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Welche Arten von Mobile Advertising Netzwerken gibt es?

Welche Arten von Mobile Advertising Netzwerken gibt es?

Die verschiedenen Mobile Advertising Netzwerke

Mobile Advertising Netzwerke (im Englischen auch „Mobile Ad Network“ genannt) helfen App-Verlagen ihre mobilen Anwendungen durch Werbeanzeigen zu monetarisieren. Um diese Form der mobilen Werbung besser zu erklären, zeigen wir die verschiedenen Arten in diesem Artikel auf.

Hauptsächlich kann man diese Netzwerke in fünf Kategorien einteilen: 1) Blind Netzwerke, 2) Premium Blind Netzwerke 3) Premium Netzwerke 4) Lokale Mobile Advertising Netzwerke 5) Cost-Per-Action (CPA)/ Affiliate Netzwerke.

Im Folgenden werden diese verschiedenen Ad Networks beschrieben und geben dem Einsteiger einen ersten Einblick in das, doch manchmal komplexe, Fachjargon.

1) Blind Netzwerke: Diese sind die Grössten wenn es nach der Anzahl an App-Verlagen (auch Publisher genannt: Entwickler oder Unternehmen die Apps veröffentlichen), Werbung-Schaltenden und Impressionen geht. Diese verbreiten ein hohes Volumen an Werbeanzeigen von unabhängigen Mobile App Verlagen.

Diese bieten eine grosse Anzahl von verschiedenen Möglichkeiten, gezielte Werbekampagnen zu schalten, sei es nach Land oder Inhalten (Nachrichten, Sport, etc.). Jedoch gibt es (üblicherweise) dem Werbenden keine Möglichkeit eine spezifische Webseite auszuwählen.

In dieser Form von Netzwerk wird üblicherweise nach Performance ausgezahlt. Das heisst, in diesem Fall, dass per Cost-Per-Click (CPC) bezahlt wird. Klickt ein Nutzer zum Beispiel auf eine Werbung, dann verdient der Blind Netzwerk Anbieter und der Publisher an diesem Klick Geld.

Ähnlich wie bei Google AdWords richtet sich der Preis pro Klick nach einer internen Auktions-Maschine, welche durch Nachfrage und Angebot gesteuert wird.

Die billigste Version der Anzeigenschaltung durch den Werbenden ist die sogenannte „Run of Network“ Werbung, d.h. es gibt kein spezielles Targeting von Zielgruppen, sondern die Werbung wird der Allgemeinheit gezeigt.

Manche Blind Netzwerke bieten auch die Möglichkeit, per Tausend Impressionen zu zahlen – Cost-Per-Thousand Impressions (CPM). Diese Art von Bewerbung ist für Marketer gedacht welche, zum Beispiel, ein Produkt bekannt machen wollen. Daher macht es in diesem Fall natürlich Sinn, so viele Menschen wie möglich zu erreichen. Vorausgesetzt das auch jeder zur Zielgruppe gehört.

App Verlage bekommen eine Menge an Werkzeugen für die Analyse und die Optimierung auf diesen Plattformen zur Verfügung gestellt. Das ist ein Vorteil, da man somit effizienter arbeiten kann.

Üblicherweise bekommt der App-Verlag etwa 50 bis 60 Prozent von dem, was der Werbung-Schaltende zahlt.

2) Premium Blind Netzwerke: Diese tendieren von mittlerer Grösse zu sein, mit einem höheren Anteil an Premium App Verlagen (d.h. Mobile Webseiten von sehr bekannten Marken mit einem hohen Traffic. Das können zum Beispiel Online Zeitungen, Fernsehstationen oder grosse Portale sein). Manche von diesen haben exklusive Verträge mit diesen Webseiten und Portalen um Werbung zu schalten. Diese Netzwerke sind attraktiv für Marken, welche auf Cost-Per-Thousand Impression Basis werben wollen.

Die meiste Werbung auf diesen Plattformen ist Blind oder Semi-Blind, was soviel bedeutet das man entweder keine Zielgruppen-Einschränkung machen, oder eben nur bestimmte Kanäle ansteuern kann. Zum Beispiel bieten manche Plattformen an, auf bestimmten Seiten einen spezifischen Werbeplatz einzunehmen. Die Kosten hierfür sind unterschiedlich und können bis zu 20 Euro pro CPM hoch sein.

Auch hier gibt es das sogenannte Performance basierte Advertising. Meistens handelt es sich um Cost-Per-Click. Manchmal wird jedoch auch die Cost-Per-Action (CPA) Variante angeboten. Hierbei zahlt der Werbende nur, wenn ein Nutzer auf den „Kaufen“ – Button klickt oder sich für die App registriert etc.

3) Premium Netzwerke: Diese haben einen Fokus auf eine ausgewählte Anzahl an Premium App-Verlagen, d.h. grosse Mobile-App Ersteller und Marken– für welche das Netzwerk als Erweiterung des In-House Vertriebsteams arbeitet.

Das überwiegende Preis-Modell welches hier angeboten wird ist CPM, da es bei den meisten Kampagnen um die Markenbekanntheit geht.

Premium Netzwerke ziehen meistens sehr grosse Marken an, welche bereit sind einen höheren Preis zu zahlen, um dann wiederum auf sehr guten Orten für Werbung angezeigt zu werden.

Daher sind hier auch die CPM Preise so hoch und bewegen sich zwischen 5 und 80 Euro.

Die App Verlage können auf einen Teil der Umsätze hoffen, normalerweise liegen diese bei 50 bis 70 Prozent der Einnahmen.

4) Lokale Mobile Advertising Netzwerke: Diese Art von Plattform fokussiert sich auf App Verlage welche davon ausgehen, dass ihre Nutzer nach lokalen Informationen suchen, zum Beispiel, wo man essen kann, wo es einen Schuhladen in der Nähe hat, wie das Wetter ist etc. App Verlage auf diesen Netzwerken sind üblicherweise solche die Business-Verzeichnisse, Karten-Dienste, Wetter-Apps etc. anbieten. Das heisst, Seiten auf welchen der Nutzer seinen eigenen Standort angibt.

Da die Schaltung von Werbung auf lokale Zielgruppen viel genauer ist, kostet die Bewerbung auf diesen Kanälen auch mehr. Gleichzeitig liefern diese Netzwerke aber auch bessere Resultate. Manche Mobile Advertiser werben damit, das diese Art von Bewerbung zwei bis viermal so gute Resultate Ergebnisse erzielt als normale Mobile Werbung.

Cost-Per-Click wird hier am meisten angewendet, wobei man ab und zu auch die Möglichkeit hat per Cost-Per-Action abzurechnen, zum Beispiel bei Bezahlung per Download, per Anruf im Call Center oder Aufruf des jeweiligen App Stores.

5) Cost-Per-Action Netzwerke: Diese erlauben es dem Werbenden, die Aktion zu definieren, welche das Ziel der Mobile Advertising Kampagne sein soll und kann auch den Preis festlegen, welche der Werbende bereit ist für diese Aktion und jeden Nutzer der diese ausführt, an den App Verlag (und an das Advertising Netzwerk), zu zahlen.

Der Werbende zahlt also nur, wenn diese spezifische Aktion ausgeführt wurde.

Der Werbende kann spezifizieren auf welchen Seiten/ Apps die Werbung gezeigt wird, kann sich jedoch nicht die App-Verlage selbst aussuchen.

Werbende haben auch die Möglichkeit die Kampagne nach geographischer Ausrichtung, Netzbetreiber, Endgerät und Demographie zu lenken.

Fazit:

Wer sich ein oder mehrere Mobile Ad Networks aussucht, der sollte diese fünf Kategorien berücksichtigen. Je nachdem welche Ausrichtung die eigene App hat, zum Beispiel lokale oder globale Ausrichtung, sollte man sich die passenden Netzwerke aussuchen. In einem weiteren Artikel in unserem Blog, werden wir beschreiben, wie Sie einen passenden oder passende Anbieter für sich finden.


Der Autor: Sascha Thattil unterstützt Unternehmen bei der Erstellung von Mobile Apps basierend auf iOS und Android. Er arbeitet bei YUHIRO, einem IT Unternehmen das sich auf die Konzeption, Programmierung und Implementierung von Web Applikationen und Mobile Apps spezialisiert hat.

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