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Veränderungen im Unternehmen professionell begegnen

Veränderungen im Unternehmen professionell begegnen

Unternehmen und die Geschäfte in denen sie sich befinden ändern sich ständig. Oftmals ist es eher so, dass sich das Geschäft grundlegend verändert, aber das Unternehmen jedoch nicht.

Grund dafür ist, dass man sich an die gut laufenden Verkäufe gewöhnt hat und in so eine Art Anspruchsdenken verfällt. „Wir haben doch immer schon viel von unserer Dienstleistung/ Produkt verkauft. Die Kunden werden das auch in den nächsten Jahren kaufen“.

Leider wird erst spät bemerkt, dass sich das Marktgeschehen langsam, jedoch grundlegend verändert hat und auf der heutigen Geschäftsbasis kein oder nur noch wenig Umsatz generiert werden kann.

Ein Beispiel: Vor einigen Jahren war Nokia der grösste Verkäufer von Handys weltweit. Auch bei Nokia hatte sich so eine Art Anspruchsdenken entwickelt. Ansonsten hätte man die Veränderung des Marktes in Richtung Smartphones wahrgenommen und sich darauf zu 100 % konzentriert.

Nokia gehörte zu den grössten Unternehmen der Welt. Innerhalb weniger Jahre jedoch hat es rasant an Wert verloren und die einst grösste Handysparte der Welt wurde im Jahr 2014 an Microsoft verkauft.

Warum es uns so schwer fällt uns zu verändern

Unser aller Bestreben ist eine bestimmte Beständigkeit in unser Leben zu bringen. Sei es durch ein sicheres Einkommen im Angestelltenverhältnis oder als wiederkehrender Umsatz von bestehenden Kunden.

Am Anfang, sei es im Angestelltenverhältnis oder als Unternehmung, ist das Ziel seine Position zu festigen. Hierbei kann es ein fester Arbeitsvertrag sein oder das ein Kunde der einen längerfristigen Vertrag unterzeichnet hat.

Sobald man diese Ziele erreicht hat, tendiert der Mensch dazu, diesen Status Quo unter allen Umständen beizubehalten. Das Tendieren zum Status Quo passiert auch nicht langsam, sondern entwickelt sich langsam, und ist eine menschliche Verhaltensweise.

Beispielsweise gab es, vor einigen Jahren, einen grossen Aufschrei, als Nokia entschied Bochum als Standort zu verlassen und das Werk nach Rumänien überzusiedeln. Schnell kamen Gewerkschaften auf den Plan, welche mit allen Kräften versucht haben diese Stilllegung zu vermeiden. In dieser Zeit wurde Nokia vieles vorgeworfen. Sei es die Veruntreuung von Steuergeldern (da es für die Werkserstellung in Bochum von der Stadt einen guten Betrag, als Zuschuss, bekommen hatte) oder der Vorwurf des nimmersatten Weltkonzerns.

Zu diesem Zeitpunkt dämmerte es Nokia bereits wohl, welche Veränderungen auf den Handymarkt auf sie zukommen würden. Während die Angestellten sich schon daran gewöhnt hatten jedes Jahr, mit dem Unternehmen, Umsatzrekorde einzustellen, hatte sich der Markt komplett verändert.

Trotzdem kann man heutzutage zu Recht sagen, dass Nokia, trotz deren zum Ende hin radikalen Einschnitte, viel zu langsam gehandelt hat. Man hätte die Marktgeschehnisse beobachten und sich langsam aber sicher verändern sollen.

Auch die Mitarbeiter hätten gut daran getan, den Markt zu beobachten (obwohl so eine Forderung in der heutigen Zeit als absurd angesehen wird. Ganz nach dem Motto: „Das Unternehmen soll ja gefälligst die richtigen Entscheidungen treffen, ich als Angestellter habe damit nichts zu tun“).

Die Mitarbeiter die sich ständig über den Marktstand informiert hatten, wussten bereits das sich der Handymarkt immer mehr in Richtung Smartphones bewegt und das Nokia’s Strategie, am „normalen“ Handymarkt festzuhalten, wahrscheinlich keinen Bestand hat.

Diese Mitarbeiter werden sich wohl zur rechten Zeit über Weiterbildungen und anderen Möglichkeiten umgesehen haben.

Sobald dann die Ankündigung der Schliessung von Nokia kam, waren diese Mitarbeiter, im Gegensatz zu denen die sich nicht vorbereitet hatten, in der Lage, schnell eine neue Arbeitsstelle zu finden.

Veränderungen als Teil des Angestelltenverhältnisses oder des Unternehmens ansehen

Seit je her verändert sich unsere Umwelt. Oftmals kann man Tendenzen bereits erkennen.

Für YUHIRO währe das zum Beispiel die starke Änderung vom Konsum von Desktop-basierten Inhalten, hin zu mobilen Inhalten. Zur Zeit ist der Anteil von Smartphone oder Tablet – Internet – Nutzern noch gering. Bei den jetzigen hohen Verkaufszahlen, dieser Geräte ist jedoch davon auszugehen, dass in den nächsten Jahren der Grossteil der Nutzer per mobilen Endgerät auf das Internet zugreift.

Es ist sogar so, dass in den letzten Jahren die Umwälzungen in Technologie und Wirtschaft immer schneller und gravierender geschehen.

Als Angestellter oder als Unternehmung bedeutet das, dass man jederzeit seine Turnschuhe anhaben sollte, um zu jeder Zeit zur neuen Futterquelle laufen zu können. Denn die derzeit Bestehende, kann eventuell schnell versiegen.

Daher ist es wichtig, Veränderungen im Geschäftsleben, als Teil des Angestelltenverhältnisses oder des Unternehmens, anzusehen.

Man sollte nicht in die Versuchung fallen, in eine Art Anspruchsdenken zu verfallen. Die Versuchung ist zwar gross (Zum Beispiel im Falle von Nokia: „Wir sind doch der grösste Mobile-Geräte Verkäufer der Welt, uns kann nichts passieren“; Bemerkung: Diese kann von Angestellten, aber auch vom Management kommen, da sich das Anspruchsdenken nach einiger Zeit durchs ganze Unternehmen zieht), man sollte das Marktgeschehen jedoch immer im Auge behalten.

Eine Kultur der ständigen Veränderung

Man sollte noch einen Schritt weitergehen, als Veränderungen nur im Auge zu behalten. Von Anfang an sollte das Thema Veränderungen ( seien es Marktveränderungen, ein Wertewandel etc) ein Teil der Unternehmenskultur sein.

Konkret könnte das zum Beispiel für ein Unternehmen wie YUHIRO (IT Dienstleister) bedeuten, dass es in jedem neuen Projekt eine neue Technologie einfliessen lässt. Für ein IT Unternehmen könnte das ein neues Framework oder eine neue Programmiersprache sein.

Beispielsweise gab es vor einigen Jahren noch keine wirklichen Projekte im Bereich iPhone oder Android Programmierung. Heutzutage werden jedoch ein Grossteil der neuen IT-Projekte in diesem Bereich vergeben. Hätte man nicht von Anfang an mit diesen neuen Technologien experimentiert, hätte man nicht die heutige stabile Stellung erreichen können. (Zum Hintergrund: Vor einigen Jahren haben wir noch unseren Hauptumsatz mit PHP-Dienstleistungen gemacht, bei nur einem geringen Anteil an Mobile Programmierung. Heutzutage jedoch wird unser Hauptumsatz mit der Programmierung für iOS und Android erzielt).

Man – sollte – also nicht nur, man – muss – sozusagen schon dazu über gehen, sich mit ständigem Wandel auseinanderzusetzen und diesem proaktiv begegnen.

Fazit

Nur wer sich ständig neu erfindet und ständig nach neuen Futterquellen sucht, der wird auch langfristig eine Unternehmung am Markt halten können.

Welche Prozesse haben Sie in Ihrem Unternehmen um Veränderungen gekonnt und konsequent zu begegnen?

Wir freuen uns auf einen Austausch. Nutzen Sie dafür das untenstehende Kommentarsystem.


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen bei der Erstellung von einfachen und komplexen Mobile Apps. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches Web Applikationen und Mobile Apps entwickelt.

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