten machen.

Gleichzeitig sollte man solch einen Wiederherstellungs-Prozess einmal durchlaufen, als Test, um zu schauen, ob dann am Ende dieses Prozesses alle Daten wieder da sind.

Oftmals muss man nach diesem Test merken, dass einige frühere Änderungen nicht vorgenommen wurden. Dementsprechend kann man unterschiedliche Plugins und Software testen, bis man etwas passendes findet.

Was ist Eure Erfahrung? Wie erstellt Ihr Backups?

Interessante Beträge:
Bloggerin schreibt auf was es bei Backups zu achten gilt
Unterschiedliche Methoden und Plugins

Bilder: Flickr.com/ Gopal/ The Wild Blogger


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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