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Interview mit hanseflow Geschäftsführer Philip Czupras “Wie führt man eine erfolgreiche Digitalagentur”

Interview mit hanseflow Geschäftsführer Philip Czupras

In unserer Interviewreihe befragen wir Digitalexperten zum Thema „Wie führt man eine erfolgreiche Digitalagentur“. In diesem Interview gibt Herr Philip Czupras, Geschäftsführer von der hanseflow Digitalagentur, Auskunft zu diesem spannenden Bereich.

Bitte geben Sie eine kurze Auskunft über sich und Ihr Unternehmen.

Mein Name ist Philip Czupras. Ich bin Geschäftsführer der Digitalagentur hanseflow in Hamburg. Wir entwickeln individuelle CRM-Systeme (SugarCRM), nachhaltige Social-Media Strategien und digitale Geschäftsprozesse. Unsere Mission ist es, CRM und Social-Media für erfolgreiche Kundenbeziehungen zusammenzubringen.

Der Digitale Wandel ist im vollen Gange, wie spüren Sie das in Ihrem Unternehmen?

Solide und nachhaltige Beratung. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Software gibt es wie Sand am Meer. Die meisten Projekte scheitern an der Beratung.
Wir merken verstärkt, dass Branchen die sehr lange wenig in die digitale Transformation investiert haben jetzt langsam Budget für die Digitalisierung von Prozessen einplanen. Dazu gehören verstärkt Banken, Pharma und typische Produktionsunternehmen (Metall, Nahrung).

Die letzten zwei Jahre haben gezeigt, dass digitale Prozesse, zentrale Kundendatenbanken und mobile Anwendungen immer wichtiger werden. Solide Softwarelösungen schützen das Kapital der Unternehmen – die Kundendaten.

Was glauben Sie werden Erfolgsfaktoren sein, um Kunden erfolgreich beim Digitalen Wandel zu unterstützen?

Solide und nachhaltige Beratung. Das ist der Schlüssel zum Erfolg. Software gibt es wie Sand am Meer. Die meisten Projekte scheitern an der Beratung.

Was werden Hauptthemenfelder für Digitalagenturen in den nächsten 5 Jahren sein?

CRM, VR, 360° Videos, mobile Payment.

Wie eignen Sie und Ihre Mitarbeiter sich das notwendige Wissen an, um andere Firmen mit passenden Lösungen für die Zukunft auszustatten?

Wir haben wöchentliche Blog-Sessions, d.h. jeder Mitarbeiter hat freie Zeit, um sich weiterzubilden während der regulären Arbeitszeit.

Darüber hinaus haben wir eine unternehmensinterne Bibliothek. Das Lesen der Bücher zählt zur Arbeitszeit.

Unsere Mitarbeiter besuchen Messen in DACH Regionen und dürfen Arbeitszeit für Seminare und Networking-Veranstaltungen verwenden. Der ständige Austausch mit der eigenen Branche und fremden Branchen ist der Schlüssel zu mehr und vorallem zum richtigen Wissen.

Darüber hinaus haben wir eine unternehmensinterne Bibliothek. Das Lesen der Bücher zählt zur Arbeitszeit.

Braucht es einen Chief Digital Officer in grossen Unternehmen? Und wenn ja, welche Rolle sollte dieser ausfüllen?

Auf jeden Fall.

Der CDO sollte erst mal wie ein Trainee das gesamte Unternehmen ca. 6 – 8 Monate kennenlernen, um die notwendigen Prozesse und Strukturen zu verstehen. Darüber hinaus ist es wichtig, das ein CDO möglichst aus der Agenturwelt stammt. Das Wissen ist dort am Größten.

Wir haben festgestellt, dass Banken oft einen CDO rekrutieren.

Die Aufgabe eines CDO sollte es sein, die Digitalisierung im Unternehmen entscheidend voranzutreiben. Die richtigen bzw. die wertschöpfenden Prozesse mit Tools zu unterstützen und Ineffizienz mit Software o.ä. zu optimieren.

Der CDO sollte möglichst viel Zeit in Recherche und Weiterbildung stecken, um die Trends zu kennen. Das bedeutet jedoch nicht, dass das Unternehmen jedem Trend hinterherlaufen soll.

Welchen Führungsstill haben Sie im Unternehmen? Eher hierarchisch oder sehr flach?

Sehr flach.

Wo sehen Sie Nachholbedarf bei den hiesigen Firmen? Wo stehen Mittelständische Firmen und Großunternehmen im Bereich Digitalstrategie?

Beide haben ein Problem: Durch wachsende Strukturen wird die IT oft vernachlässigt. Oft bilden sich Insellösungen in den verschiedenen Abteilungen. Diese lassen sich nur schwer integrieren bzw. ablösen. Darüber hinaus gibt es keine Dokumentation. So lässt sich die Systemwelt schwer warten und reproduzieren.

Nachholbedarf besteht darüber hinaus in Sachen CRM & Mobile. Beides wird durch die meisten Mittelständler und Konzerne nicht wirklich beachtet. Kundendaten liegen meistens in Excel-Tabellen und Websites sind nicht mobil optimiert.

Nachholbedarf besteht auch in der IT-Architektur. Diese sollte unternehmensweit einheitlich sein. Nur dann lässt sich eine einheitliche, unternehmensübergreifende Strategie implementieren.

Nachholbedarf besteht darüber hinaus in Sachen CRM & Mobile. Beides wird durch die meisten Mittelständler und Konzerne nicht wirklich beachtet. Kundendaten liegen meistens in Excel-Tabellen und Websites sind nicht mobil optimiert.

Wie sehen Sie den Übergang von Desktop/ On-Premise Lösungen hinzu Web/ Mobile Applikationen? Ist das relevant für Sie, oder bleiben Unternehmen auch auf ihren früheren Systemen?

Viele Unternehmen haben “Angst” vor dem Wechsel zu Cloud- & Web-Lösungen. Deshalb ist wichtig eine gute Beratung zu gewährleisten. Wir geben dem Kunden immer mehrere Lösungsvorschläge an die Hand. Sowohl Cloud-Lösungen als auch On-Site Lösungen. Gerade der Mittelstand in der DACH Region ist noch sehr “ängstlich”. Hier steht und fällt wieder alles mit der Beratung.

Viele Unternehmen möchten bei ihren alten Systemen bleiben. Das ist für uns in Ordnung. Unser Beratungsansatz baut nicht auf moderner Software auf, sondern auf der Meta-Ebene. Es geht um Prozesse und Philosophie.

Im Bereich Digital wird immer auch das Thema Datenschutz erwähnt. Wie gehen Sie und Ihr Unternehmen bei Kundenprojekten damit um?

Wir weisen in all unseren Projekten auf die nötigen Datenschutzrichtlinien hin. Gerade im Bereich CRM ist der Datenschutz ein wichtiges Thema. Für spezielle Fälle haben wir Anwälte, die wir gerne mit in unsere Projekte nehmen.

Da wir viel auf SugarCRM aufsetzen ist das Thema Datenschutz oft nicht allzu komplex, da die meisten Kunden auf eine On-Site Lösung setzen.

Vielen Dank für das Interview!

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