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Website auf Mobile anpassen

Website auf Mobile anpassen


Es ist soweit. Mehr als 50 Prozent der Nutzer gehen bereits Mobil (über Smartphones, Tablets und andere Mobile Endgeräte) ins Internet (Initiative D21 Studie, 2014). Das ist eine schwerwiegende Veränderung zu den letzten Jahren, in welchen fast alle Besucher einer Website aus dem Bereich Desktopanwendung kamen.

Diese Veränderung des Verhaltens von Internetbesuchern wird grosse Auswirkungen auf Webseitenbetreiber haben. Denn falls ein Besucher via Mobilem Endgerät auf die Website kommt und aufgrund der schlechten Umsetzung für diese Geräte wieder von der Seite abspringt, dann hat das, besonders für Unternehmer, eine Auswirkung. In diesem Artikel beschreiben wir, warum Sie Ihre Website auf Mobile anpassen sollten und welche Vorteile das hat.

50 Prozent der Internetnutzer Mobil unterwegs

Die letzten Jahre waren geprägt durch den Aufstieg von Smartphones und Tablets. Diese Geräte sind jetzt schon so beliebt, dass viele überwiegend diese nutzen um auf das Internet zuzugreifen.

Das Besondere an den Bildschirmen dieser Endgeräte ist es jedoch, dass diese um einiges kleiner sind, als dies bei Desktopcomputern der Fall ist. In den letzten Jahren war es zudem so, dass Bildschirme von Desktopcomputern immer grösser geworden sind.

Daher wurden Webseiten so designed, dass Sie auf grossen Bildschirmen gut aussehen. Dies bedeutet meistens – grosse Bilder und einiges an Text.

Der Nachteil ist hierbei, dass diese Websites nicht gut auf Smartphones und Tablets dargestellt werden. Ein Besucher der Internetseite, welcher über diese Geräte kommt, wird sich nur schlecht zurecht finden können und wird zumindest kurz versuchen, sich über die Zoomfunktion zurecht zu finden.

Statistisch ist jedoch bewiesen, dass Besucher sehr schnell aufgeben und die Seite verlassen, sollte sie nicht angenehm gestaltet sein (Stichwort: User Experience Design).

Die Konkurrenz bereits aufgerüstet

Ganz gefährlich ist es, wenn die Konkurrenz bereits auf ein Mobiles Webdesign umgestellt hat, man selber aber nicht.

Beispiel: Ein Handwerker aus einer bestimmten Region wird oftmals über die eigene Webseite gefunden. Manchmal auch über Verlinkungen zur eigenen Seite. Falls der Kunde jedoch über ein Smartphone kommt und er sich nicht zurecht findet, dann wird die gefundene Handwerker Seite verlassen und es wird weiter gesucht. Höchstwahrscheinlich wird er auf die Konkurrenzseite kommen, welche bereits Mobile angepasst ist. Wenn dies bereits mit 4 bis 5 Kunden im Monat passiert, dann kann dies Umsatzeinbussen von mehreren Tausend Euro bedeuten.

Bilder, Texte, Navigation

Besonders die Elemente Bilder, Texte und Navigation sind ausschlaggebend im Bereich Mobile Design. Grosse Bilder werden, bei Nichtanpassung, sehr stark verzerrt oder verkleinert angezeigt. Oder aber auch in der gleichen Grösse, welches dann sehr unangenehm für den Besucher ist.

Auch sind lange Texte ein Hindernis für Besucher aus dem Bereich Smartphone und Tablet. Hier haben kürzere, gut geschriebene, Texte einen besseren Effekt.

Die Navigation ist auf Desktop-orientierten Seiten zu elaborat für kleinere Bildschirme. Auch hier gibt es Best-Practices, d.h. gute Lösungen. Zum Beispiel kann der Klick eines Buttons das Erscheinen des Menüs auf dem kompletten Smartphone Bildschirm auslösen, was eine vereinfachte Nutzerführung entscheidend beeinflusst.

Möglichkeiten für die Umstellung

Glücklicherweise gibt es derzeit einige Online- und Software-Systeme die das Umstellen auf die Smartphone, Tablet Darstellung erleichtern.

Für kleine und mittlere Unternehmen macht es Sinn auf Content Management Systeme wie WordPress, TYPO3 oder Drupal zu wechseln. Diese bieten in den meisten Fällen auch eine optimierte Mobile Darstellung an.

WordPress: WordPress eignet sich für Kleinst- und Kleinunternehmen, welche nicht Hunderttausende von Besuchern bewältigen müssen.

Dieses Content Management System (CMS) hat den Vorteil das es von sehr vielen Webbetreibern genutzt wird. Daher gibt es eine Unmenge von passenden Plugins, mit denen man seine Webpräsenz ausbessern kann.

TYPO3: TYPO3 wird derzeit von meistens mittelständischen Unternehmen genutzt. Der Vorteil ist, dass die Plattform auch hohe Nutzerzahlen aushält und auch sehr viel Sicherheit gegenüber Hacker angriffen bietet.

Die Anpassung an Mobile Responsive kann hier unter Umständen etwas mehr Aufwand bedeuten, dennoch lohnt sich ein Blick auf dieses interessante System. Besonders im deutschsprachigen Raum ist dieses CMS sehr beliebt.

Drupal: Drupal war lange Zeit ein sehr stark genutztes Websystem. Seit dem Aufstieg von TYPO3 und WordPress wird es jedoch nicht mehr so oft gebraucht.

Dennoch kann es in einigen Fällen die richtige Wahl sein. Dies möchten wir hier nicht weiter beleuchten. Wir werden einen separaten Beitrag hierfür verfassen, da es den Rahmen dieses Artikels sprengen würde.

Auswirkungen auf das Google Ranking

Mobile Suche

In der Suche in Smartphones und Tablets soll Google bereits optimierte Seiten anzeigen. Mann kann davon ausgehen, dass Google diese Suche noch weiter auf diese Art von Resultaten ausrichtet.

Es gibt derzeit auch einige Online Tools von Google, welche die Smartphone/ Tablet-Tauglichkeit von Internetseiten anzeigt. Hier ein Link: https://www.google.com/webmasters/tools/mobile-friendly/

Dort wird angezeigt wie die eigene Seite abschneitet.

Dies ist nicht das einzige Werkzeug das Google derzeit, in diesem Bereich, bereitstellt. Es ist also ein Zeichen dafür, dass Google dem Trend sehr stark entgegenkommt, und dass wird sich in der Zukunft definitiv in den Suchresultaten wiederspiegeln.

Desktop Ranking

Bisher scheint es so zu sein, dass sich das eigene Ranking auf der üblichen Desktop Variante von Google nicht verändert, falls die eigene Website Mobile optimiert ist oder nicht.

Wir selbst beobachten das seit einiger Zeit. Es scheint so zu sein, dass auch, nicht angepasste Internetseiten, ein hohes Ranking erzielen können. Bisher ist es also so, dass es keinen Einfluss auf die Desktop Variante hat. Das liegt jedoch auch in der Hand der einzelnen Suchmaschinenbetreiber. Man kann also derzeit noch nicht mit Gewissheit sagen, ob es einen Einfluss haben wird oder nicht.

Verschiedene Lösungsansätze: Mobile Responsive, Adaptive

Im Bereich der Anpassung an die Mobile Darstellung gibt es derzeit verschiedenste Ansätze. Diese sind, unter anderem, Mobile Responsive, Adaptive Design, eine separate Mobile Version der Website oder gar eine eigene Moble App. Im Folgenden eine Erklärung zu den einzelnen Varianten.

Responsive: Responsive Design bedeutet, dass sich die Internetseite den verschiedenen Bildschirmen anpasst. Dabei ist es egal wie gross oder wie klein der Bildschirm ist. Die Darstellung passt sich auch sehr grossen Bildschirmen an.

Der Vorteil hierbei ist, dass man auch jeden Besucher zufriedenstellen kann.

Der Nachteil ist, dass man das Design dann nicht mehr so sehr unter Kontrolle hat. Es wäre nämlich ein sehr grosser Aufwand, für jede einzelne Bildschirmgrösse einzeln zu testen.

Adaptive: Im Adaptive Design wiederum, werden, in den meisten Fällen, drei verschiedene Darstellungen angezeigt. Eine für Smartphones, eine für Tablets und eine für Desktops.

Die Internetpräsenz von YUHIRO ist zum Beispiel mit diesem Ansatz umgesetzt.

Die Defaultgrösse ist 960 Pixel. Falls ein Endgerät mit einer Bildschirmgrösse von weniger als 720 Pixel die Seite aufruft, dann wird die Tablet Grösse angezeigt.

Falls ein Endgerät mit einer Bildschirmgrösse von weniger als 480 Pixel die Seite aufruft, dann wird die Smartphone Darstellung angezeigt.

Mobile Version der Website: Eine interessante, aber etwas aufwendigere Möglichkeit ist es, eine separate angepasste Version für Smartphones und Tablets zu haben. Ruft ein Smartphone oder Tablet die Website auf, dann erkennt das System dies und spielt diese separate Version aus. Ein bekanntes Beispiel ist die Version die der Zeitungsanbieter die Zeit unter der Domain mobil.zeit.de ausspielt.

Der Vorteil ist, dass man das Design stark unter Kontrolle hat, da man eine komplett neue Internetpräsenz für kleinere Endgeräte erstellt.

Der Nachteil ist, dass es einen grossen Mehraufwand darstellt eine separate Darstellung zu programmieren, zum anderen wird das Endgerät von diesen Systemen manchmal nicht erkannt, und es wird die falsche Version ausgespielt. Zum Beispiel wird dann auf einem Smartphone die Desktopversion angezeigt.

Auf das Thema Mobile App möchten wir in einem separaten Beitrag eingehen, da es ein doch eher weites Gebiet ist.

Fazit

Heutzutage ist es, besonders für Unternehmer, keine Option mehr, nicht auf Mobile umzustellen. Zuviele Kunden werden sich für die Konkurrenz entscheiden, falls die eigene Internetpräsenz nicht an Smartphones und Tablets angepasst ist.

Weiterhin muss gesagt sein, dass der Aufwand, durch neue Technologien wie WordPress, TYPO3 etc., sehr viel geringer geworden ist.

Verpassen Sie es also nicht. Steigen Sie rechtzeitig um und bleiben für Ihre Internetbesucher und Kunden interessant.

Interessanter Artikel zum Thema:
Webseiten für Smartphones und Tablets optimieren


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Umstieg auf die Welt der Mobilen Websites. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches Gründern, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt und Softwareprojekte abwickelt.

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2 Kommentare
  1. Hallo Sascha. Deine erwähnten Umsatzeinbussen bei fehlender Präsenz im (mobilen) Internet machen mir zu schaffen. Ich habe darum mal eine mobile Webseite bei http://www.mobilonso.com erstellt. Ist das nun richtig und kann ich jetzt mit mehr Besuchern rechnen um so auch mehr Umsatz erzielen zu können? Danke, lg Manuela.

  2. Hallo Manuela,

    Danke für den Beitrag.

    Habe mir Mobilonso angeschaut.

    Sehr interessantes Konzept.

    Ob Du damit mehr Umsatz erzielen kannst, kann ich Dir leider nicht beantworten. Aber definitiv eine gute Sache, dass Ihr jetzt eine Mobile Präsenz habt.

    Viel Erfolg.

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