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So funktioniert Twago

So funktioniert Twago

Die Digitale Welt wird ein immer wichtigerer Bestandteil unseres Lebens. Viele Dinge können heute durch Computer-Programme abgebildet und vereinfacht werden. Gleichzeitig sind auch die Kosten für die Erstellung solcher Systeme enorm gesunken. Auch Kleinstunternehmen und Selbstständige profitieren davon. Sie alle wollen Softwareprogramme erstellen um ihren Mitmenschen zu helfen und in diesem Prozess auch selbst davon zu profitieren.

Jedoch war es lange Zeit schwer für Laien, an professionelle Programmierer und Freelancer aus den verschiedensten Bereichen heranzutreten. Besonders auch weil der Markt eher undurchsichtig ist. Nicht jeder weiss, an wen er sich richten muss, wenn er zum Beispiel ein Programm in PHP oder .NET entwickeln lassen will. Mit der Plattform Twago wird hiermit erfolgreich Abhilfe geschaffen. Die Plattform ermöglicht es Gründern, Kleinstunternehmern und weiteren Suchenden, sich mit Freelancern und Agenturen zu verbinden. In diesem Beitrag schreiben wir, wie Twago funktioniert, wie man davon profitieren und welche Nachteile es geben kann.

Die Grundlagen

Für Freelancer und Agenturen:

Freelancer und Agenturen können sich auf der Plattform kostenfrei anmelden. Auf deren Profilen können sich diese präsentieren. Einmal angemeldet, bekommen diese die neuesten Projektinformationen per Email zugesendet.
Falls sich ein Freelancer oder eine Agentur für das Projekt interessiert, können diese ihr Angebot abgeben. Dabei können diese jedoch nicht die Daten des Auftraggebers einsehen. Dafür muss das Projekt gewonnen werden. Für den Auftraggeber des Projektes hat dies den Vorteil, dass man nicht von allen Anbietern angerufen und angemailt wird.

Es gibt jedoch einige Einschränkungen wenn man nur ein Basismitglied ist. Um Einblick in wirklich spannende Projekte zu bekommen sollte man eines der Premiummitgliedschaften abschliessen. Dann ist es dem Anbieter möglich Projekte mit einem höheren Budget einzusehen, mehr Referenzen hochzuladen und generell attraktiver gegenüber einem Auftraggeber zu wirken.

Für Auftraggeber:

Auftraggeber können Privatpersonen, Selbstständige, Agenturen oder Unternehmen sein. Für diese ist die Nutzung der Plattform komplett kostenfrei. Nach der Registrierung kann man sein Projekt Online stellen. Dabei sollte man darauf achten, das Projekt so gut wie möglich zu beschreiben. Denn nur dann kann der potenzielle Anbieter wissen was sich hinter dem Projekt versteckt.

Die Projektbeschreibung selbst kann man nach dem Online stellen nicht mehr verändern. Jedoch kann man im Kommentarbereich weitere Informationen geben oder Dokumente hochladen.

Die genaue Beschreibung des Projektes ist jedoch sehr wichtig, was nicht oft genug erwähnt werden kann. Denn falls die Beschreibung Lücken enthält, dann wird es auch schwer möglich Angebote zu erhalten, welche auch vergleichbar sind. Beispielsweise kann eine iOS App im Bereich Quiz, vieles bedeuten. Anbieter könnten für so ein Projekt 300 Euro bis 300‘000 Euro veranschlagen.

Sobald die Beschreibung genauer ist, kann auch ein besserer preislicher Rahmen, durch die Anbieter, abgegeben werden.

Selektion der Anbieter

Der Auftraggeber kann sich die früheren Referenzen des Anbieters anschauen. Auch gibt es ein Rating, welches durch die Bewertung, durch Auftraggebern von abgeschlossenen Projekten, erstellt wird. Der Auftraggeber sollte jedoch auch direkt mit dem Anbieter in Kontakt treten, so dass man mehr über das Unternehmen erfahren kann. Ein persönliches Gespräch kann bereits weitere Einblicke geben.

Entscheidung allein anhand des Preises

Ein grosser Nachteil der Plattform ist es, dass viele Auftraggeber die Projekte an den Anbieter mit dem geringsten Preisangebot vergeben. Dies ist jedoch keine gute Lösung. Besonders IT Projekte sind dafür bekannt, dass diese Fehlschlagen. Hier kommt es auf Anbieter an, welche einen Fokus auf Qualität haben. Der Preis sollte akzeptabel sein, jedoch nicht zu niedrig. Auch in „Programmier“-Ländern wie Indien hat Qualität seinen Preis.

Wir selbst haben oft von Nutzern der Plattform gehört, die im Endeffekt enttäuscht waren, von den Dienstleistungen welche sie darüber erhalten haben. Jedoch sollte man hier die Plattform Twago auch in Schutz nehmen. Diese stellen nur die Plattform bereit, die richtige Auswahl des Anbieters liegt dann wiederum in der Verantwortung des Nutzers.

Die professionellen Nutzer wissen, dass man anhand verschiedenster Kriterien entscheiden muss, in welcher der Preis nur eine, wenn auch wichtige, Komponente ist.

Was Sie bei der Nutzung beachten sollten

Genaue Projektbeschreibung & Budgetschätzung

Wichtig bei der Nutzung der Plattform, ist wie bereits erwähnt, eine genaue Projektbeschreibung. Da wir auch einige Anfragen bekommen, welche bereits mit Twago arbeiten, sind wir oftmals überrascht, welche Kostenrahmen für Projekte abgegeben werden. Besonders Angebote aus dem Ausland, sind für Auftraggeber schwer einzuschätzen und man verfällt leicht in den Glauben, dass dies im Ausland, für diesen Preis umsetzbar ist. Wenn man jedoch weiss, dass die Gehälter im Bereich IT, zum Beispiel in Rumänien, oder anderen „Programmier“-Ländern, fast halb so hoch sind wie in Deutschland, dann würde einem sehr schnell klar werden, dass ein Projekt nicht für ein Zwanzigstel von dem Preis der in Deutschland verlangt wird, programmiert werden kann. Um einen sicheren Budgetrahmen zu haben, sollte man in etwa 40 bis 60 Prozent von dem einplanen, was man in Deutschland zahlen würde, um eine Qualität zu erhalten, welche den Standards im deutschsprachigen Raum entspricht.

Wer steht hinter der Plattform?

Twago wurde von drei Management-Consultants gegründet, welche vor dem gleichen Problem standen, wie Anfangs beschrieben. Es war schwer für diese, Anbieter für verschiedenste Projekte zu finden. Mit der Plattform wollten sie diese Herausforderung lösen und sich derzeit relativ erfolgreich damit.

Für IT Projekte geeignet?

Unsere eigene Erfahrung ist eher negativ mit der Plattform. Gute Anbieter welche nur eine Basis-Mitgliedschaft haben, können zum Beispiel nicht auf grössere Projekte bieten. Dies ist auch ein Nachteil für die Auftraggeber, denn sie haben nur Zugriff auf Anbieter, welche den Mitgliedschaftsbeitrag bezahlen. Dadurch schränkt sich die Zahl der Anbieter enorm ein.

Besonders gute Anbieter haben meistens unterschiedliche Marketing-Kanäle, wie Telefonkampagnen, Google AdWords, Direktmarketing, Empfehlungen und viele weitere Möglichkeiten, an Kunden zu kommen. Daher werden sich diese in vielen Fällen zurückhalten eine Mitgliedschaftsgebühr zu zahlen.

Auch weil auf solchen Plattformen besonders nach dem Preis entschieden wird, wird ein Unternehmen, welches qualitativ hochwertige Dienstleistungen anbietet, eher Distanz davon halten. Besonders bei IT Projekten ist das Projektteam entscheidend. Die Projektleiter, die Entwickler und die Manager brauchen langjährige Erfahrung um, insbesondere IT Aufgaben, erfolgreich auszuführen.

Daher sollte man sich, bei der Nutzung von diesen Dienstleistungen, jeweils Gedanken machen, wie kritisch das Projekt ist, und ob man nicht lieber auf eine direkte Auftraggeber-Agentur Beziehung wert legt.

Fazit

Die Nutzung, ist trotz der negativen Seiten zu empfehlen. Es gibt oftmals Standard-Aufgaben, für welche man nicht unbedingt ein Experten-Unternehmen beauftragen muss. Einfache WordPress Webseiten oder simple Online Shops können durch fast jedes Unternehmen erbracht werden und hier kann dann auch nach dem Preis entschieden werden. Für komplexe Projekte sollte man sich dann jedoch eher direkt an Agenturen wenden, um dort ausführlich über die Aufgabenstellung und die Ausarbeitung eines erfolgversprechenden Konzeptes zu sprechen.

Interessante Links:
Der Betreiber erklärt wie die Plattform funktioniert
Ein bekannter Blogger interviewt Twago

Fotos: Flickr.com/ Spiske


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt und Softwareprojekte abwickelt.

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