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Was kostet die Erstellung einer Landingpage?

Was kostet die Erstellung einer Landingpage?

Eine Landingpage (im Beitrag auch mit L abgekürzt oder mit Zielseite/ Web-Seite beschrieben) ist im Grunde genommen nichts anderes als – eine Website – wenn man es aus einer technischen Seite betrachtet.

Dennoch ist die Idee hinter dieser L eine ganz andere.

Im Beitrag mehr Informationen dazu und was solch eine Implementierung kostet.

Einführung

Lange Zeit kannte man nur das Konzept einer Website. Hier ein paar Teilbereiche einer solchen klassischen Internetpräsenz:

  • Informationen zu Produkten und Dienstleistungen
  • Hintergrund zur Firma
  • Referenzen von vorherigen Projekten
  • Details zum Management und den Geschäftsführern
  • Aufzeigen der Kenntnisse und Spezialisierungen
  • Vorstellung des Teams
  • Kontaktinformationen und Kontaktformular

In manchen Fällen ist auch gleich ein ganzes Unternehmensportal angeschlossen, wo sich Partner und Mitarbeiter einloggen können.

Die Idee hinter einer Website ist also sehr weit gefasst und hat sehr viele Facetten.

Was man jedoch gemerkt hat ist folgendes: Wenn der Besucher sehr viele Optionen hat, dann wird er/ sie keine gezielte Aktion durchführen. Eine gezielte Aktion könnte zum Beispiel – das Ausfüllen eines Formulars – sein. Der Anruf einer Nummer. Das Herunterladen eines Dokumentes. Die Anmeldung für ein Newsletter.

Um ein solches Handeln sicherzustellen ist mit der Zeit das Konzept der Landingpages entstanden.

Was macht eine solche Seite?

Im Grunde genommen ist eine Landingpage eine – einzelne Web-Seite – die keine weiteren Unterseiten hat.

Das Ziel dieser einen Seite ist es, den Besucher zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.

Welche Bestandteile hat es?

Die wichtigsten Bestandteile sind:

  • Conversionoptimierte Texte die zum Handeln bewegen: Meistens gibt es zum Start eine Hauptüberschrift
  • Große Buttons: Die um eine bestimmte Sache bitten
  • Erklärvideos: Kurze Erklärvideos welche das Produkt oder die Dienstleistung schnell umschreiben
  • Hero-Bilder: Anstatt eines Erklärvideos wird oftmals auch einfach ein sogenanntes Hero-Bild verwendet. Dabei handelt es sich um ein Bild einer Person. Denn Interessierte reagieren eher auf Bilder von Personen als auf Texte alleine
  • Bullet-Listen: Mit der Aufzählung der Hauptvorteile
  • Antworten & Fragen: Ein sogenannter Q&A Bereich geht auf die am häufigsten gestellten Fragen ein
  • Referenzen: Die wichtigsten Referenzen sind aufgezeigt. Meistens in Form von Logos oder Bildern von Personen, inklusive einer Aussage zu der Dienstleistung

Das sind die wichtigsten Nicht-Bestandteile (Dinge die bei einer L nicht dabei sein werden)

  • Weiterführende Links: Es gibt zwar Links auf und Buttons auf der L. Aber diese führen immer wieder auf andere Teile der gleichen Seite. Zum Beispiel ein Kontaktformular.
  • Menüleiste: Die klassische Menüleiste fehlt. Auch um die Optionen zu verringern, die der Besucher hat. Er/ sie hat also nur die Möglichkeit den bestehenden Text zu lesen/ sich das Video anzuschauen oder herunterzuscrollen.

Wie kommen Besucher auf solche Seiten?

Die Besucher werden entweder von der Homepage auf die Landingpage geleitet. Zum Beispiel über Banner, Werbeleisten oder Buttons die prominent platziert sind.

Andere Wege sind:

  • Google AdWords: Man kann gezielt Suchmaschinenwerbung auf Google schalten, welche die Besucher auf die Landing Page weiterleitet
  • Facebook Ads: Auch diese können helfen gezielt auf eine L weiterzuleiten.

Braucht es nur eine?

In vielen Fällen gibt es mehrere Versionen der gleichen L. Die Idee dahinter ist Folgende:

Man könnte zum Beispiel gezielt Geschäftsführer von Agenturen ansprechen. Dies kann man mit einer Facebook Ad Kampagne erreichen. Diesen wird dann ein Link zu einer L angezeigt, welche sich speziell an Geschäftsführer von Agenturen richtet. Die ganzen Texte sind auf diese Zielgruppe abgestimmt.

Und so kann man für unterschiedliche Zielgruppen unterschiedliche Zielseiten erstellen.

Die Geheimformel: A/B Tests und Conversion Rate Optimierung

Das wirklich machtvolle solcher Zielseiten sind jedoch sogenannte A/B Tests.

Man erstellt unterschiedliche Versionen der gleichen Landingpage (für die gleiche Zielgruppe). Das sind dann meistens nur kleine Änderungen wie:

  • Das Anzeigen unterschiedlicher Texte
  • Andere Bilder
  • Unterschiedliche Längen von Formularen
  • Anderer Q&A Bereich
  • und viele mehr

Die meisten Zielseiten-Systeme wie Wishpond, Instapage oder Unbounce bieten dann die Möglichkeiten, die gleichen Besucherströme zu gleichen Teilen auf die unterschiedlichen Versionen zu leiten.

Beispielsweise gibt es 100 Besucher. Von diesen werden nun automatisiert 50 Besucher auf Version A geleitet und 50 auf Version B. Dabei kann man jedoch noch viel mehr als zwei Versionen haben.

Nach einem bestimmten Zeitraum kann man dann auswerten welches der Versionen am besten abgeschnitten hat und welche man dann bevorzugt nutzen kann.

Meistens merkt man: „Oh, die Version B hatte 50 Besucher und 10 davon haben das Kontaktformular ausgefüllt (was einer sogenannten Conversion Rate von 20 Prozent entspricht). Bei Version A waren es bei 50 Besuchern jedoch nur 5 ausgefüllte Kontaktformulare (Conversion Rate bei 10 Prozent)“.

Das heisst Version B war doppelt so gut wie die Version A.

Und so kann man die Conversion immer weiter verbessern.

Was kostet solch ein Unterfangen?

Jetzt zu den Kosten für solch eine Zielseite oder mehrere solcher Zielseiten.

Wie man sieht: Solche Web-Seiten sind wirklich effektiv und man kann mehr Kunden bekommen, welche eine gezielte Aktion durchführen.

Das kann unter Umständen eine Verdoppelung des Umsatzes oder vielleicht noch mehr ausmachen.

Das wichtige ist jedoch eine optimierte Landingpage zu haben, die auch Resultate erzielt.

Dafür müssen:

  • Erklärvideos erstellt werden
  • Texte auf deren Effektivität getestet werden
  • Layouts für die Seiten erzeugt werden (entweder mit Softwaretechnologien wie HTML/ CSS/ PHP oder aber über Baukästen)
  • A/B Tests müssen durchgeführt werden

Die Liste lässt sich fortsetzen.

Der Aufwand ist damit sehr hoch.

Hier jedoch eine Auflistung mit was man rechnen kann.

Eine einfache Landingpage: Eine einfache Zielseite ohne viel Recherche, sondern einfach optimiert nach den wichtigsten Erkenntnissen, wird zirka 20 Stunden in der Erstellung benötigen, wenn man einen Baukasten verwendet. Bei einem Stundensatz von durchschnittlich 100 Euro, kommt man so auf 2000 Euro.

Zielseite mit Erklärvideo: Speziell Erklärvideos lohnen sich für solche Vorhaben, da Besucher gerne Videos sehen, anstatt sich viel Text durchzulesen. Ein solches Video wird zwischen 2000 Euro und 10000 Euro kosten.

A/B Testing: Hier wird es bereits ein wenig komplex. Meistens braucht es hier eine Teilzeitkraft, die sich darum kümmert und immer wieder optimiert. Besonders Agenturen bieten solche Dienstleistungen an. Man kann hier jemanden haben, der jeden Monat daran arbeitet. Zum Beispiel 80 Stunden im Monat. Dementsprend steigt natürlich auch das Budget.

Verkaufsoptimierte Texte: Ein sogenannter Copywriter kann sich um die Textgestaltung kümmern. Dafür fallen weitere Aufwände an. Auch hier kann man nicht unbedingt einen Preis nennen. Denn gute Copywriter lassen sich entsprechend vergüten.

Welche Ausgaben sind sinnvoll?

Für kleinere Unternehmen macht es immer Sinn auf Baukästen wie Unbounce oder Wishpond zu setzen. Man erspart sich dadurch eine Programmierung, welche immer aufwendig ist.

Bei mittleren Unternehmen lohnt sich dagegen sofort eine Zusammenarbeit mit einer Internet-, Werbe-Agentur oder IT Dienstleister. Die zusätzlichen Einnahmen rechtfertigen die erhöhten Ausgaben. Was macht schon eine Rechnung über 50’000 Euro, wenn der zusätzliche Gewinn im Jahr bei mehreren Hundert Tausend oder Millionen Euro liegt?

Fazit

Es lohnt sich eine Landingpage einzurichten und dann damit zu testen.

Man kann viel gezielter arbeiten, als das bei einer klassischen Website der Fall ist.

Die sogenannten Conversion Rates (Verhältnis Besucher zu Personen die eine bestimmte Tätigkeit ausführen, wie zum Beispiel das Kontaktformular auszufüllen) sind bei Zielseiten sehr viel höher.

Besonders wenn man für Traffic sehr viel zahlt, zum Beispiel bei Google AdWords Werbung, dann lohnen sich solche Web-Seiten sehr schnell.

Was sind Ihre Erfahrungen?
Kosten einer Landingpage – Der Klassiker von Karl Kratz
Ein kostengünstiger Ansatz auf landingpages-erstellen24.de

Flickr.com / Joe / webtreats


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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