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Was kostet eine Webseite?

Was kostet eine Webseite

Dieser Artikel zeigt die Gesamt-Kosten für eine Webseite auf. In unserem alltäglichen Geschäft bekommen wir öfter die Anfrage „Was kostet eine Webseite„. Diese Frage wollen wir in diesem Blogpost beantworten. Auch weil man zur Zeit noch keine guten Artikel zu dem Thema im Internet finden kann.

I – Definition Webseite

Hier die Definition die in Wikipedia steht:

„Als Webseite (eine Wortzusammensetzung aus „Web“ und „Seite“), Webdokument, Internetseite oder kurz Seite wird ein Dokument als Bestandteil eines Angebotes oder einer Website im World Wide Web bezeichnet, das mit einem Browser unter Angabe eines Uniform Resource Locators (URL) abgerufen und von einem Webserver angeboten werden kann. In diesem Zusammenhang wird auch von einer HTML-Seite oder einem HTML-Dokument gesprochen.“

Kurz gefasst: Eine Homepage ist eine Plattform im Internet um sich oder sein Angebot zu präsentieren und oder zu verkaufen.

II – Erste Schritte

1 – Konzeption der Webseite

Bevor man eine Webseite erstellt oder erstellen lässt, sollte man sich über grundlegende Dinge Gedanken machen.

  • Zielgruppe: Wer ist meine Zielgruppe? Zum Beispiel: Männlich, zwischen 30 und 40 Jahren, Arbeitet in der Geschäftsführung und kommt aus der Baustoffbranche
  • Alleinstellungsmerkmal: Wie unterscheide ich mich von meinen Wettbewerbern? Zum Beispiel: Einziger Anbieter mit Expertise in einem bestimmten Bereich
  • Ziele: Welche Ziele verfolge ich mit der Webseite? Zum Beispiel: Anfragen über das Kontaktformular; Anruf über die Hotline; Markenbekanntmachung; Zum Produkt oder der Dienstleistung weiterbilden

2 – Kleine Webseite oder Grosse?

Technisch lässt sich heute vieles umsetzen. Es gibt die Möglichkeit Webvisitenkarten zu erstellen, die lediglich 100 bis 300 Euro kosten. Bis hin zu elaboraten Webseiten mit Warenwirtschaftssystemen und angebundenem Onlineshop. Daher ist eine Pauschalaussage über einen Preis eines solchen Projektes fast nicht möglich. Was jedoch machbar ist, ist es einen Überblick, über die verschiedenen Teilbereiche die eine Webseite beinhalten kann, zu geben.

3 – Viel besuchte Webseite?

Es gibt einige Seiten bei denen man bei der Konzeption bereits davon ausgehen kann, das sehr viele Personen diese gleichzeitig besuchen werden. Das kann zum Beispiel bei Unternehmen der Fall sein, die bereits eine starke Präsenz haben, jedoch im Internet noch nicht zu finden sind.

Bei stark besuchten Seiten müssen auch weitere Bereiche beachtet werden. Der Server muss performant genug sein um die Besucherlast auszuhalten, passende Verschlüsselungen der Zugänge (zum Beispiel Zahlungsbereich oder Kundenbereich) müssen implementiert werden, die Präsenz muss auf Ladezeiten optimiert werden. Das sind nur einige Bereiche die man bei stark besuchten Internetpräsenzen beachten muss.

Einige CMS Systeme sind auf hohe Besucherzahlen ausgerichtet. Eines davon ist TYPO3, aber auch viele andere CMS können die Anforderung erfüllen.

III – Zu berücksichtigende Themen bei einer Webseite:

1 – Logo

Logo Erstellung
Der erste Schritt zur Webseite wird meistens das Logo sein. Denn das Design des Logo’s ist ausschlaggebend für das Design der Rest der Webseite. Es gibt hier verschiedene Möglichkeiten ein Logo umzusetzen. Zum Beispiel gibt es Plattformen wie 99designs.com. Dort kann man sich sein Logo in einer Art Wettbewerb erstellen lassen. Initial werden grundlegende Anforderungen an das Design in das Portal gestellt. Daraufhin bewerben sich viele Designer (meistens mehr als 20) mit ihren Designvorschlägen. Nach Abschluss des Projektes wird ein Gewinner gekürt.

  • Vorteil: Sehr viele Designvorschläge aus denen man wählen kann
  • Nachteil: Von der Einstellung des Projektes bis zum Abschluss vergehen zirka 3 Wochen

Die andere Möglichkeit ist mit der Agentur, von der Sie die Webseite erstellen lassen, auch das Logo zu erstellen.

  • Vorteil: Enge Zusammenarbeit möglich, welche Ihre Anforderungen eins zu eins umsetzen können
  • Nachteil: Weniger Auswahlmöglichkeiten als bei Plattformen wie 99designs.com

Da das Logo viele folgende Designtätigkeiten beeinflusst, sollte man sich hier einige Gedanken machen:

  • Passt das Logo zu meinem Corporate Design
  • Passt das Logo zu den Emotionen die ich mit der Marke vermitteln möchte
  • Werden meine Werte in dem Logo wiedergespiegelt

2 – Design der Webseite

Das Design der Webseite selbst wird oftmals in der Software von Adobe namens Photoshop erstellt. Auch hier kann man eng mit der Agentur zusammenarbeiten um ideale Ergebnisse zu erhalten. Bei der Erstellung der Photoshop Datei (beziehungsweise der Photoshop Bilder zu den einzelnen Seiten) sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Jedoch sollte man stets auf die Umsetzbarkeit und die Kosten, einer Umwandlung in ein HTML Design, achten.

Um Kosten zu sparen könnte man diesen Teilbereich selbst erledigen. Hierfür braucht es Einarbeitungszeit in die Photoshop Software, da diese nicht sehr intuitiv gestaltet ist. Einfacher Handhabbar sind Systeme wie Inkscape welche auch für Laien nutzbar sind.

3 – Erstellung HTML Datei

Um das Design dem Internet verständlich zu machen, muss man das Photoshop Design in HTML programmieren. Der Aufwand entsteht je nach Komplexität der Photoshop Dateien, sowie den weiteren Anforderungen.

4 – Einbindung in ein CMS System

CMSEs gibt viele Content Management Systeme (CMS) Systeme, wie zum Beispiel WordPress, Joomla, Drupal und viele mehr. Diese sind vorprogrammierte Systeme die man für die Umsetzung von Webseiten nutzen kann. Auch hier gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung.

A – Erstellung eines eigenen Templates anhand der HTML Datei

Nach der Erstellung der HTML Datei muss das Ganze in einem Template erstellt werden, so dass diese in den unterschiedlichen CMS zur Verfügung gestellt werden kann.

B – Alternative: Fertige Templates verwenden

Es gibt auf verschiedenen Plattformen, wie zum Beispiel www.themeforest.net, vorprogrammierte Templates. Diese kosten von 20 Euro bis 200 Euro. Diese kann man direkt in die CMS Systeme einspielen.

  • Vorteil: Hierdurch erspart man sich die aufwendige Erstellung der Photoshop Datei, der Erstellung der HTML Dateien und die Einbindung in ein Template
  • Nachteil: Die fertigen Templates sind nur gering an eigene Bedürfnisse anpassbar

C – Vorteil der Nutzung eines CMS Systems

Die Programmierung des Administrationsbereiches und des Backends (die Prozesse die im Hintergrund ablaufen) sind mit einem hohen Aufwand verbunden. Ein Content Management System beinhaltet die meisten der benötigten Funktionen. Die Erstellung von neuen Seiten oder neuen Funktionen wird durch das CMS vereinfacht. Auch gibt es viele Plugins die man kostenfrei nutzen kann. Das beste Beispiel für ein CMS das für Webpräsenzen genutzt werden kann ist WordPress. Aber auch Systme wie Joomla, Drupal, TYPO3 und viele kleinere Anbieter können interessant sein. Einer der Hauptnachteile bei CMS Systemen ist, das diese nicht mehr so flexible sind, wie komplett handprogrammierte Webseiten.

5 – Grafiken, Button

Auch hier gibt es jeweils die kostengünstige und die aufwendigere Variante. Plattformen, wie zum Beispiel www.graphicriver.net, bieten viele fertige Grafiken und Buttons an. Diese können einfach eingebunden werden.

Die aufwändigere Variante besteht darin, die Buttons von einem Grafiker/ Webdesigner erstellen zu lassen.

6 – Professionelle Fotos oder doch lieber von der Stange?

Bei den Fotos kann man auf Plattformen wie www.istockphoto.com oder www.fotolia.de zurückgreifen. Dort stellen professionelle Fotografen ihre Bilder zum Kauf zur Verfügung. Bilder sind dort von unter einem Euro bis hin zu kleineren Euro Beträgen erhältlich.

Bei einem höheren Budget, sowie einem Bedürfnis ein starkes individuelles Image aufzubauen, macht es Sinn einen professionellen Fotografen einzubinden. Gute Bilder sind bei der Imagepflege nicht zu unterschätzen.

7 – Content: Selbst erstellt oder vom Content Writer

Qualitativ hochwertige Texte können den Unterschied ausmachen, zwischen einer erfolgreichen und einer unerfolgreichen Webseite. Texte die den Leser begeistern und zum weiterlesen animieren, erhöhen die Chancen auf die Durchführung der gewünschten Aktionen seitens des Seitenbesuchers.

Daher stellt sich die Frage ob man die Texte selbst erstellt oder durch einen professionellen Content Writer anfertigen lässt. Selbst erstellt, bleiben die Kosten hierfür sehr gering. Ein professioneller Content Writer kostet etwa 100 Euro und mehr pro Stunde. Bei Internetpräsenzen mit hoher Seitenanzahl können so, hohe Kosten entstehen. Alternativ könnte man bestimmte Seiten selbst erstellen und einige wichtige Seiten, zum Beispiel die Startseite, vom Texter erstellen lassen.

8 – SEO und SEA

Eine Webpräsenz hat auch das Ziel im Internet gefunden zu werden. Ansonsten wäre eine Erstellung dieser nicht wirklich sinnvoll. Zwei Wege um im Internet gefunden zu werden sind Suchmaschinenoptimierung (Englisch: Search Engine Optimization, kurz SEO) und Suchmaschinenmarketing (Englisch: Search Engine Advertising, kurz SEA). Für beide Themen finden Sie weitere Artikel auf dem YUHIRO Blog. Dort sind diese ausführlich beschrieben.

9 – Umsetzung für Mobile Endgeräte

Mobile Ansicht
Immer mehr Personen nutzen Mobile Endgeräte um auf das Internet zuzugreifen. Daher macht eine Umsetzung im sogenannten A – Responsive Webdesign Sinn. Hierbei passt sich das Seiten-Layout den verschiedenen Bildschirmgrössen der Mobilen Geräte an. Je nach dem ob die Seite auf Basis eines CMS oder handprogrammiert ist entsteht hier ein kleinerer oder grösserer Aufwand. Weitere Möglichkeiten der Umsetzung für Mobile Endgeräte im Folgenden:

B – Mobile App

Eine weitere Möglichkeit der Umsetzung für Mobile Endgeräte ist die Erstellung von Mobile Apps (zum Beispiel auf Basis von Android, iOS (iPhone/ iPad), Windows Phone). Der Vorteil der Umsetzung als Mobile App ist das diese für die kleineren Bildschirme optimiert ist und diese auf die Funktionen der Smartphones oder Tablets, wie zum Beispiel GPS, Foto und weitere zugreifen kann.

C – Adaptive Webdesign

Adaptive Webdesign ist eine weitere Möglichkeit. Hierbei werden, meistens 3, verschiedene Versionen (beziehungsweise Seitenlayouts) für die unterschiedlichen Endgeräte erstellt. Meistens handelt es sich hierbei umd die Grössen für PC/ Laptop Screen, Tablet und Smartphone.

D – Mobile Version

Die vierte Möglichkeit, neben Responsive, Mobile App und Adaptive ist die Erstellung einer eigenen Mobilen Version. Ein Erkennungsprogramm schaut von welchem Endgerät (Mobile oder Desktop) die Webseite aufgerufen wurde und sendet danach entweder die Desktop oder die Mobile Version. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Seite von „Zeit“ die die Version mobil.zeit.de ausliefert.

10 – Social Media Anbindung

Die Einbindung von Social Media Plugins (zum Beispiel Like Button von Facebook, oder Twitter), Social Media Kommentare (Facebook, Disqus etc.) oder Social Logins (Facebook, Twitter, Google Plus etc.) erhöhen die Visibilität als auch die Verbreitung der Informationen der Webseite.

Wird der Content der Seite als qualitativ hochwertig oder interessant eingeschätzt, dann werden die Informationen mit Freunden und Kollegen geteilt. Da die verschiedenen Social Media Betreiber an einer Anbindung ihrer Systeme interessiert sind, gibt es viele kostenfreie Schnittstellen, die man verwenden kann. Zudem sind diese relativ einfach in die eigene Internetpräsenz einzubauen.

11 – Newsletter Programm

Oftmals werden Kunden gebeten sich in ein Newsletter Programm einzutragen. Dies ist meistens eine Option beim Kauf der Ware oder bei der Registrierung. Hierbei werden wöchentlich Nachrichten über das Unternehmen, den Onlineshop oder generelle Informationen versendet.

Die Erstellung kann mit Drittsystemen einfach umgesetzt werden. Wysija oder Mailchimp sind bekannte Anbieter, die zum Beispiel auch eine einfache Einbindung in CMS Systeme ermöglichen.

12 – Videopräsentation

Eine Videopräsentation kann einen starken Eindruck hinterlassen. Die heutigen Nutzer des Internets sind sich gewöhnt audiovisuell Unterhalten zu werden. Nicht zuletzt sind Plattformen wie Youtube so beliebt. Es ist höchstwahrscheinlich der Fall, das sich der Besucher lieber ein Video über Sie anschaut, als das er sich einen langen Text durchliest.

Einfache Videos lassen sich mit Onlinetools erstellen. Hierbei werden Vorlagen verwendet. Diese kann man bereits für kleine Eurobeträge umsetzen.

Eine andere Variante ist es, eine professionelle Videoagentur zu beauftragen. Die Kosten hierfür starten ab 1000 Euro pro Video.

13 – Einbindung eines Blogs

Ein Blog kann vielseitig verwendet werden. Das Newsletter kann mit den Informationen aus dem Blog befüllt werden, Links des Blogs können in Foren verteilt und Social Media Seiten können mit Bloginformationen aktualisiert werden. Die Blogeinträge selbst werden nach einiger Zeit auch auf Google erscheinen (vorausgesetzt man hat die Texte und den Content suchmaschinenfreundlich gestaltet)

Einige CMS sind auf Blogs spezialisiert. Das bekannteste ist WordPress, hier gibt es viele Plugins mit denen man sehr schnell, ansprechende Blogs erstellen kann. Eine Einrichtung durch ein Internetunternehmen kostet ab 200 Euro für den Blog.

14 – Kontaktformulare zur Leadgenerierung

Viele Seiten im Internet nutzen Kontaktformulare auf der Startseite oder auf den Folgeseiten um Kundendaten zu generieren (Fachjargon: Leadgenerierung). Auch hier kann man auf eine einfache Umsetzung mit Hilfe von Kontaktformular-Plugins setzen, die frei erhältlich sind. Für die Startseite und die Banner eignen sich jedoch oftmals Spezialanfertigungen. Diese wirken ansprechender auf den Nutzer.

15 – Rechtliches bedenken

Die rechtliche Seite wird meistens wenig Beachtung geschenkt. Jedoch sollte man diesen Punkt nicht unterschätzen, denn das könnte hohe Folgekosten in Form von Abmahnungen mit sich ziehen.

Ein gutes Impressum, AGB und Datenschutzbestimmungen sollten dabei sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt für die Adressengenerierung ist das sogenannte Opt In. Bei der Zustimmung des Erhalts von Telefonaten oder Emails durch den Nutzer, muss dieser die Wahl haben dies mit seiner eigenen Einwilligung zu tun. Dafür kann man zum Beispiel ein kleines Programm einrichten welches dem Nutzer eine Email mit Bestätigungslink sendet. Auch zu beachten ist, das die Aktionen die zur Zustimmung benötigt werden, nachweisbar sind. Das heisst das die IP Adresse des Nutzer und die weiteren Daten gespeichert werden müssen. Nur dann ist ein Nachweis, der auch rechtlich Bestand hat, möglich.

Falls weitere Daten, zum Beispiel über Google Analytics, gesammelt werden gelten weitere spezielle Regelungen. Um sich hier auf sicherem Boden zu bewegen lohnt es sich einen, auf Internetrecht spezalisierten, Anwalt zu engagieren.

16 – Anbindung Drittsysteme

Die Anbindung von Onlineshops, CRM Systemen (Kundenverwaltung) und Warenwirtschaftssysteme kann unter anderem ein grosser Aufwendungsblock werden. In einigen Fällen wird die Einbindung von Schnittstellen notwendig. Diese können von Drittanbietern bereitgestellt, oder selbst programmiert werden.

17 – Seitenanzahl

Die Seitenanzahl kann einen Einfluss auf den Aufwand haben, je nach dem ob die Seiten individuell oder einheitlich gestaltet werden sollen.

IV – Spezial Themen:

1 – Conversion Rate Optimierung

Eine Internetpräsenz wird oftmals dafür gebaut um neue Kunden zu gewinnen oder die Besucher der Seite zu einer bestimmten Aktion zu bewegen. In den letzten Jahren hat man erkannt, das die Platzierung der Buttons, die Farbgestaltung, Garantien, Siegel und weitere Bestandteile der Seite einen starken Einfluss auf die Konversionsrate (Besucher zu der Anzahl der Personen die auch die gewünschte Aktion unternimmt) hat.

Einfache Konversionsoptimierungen kann man selbst vornehmen. Handelt es sich jedoch um grosse Webseiten mit hohen Besucherzahlen, dann lohnt sich die Einschaltung eines Unternehmens das sich auf die Conversion Rate Optimierung spezialisiert hat.

2 – Landing Pages

Sogenannte Landing Pages haben sich in den letzten Jahren etabliert um die Konversionsrate zu erhöhen.

Schaltet man zum Beispiel eine Google AdWords Kampagne (Google Werbung, Hier mehr zum Thema Landing Pages), ein Teilbereich im SEA, wurden über lange Zeit die Startseite der Webpräsenz, im Link, angegeben. Auch hier hat man erkannt das dies wenige Interessenten gewinnt. Mehr Sinn macht die Erstellung von für den Linkbesucher speziell angefertigte Landing Pages (sozusagen Miniwebseiten) die direkt auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen.

Beispiel: Ein Kunde sucht mit den Wörtern „Autohaus in München“ auf Google. Er bekommt einen Werbelink angezeigt. Nach dem Klick auf den Link kommt der Besucher, nicht auf die Startseite des Autohauses, sondern eine Landing Page die auf die Bedürfnisse des Besuchers eingeht. In diesem Fall wird es das Bedürfnis sein sich über einen Autokauf einfach zu informieren und gegebenenfalls einen Termin mit dem Autohaus zu vereinbaren. Karl Kratz, der Guru der Landing Pages, hat darüber einen guten Artikel verfasst. Hier gehts zum Artikel von Karl Kratz.

V – Spezialeffekte und Trends beim Websitebau

In den letzten Jahren haben sich einige Trends im Webdesign hervorgetan. Diese sind unter anderem Parallax Effekte, Megamenüs, Webpages mit nur einer Seite. Diese sind im Folgenden beschrieben.

1 – Parallax Scrolling

Bei dem Parallax Scrolling bewegen sich die Hintergrundbilder langsamer als die Bilder im Vordergrund. Diese Technik sorgt für einen interessanten Effekt. Beispiele für Parallax Scrolling werden in diesem Artikel beschrieben.

2 – Megamenü

Anstatt kleine Menüs anzuzeigen, werden bei dem Überfliegen des Menüs mit dem Mauszeiger grosse Menüs mit vielen Informationen angezeigt. Megamenüs helfen dem Seitenbesucher bei der Orientierung auf der Webpräsenz.

3 – Ein-Seitige Webseiten

Bei diesem neuen Trend werden alle Information auf einer einzigen Seite dargestellt. Man kommt zu den verschiedenen Bereichen, durch scrollen mit der Maus oder über den Klick auf die Navigation. Ein grosser Nachteil dieses Trends ist die Suchmaschinenoptimierung, da man jeweils nur eine Seite für die Suchmaschinen optimieren kann.

VI – Weitere periphere Bereiche die Folgekosten verursachen:

1 – Testen der Lösung

Nach dem Aufbau der Seite durch die Webfirma muss die Lösung getestet werden. Zum Beispiel die Performance bei vielen Zugriffen, die Kontaktformulare und Weitere. Viele Tests können jedoch auch vom Abnehmer übernommen werden, wenn das gewünscht ist.

2 – Hosting

Die Präsenz im Internet muss auf einem Server gehostet werden. Bei kleineren Homepages kann das wenige Euro betragen. Bei grösseren Unterfangen werden mehrere Hundert Euro dafür fällig.

3 – Wartung

Da sich das Internet ständig weiterentwickelt, wird es auch notwendig die Webseite von Zeit zu Zeit upzudaten und zu Warten. Internetagenturen bieten hier Wartungsverträge auf Jahresbasis oder Ausbesserungen auf Stundenbasis. Ein Wartungsvertrag auf Jahresbasis kann sinnvoll sein, da man hier einen genauen Kostenüberblick hat. Bei Verträgen auf Stundenbasis können die Kosten in die Höhe schiessen, da sich über das Jahr hinweg sehr viele kleine Wartungsthemen zu grossen Problemen weiterentwickeln.

VII – Pflichtenheft/ Lastenheft oder Wie Sie Ihre Anforderungen an eine Webpräzens, einer Internetagentur, weitergeben können

Es gibt viele Anfragen in denen die Anforderungen nicht klar sind. Bei einer Einschätzung des Angebotes wird daher, durch die Internetagentur, immer ein Puffer nach oben hin eingebaut. Denn oftmals ist es schwer, im nachhinein, das Budget für die Erstellung der Seite zu erhöhen.

Die Einreichung eines Pflichtenheftes/ Lastenheftes, vor der Erstellung des Angebotes, kann die Kosten für die Webseite verringern. Denn hierdurch wird es der Internetagentur einfacher eine passende Offerte zu erstellen, die zum Beispiel keinen grossen Spielraum beim Preis beinhaltet.

VIII – Projekte ins Ausland vergeben

Ein Weg den Aufwand gering zu halten, ist es das Projekt ins Ausland zu vergeben. Länder wie Indien oder Russland haben niedrigere Stundensätze bei gleicher Qualität. Acht geben sollte man jedoch bei der Auswahl des IT Unternehmens. Die Qualität der angebotenen Dienstleistungen unterscheiden sich, besonders im Ausland, erheblich. Empfehlenswert sind Unternehmen die bereits Erfahrung im Umgang mit Personen oder Unternehmen aus dem deutschsprachigen Raum haben.

Durchschnittlicher Stundensatz Agentur in Deutschland 100 bis 150 Euro.
Durchschnittlicher Stundensatz professionelle Agentur in Indien 20 bis 25 Euro.

Interessanter Link zum Thema Website-Kosten:
>> Webkosten-Kalkulator <<

Fazit

Die Frage was eine Webseite kostet wir in diesem Artikel nicht zu Hundert Prozent beantwortet, da diese nach Anforderungen variieren. Der Text gibt jedoch einen Einblick über die verschiedenen Themen, die bei der Erstellung einer Webpräsenz zu beachten sind.

Experte SoftwareentwicklungDer Autor: Sascha Thattil unterstützt Unternehmer und Unternehmen bei der Erstellung von Internetpräsenzen. Er arbeitet bei YUHIRO, einem deutsch-indischen Unternehmen das sich auf die Implementierung von Onlineshops, Webseiten, Mobile Apps und Software spezialisiert hat.

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6 Kommentare
  1. Für Fragen und Anregungen einfach das Kommentarfeld nutzen. Freundliche Grüsse Sascha Thattil

  2. Ich habe mein Web-Design auf eine Crowdsourcing-Plattform zu einem bezahlbaren Preis erstellen lassen. Designenlassen.de hieß diese und ich finde das Prinzip der Ausschreibung sehr praktisch, da man sehr viele Ergebnisse erhält und das Beste auswählt. Ich war sowohl mit dem Ablauf, als auch mit dem Ergebnis äußerst zufrieden! [Moderator: Links entfernt]

  3. Danke für den Artikel!

  4. Hallo! Danke für die Hinweise! Das Thema ist interessant für mich, deshalb informiere ich mich gerne darüber. Ich habe meine eigene Homepage mit Vorlagen http://www.templatemonster.com/de/ erstellt. Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

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