Yuhiro http://www.yuhiro.de Ihre Entwickler arbeiten in unserer Niederlassung in Indien Thu, 15 Feb 2018 06:28:10 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.4 Indien Forum: Die wichtigsten Foren zum Subkontinent http://www.yuhiro.de/indien-forum-die-wichtigsten-foren-zum-subkontinent/ http://www.yuhiro.de/indien-forum-die-wichtigsten-foren-zum-subkontinent/#respond Thu, 15 Feb 2018 06:28:10 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8121 Indien Forum: Die wichtigsten Foren zum Subkontinent

Indien ist bereits eines der wichtigsten Länder wenn es um das Thema Wirtschaft geht.

Besonders in den letzten Jahren hat sich der Subkontinent als internationaler Faktor hervorgetan.

In diesem Beitrag ein paar Informationen zu diesem interessanten Land und auch die wichtigsten Foren, welche es Online zu finden gibt.

Einführung

Indien hat bereits Satelliten die um den Mars kreisen, eine IT Industrie die mehr als 100 Milliarden US Dollar im Jahr wert ist und eine Wirtschaft die zu den 6 grössten der Welt gehört.

Auch immer mehr Unternehmen aus Deutschland, besonders Mittelständler machen sich dort auf die Suche nach Absatzmöglichkeiten.

Daneben arbeiten auch immer mehr Agenturen und IT Dienstleister mit Entwicklern aus Indien zusammen, um von dem grossen Ressourcen Pool zu profitieren und Projekte stemmen zu können.

Wo kann man jedoch Informationen zu solchen Vorhaben bekommen? Eine Möglichkeit ist ein Forum. Dort sind Gleichgesinnte und Experten unterwegs und können interessante Tipps geben.

Bevor wir uns diesen Foren widmen, hier noch ein paar Informationen zu den Möglichkeiten die dieses Land bietet.

IT Industrie

Die IT Industrie ist gross und hat mehrere Millionen Beschäftigte.

Lange Zeit waren es hauptsächlich Unternehmen aus den USA und anderen englischsprachigen Ländern, welche Dienstleistungen aus diesem Südasiatischen Land bezogen haben.

Auch immer mehr Unternehmen aus Deutschland sehen die Vorzüge von einer Zusammenarbeit.

Besonders stark sind Anbieter aus Indien bei Dingen wie Webtechnologien und Backend Programmierungen.

Interessant ist es auch, wenn man sehr viele Entwickler benötigt. Denn in Deutschland wird es meistens schwer ein grösseres Team aufzubauen. Auf dem Subkontinent sind die benötigten Ressourcen vorhanden.

Automobil-Absatzmarkt

Unternehmen wie Mercedes, BMW und VW haben immer noch ihre Schwierigkeiten mit dem Markt.

Die Inder kaufen immer noch lieber einen Toyota, Suzuki, Hyundai, Honda, Tata oder Ford. Besonders der Marktanteil der Japanischen Hersteller ist sehr hoch.

Dennoch: Der Automobil-Absatzmarkt ist vielversprechend. Es gibt mehr als 1,3 Milliarden Einwohner in diesem Land und ein immer grösserer Teil davon kann sich ein Auto leisten (zum Teil auch weil es sehr einfach ist einen Kredit dafür zu erhalten).

Besonders Zulieferfirmen wie Bosch sind in Indien sehr erfolgreich.

Weltraumtechnologien

Auch im Bereich Weltraumtechnologien hat das Land grosse Fortschritte gemacht.

Vor allem die günstigen Missionen zum Mars waren in den letzten Jahren ein grosses Thema.

Heutzutage unterstützen die indischen Trägerraketen die in den Weltraum geschossen werden auch Satelliten aus Deutschland und anderen europäischen Staaten.

Reisen

Als Reiseziel hat der Subkontinent auch an Wichtigkeit zugenommen. Es ist politisch sehr stabil. Der Staat versucht die Rahmenbedingungen zu verbessern. Und auch internationale Reisende nehmen das Land immer mehr als mögliche Alternative war.

Niederlassungen von Grosskonzernen und Mittelständlern

Besonders der Mittelstand hat das Absatzpotenzial erkannt.

Mehr und mehr Menschen in Indien können sich höherwertige Güter leisten, welche auch sehr stark von mittelständischen Unternehmen aus Deutschland erstellt werden.

Gleichzeitig bietet es auch noch die Möglichkeiten Produktionskapazitäten zu schaffen und somit wird der Subkontinent oftmals auch zum Produktionsstandort für diese Firmen.

Jetzt zu den verschiedenen Foren:

Indien Aktuell

Dies ist das älteste Forum zum Thema in Deutschland.

Zusätzlich zu der Austauschplattform gibt es auch immer neue News und Informationen zum Subkontinent.

Es gibt mehr als 11’000 registrierte Benutzer.

Leider ist die Plattform nicht ganz so aktiv wie man sich das wünschen würde.

Die wichtigsten Themen dort sind „Reise auf den Subkontinent“, „Kultureller Austausch“ und das „Leben in Südasien“.

Auch auf XING hat Indien Aktuell eine Präsenz. Dort hat es mehr als 1900 Mitglieder.

Indo-German Software Competence Network (Indescon)

Dies ist eine Gruppe die auf XING vorhanden ist. Es hat fast 6000 Mitglieder.

Der Fokus liegt hier auch auf dem Bereich Softwareentwicklung und IT.

Indien – Chancen in D-A-CH

Diese Gruppe wurde von Rajiv Michael Shah gegründet.

Es hat mehr als 4000 Mitglieder.

Der Fokus liegt bei dieser Gruppe mehr auf dem Bereich Kultur.

Somit findet man hier auch viele Beiträge zu Ayurveda oder aber auch zur Politik.

Auch bei diesem Forum handelt es sich um eine XING Gruppe.

Die Moderatoren in dieser Gruppe sind sehr aktiv und laden zum Austausch ein.

YUHIRO Blog

Bei dem YUHIRO Blog handelt es sich nicht um eines der klassischen Foren. Dennoch gibt es hier auch sehr viele Indien-relevante Artikel. Zudem gibt es die Möglichkeit sich in den Kommentaren auszutauschen.

Viele Beiträge beschäftigen sich in diesem Zusammenhang auch mit Softwareentwicklung und Management von Remote Teams.

Thema: Reisen

Zu dem Themengebiet Reisen gibt es viele unterschiedliche Anlaufstellen.

Hier einige davon:

https://www.tripadvisor.de/ShowForum-g293860-i511-India.html

Dies ist eines der grössten Plattformen um sich zu Reisen dorthin auszutauschen.

Dort findet man auch sehr viele aktuelle Beiträge und interessante Tipps.

https://forumandersreisen.de/reiseziele/asien-reisen/

Hier ist die Kategorie zwar „Asien“, aber auch hier lassen sich gute Informationen finden.

Fazit

Das Angebot an Informationsstellen im Internet zum Thema Subkontinent ist eher dünn.

Das liegt sicherlich auch daran, dass die meisten Geschäfte mit den USA, denn europäischen Nachbarn, den englischsprachigen Ländern und den asiatischen Wirtschaftsregionen wie China, Taiwan, Korea und Japan abläuft.

Dennoch sind die genannten Gruppen und Online-Plattformen gute Anlaufstellen um ein erstes Gefühl für Indien und dessen Möglichkeiten zu bekommen.


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Aufwandsschätzung in der Softwareentwicklung: Worauf man achten sollte http://www.yuhiro.de/aufwandsschaetzung-in-der-softwareentwicklung-worauf-man-achten-sollte/ http://www.yuhiro.de/aufwandsschaetzung-in-der-softwareentwicklung-worauf-man-achten-sollte/#respond Tue, 13 Feb 2018 06:12:32 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8113 Aufwandsschätzung in der Softwareentwicklung: Worauf man achten sollte

Oftmals wird der Aufwand von vielen Seiten einfach unterschätzt (oder vielleicht auch unterbewusst oder mit Absicht):

  • Vertriebler: geben meistens eine geringere Aufwandschätzung ab, um so das Projekt für sich und die eigene Firma gewinnen zu können. (“Später kann man ja noch nachverhandeln”)
  • IT’ler: Softwareentwickler können den Aufwand zwar relativ gut abschätzen. Aber wenn ein Softwareentwickler und ein Kunde (oftmals ein Nicht-IT’ler) miteinander sprechen können schnell Missverständnisse entstehen. “Ich möchte sowas wie Facebook” “Oder sowas wie Amazon” kann alles und nichts bedeuten.
  • Nicht-IT’ler: Oftmals ist diese die Kundenseite, die nicht weiss was für ein Aufwand Softwareentwicklung bedeutet. Schlimm ist auch, dass oftmals ein Webentwickler (als Auftraggeber einer App) nicht weiss wieviel Aufwand eine App Entwicklung mit sich bringt. Weil sich auch diese Bereiche (Web und Mobile) zum Teil komplett unterscheiden.

Zudem ist alles, besonders bei der Aufwandsschätzung von Softwareprojekten, sehr politisch.

1) Beispiel: “Kunde möchte sein Budget nicht offen legen, so dass er/ sie einen besseren Preis vom Dienstleister erhält”

Das ist ein Klassiker.

Jedoch ist es, als ob der Entwickler einen Dartpfeil auf eine Dart-Scheibe wirft und hofft die richtige Zahl zu treffen.

Da ein Grossteil der Anfragen ohne Budgetvorgabe kommt, wird der Aufwand so niedrig berechnet wir nur möglich, um so die Chance zu haben, dass Projekt zu erhalten.

Nachdem man das Projekt gewonnen hat und mitten in der Programmierung steckt, sieht man dann, dass es mehr Zeit benötigt.

Wicht ist auch: Wenn jemand 10′000 Euro hat, dann lässt sich damit eben nur sagen wir mal 100 Stunden programmieren (10′000 Euro geteilt durch 100 Euro Stundensatz). Wenn man 100′00 Euro hat, dann kann man 1000 Stunden programmieren. Dass macht einen grossen Unterschied.

Tipp: Mit dem Dienstleister eine gute und transparente Beziehung aufbauen und das Budget offenlegen.

2) Beispiel: “Softwareentwickler möchte nicht als – lazy – dastehen”

Der Chef oder der IT Leiter gibt dem Softwareentwickler eine Aufgabe.

Der Entwickler weiss, dass die Aufgabe zirka 4 Mannmonate braucht. Wenn er dass jedoch dem Management sagt, dann kommen nur negative Kommentare zurück, oder aber das Management könnte sich denken “der Entwickler schätzt doch nur soviele Stunden, damit er/ sie es ganz einfach vor sich hin programmieren kann”.

Besonders bei jüngeren Entwicklern kommt es meistens dazu, dass diese dann geringere Aufwände weitergeben. Aus den 4 Mannmonaten werden dann schnell mal 120 Stunden Aufwand.

3) Beispiel: “Der Chef gibt dem Team Vorgaben wieviel Aufwand es sein darf”

In manchen Fällen ist der Chef (zum Beispiel bei einem IT Dienstleister oder innerhalb einer IT Abteilung) nicht wirklich in der Thematik des Projektes drinnen. Jedoch hat er/ sie die Vorgabe vom Kunden, dass das Budget nur sagen wir mal 20′000 Euro (d.h. 200 Stunden Arbeit) sein darf.

Die Anforderungen werden dann an die Entwickler weitergegeben. Diese finden jedoch heraus, dass es weit mehr Stunden braucht (sagen wir mal 500 Stunden).

Der Chef wird nun Anweisungen an das Team machen, die Stunden künstlich runterzubringen (Stundensatz Verringerung, Funktionalitäten Reduzierung, etc.).

Das Projekt wird so zwar gewonnen. Im Laufe des Projektes wird dann jedoch wiederum der Kunde Einwände bringen, warum die Anforderungen nicht so erfüllt wurden, wie das anfänglich besprochen wurde.

Und so muss der Aufwand zu diesem Punkt wieder nachkalkuliert werden. Diesmal am besten mit realistischen Zahlen.

Tipp: Die Entwickler sollten das letzte Wort über den Aufwand haben. Nicht das Management, dass nicht in der Thematik ist.

Manchmal weiss man es auch gar nicht!

In manchen Fällen kann man den Aufwand auch gar nicht genau wissen. Das kann viele Gründe haben:

  • a) Es ist ein relativ neues System und es gibt keine vergleichbare Software auf dem Markt: Hier müsste das Team eine elaborate Studien-Phase haben, um herauszufinden wie man das Ganze programmiert (das kann wiederum zum Zweifel über die Fähigkeiten des IT Dienstleister führen). Oder man gibt einfach eine Zahl an Stunden an, und fängt dann mit der Programmierung an.
  • b) Der Kunde weiss noch gar nicht was alles Teil der Software ist: Meistens hat der Kunde zwar schon eine grobe Idee, was er/ sie haben möchte. Er wird jedoch meistens erst nach den ersten Programmierrunden feststellen “Oops, da habe ich ja was übersehen”, oder “Das habt Ihr aber vergessen mit reinzunehmen, dass wollte ich von Anfang an”.

Tipp: Bei neuen Systemen oder bei Projekten bei welchen der Aufwand nicht vorher bestimmbar ist, lohnt sich der Agile Ansatz, bei welchem man von Anfang an in kleinen Abständen (zum Beispiel monatlich) funktionierende Software abliefert. Der Aufwand ist bei Agile nicht fix, daher lohnt sich das eher für grössere Unterfangen.

Fazit

Softwareentwicklung ist zum Teil noch komplexer als zum Beispiel ein Hausbau. Beim Hausbau kennt man die Anforderungen im Detail und kann einen relativ genauen Aufwand berechnen.

Softwareentwicklung ist leider eher sowas wie das Berliner Flughafenprojekt (BER). Es gibt sehr viele Variablen (Welche Software und Technologien sollte man nutzen? Welche Funktionalitäten sollen dabei sein und welche nicht? Was ist der Kunde bereit auszugeben? Wie fähig sind die Programmierer die an dem Projekt sitzen? Wie gut wird die Kommunikation sein? Sind die Anforderungen richtig aufgenommen worden?)

Bei IT Projekten sollte man daher am besten immer nach John Gall’s Law arbeiten:

A complex system that works is invariably found to have evolved from a simple system that worked. The inverse proposition also appears to be true: A complex system designed from scratch never works and cannot be made to work. You have to start over, beginning with a working simple system.

Einfach übersetzt: Klein und mit einem System geringer Komplexität arbeiten und dann aufbauend auf dem funktionierenden System weiterarbeiten.

Ich fand auch die Antwort von Joachim Pense auf Quora interessant:

Man sieht die Luftlinie und denkt nicht an die vielen kleinen Kurven und Umwege.

Oder die dortige Antwort von Peter Rainer:

Dafür gibt es mehrere Gründe – der Hauptgrund ist wohl, dass meist auf Spezifikation + Testing vergessen wird – die Entwicklung selbst macht selten mehr als 40% des Gesamtaufwandes aus.

Hier auch ein paar interessante Beiträge:
Ein paar Tipps für Entwickler im Bereich Aufwandsschätzung
Warum sich Softwareentwicklung nicht bestimmen lässt

Freue mich auf einen Austausch.

Viele Grüsse
Sascha Thattil


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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8 Tipps für die Logogestaltung http://www.yuhiro.de/8-tipps-fuer-die-logogestaltung/ http://www.yuhiro.de/8-tipps-fuer-die-logogestaltung/#respond Fri, 09 Feb 2018 03:35:34 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8095 8 Tipps für die Logogestaltung

Ein gutes Logo (im Beitrag auch mit L abgekürzt) ist der Start einer jeden Marke. Wie kann man jedoch ein gutes erstellen?

Im Beitrag ein paar Informationen zur Logogestaltung.

1) Grundlegende Recherche durchführen

Bevor man noch einen Designer beauftragt, welcher das Symbol für die Firma erstellt, sollte man sich ein paar Gedanken zum diesem machen und recherchieren.

Welche Zeichen werden von anderen erfolgreichen Firmen in der Industrie genutzt? Welche Art nutzen diese Unternehmen? Sind die Zeichen eher bunt? Eher konservativ? Nachdem man diese Informationen zusammengetragen hat, kann man sich dazu Gedanken machen, wie man sich vom Wettbewerb abhebt.

Die zentrale Nachricht der Marke/ Firma beachten. Was versucht die Firma nach aussen hin darzustellen? Soll es einen eher seriösen Eindruck, oder doch lieber verspielt. Dieses Element sollte man nicht unterschätzen.

2) Logogestaltung: Einfach und simpel halten

Am besten sollte man keine komplexen Logos nutzen. Es sollte genauso gut auf einer Visitenkarte draufpassen, wie auf ein Din A4 Papier oder ein riessengrosses Werbeplakat.

Ein gutes Symbol einer Firma sollte dahier:

  • a) einfach vergrösserbar
  • b) einfach kopierbar
  • c) für Schwarz und Weiss Drucker nutzbar sein

Besonders der letzte Punkt ist wichtig, da Dokumente oftmals auch gefaxt oder gescannt werden.

3) Name beeinflusst das Design

Auch der Name selbst der Marke beinflusst dessen späteres Design. Wenn es zum Beispiel „Arztpraxis Winkler“ heisst, dann sollte man auf eher traditionelle und seriös wirkende Schriftzeichen setzen.

4) Den Hauptmehrwert darstellen

Das Logo kann den einen Hauptmehrwert, den das Unternehmen bietet, darstellen. Wenn die Firma zum Beispiel Analytics Software, zur Analyse von Geschäftszahlen, herstellt, dann kann ein Graph Teil des Zeichens werden.

5) Auf Farben achten

Es ist immer besser weniger Farben zu nutzen als mehr.

Beispielsweise sind Druckaufträge teurer wenn viele Farben in dem Schriftzug/ Zeichen sind.

Gleichzeitig passen solche Geschäftssymbole eventuell auch nicht auf alle Hintergründe. Ist die Logogestaltung beispielsweise sehr bunt, dann braucht man umso länger etwas passendes zu finden. Wenn die Farbe Weiss ein Bestandteil ist, dann können in den meisten Fällen keine weissen Hintergründe genutzt werden.

Am besten ist es daher die Zahl der Farben zu minimieren. Am besten zwei oder drei.

Zudem müssen diese Zeichen auf unterschiedliche Medien aufgetragen werden, wie Werbeartikel, Zulieferfahrzeuge, Packungen, Schilder, um nur einige zu nennen.

Alle diese Medien haben ihre Einschränkungen. Dies sollte man bei der Farbwahl beachten.

6) Designer vs Agentur vs Onlineplattform vs Selber Machen

Heutzutage hat man die Wahl zwischen vielen Möglichkeiten ein Unternehmenszeichen erstellen zu lassen. Hier die gängigsten Methoden und die jeweiligen Vorteile und Nachteile.

a) Designer

Designer sollte man am besten Aufgrund von Empfehlungen von anderen auswählen.

Die meisten haben einen Stundensatz zwischen 50 und 120 Euro.

Meistens wird der Designer 3 unterschiedliche Vorschläge unterbreiten und aus diesen kann man sich das passende auswählen. An diesem kann man dann weitere Änderungen vornehmen lassen.

Man kann von Kosten zwischen 500 und 2000 Euro ausgehen.

Es kommt jedoch auch darauf an, wer der/ die Designerin ist.

Die Deutsche Bank Logogestaltung, welches durch den bekannten Künstler Anton Stankowski erstellt wurde, hat um ein vielfaches mehr gekostet.

b) Agentur

Man sollte nicht vergessen, dass ein Logo das Aushängeschild einer Firma ist. Gleichzeitig wird es höchstwahrscheinlich die nächsten 10 bis 15 Jahre in dieser oder in einer ähnlichen Form genutzt werden.

Daher kann es sich besonders für etwas grössere Firmen lohnen, eine professionelle Agentur einzuschalten.

Dieses wird einen initialen Workshop durchführen, um die Anforderungen zu eruieren.

Dann wird es weitere Meetings geben, in denen Brainstormings und weitere Ideenfindungsmethoden durchgeführt werden.

Der ganze Prozess ist etwas langwierig. Am Ende wird man jedoch etwas bekommen, dass langfristig eine höhere Aussendarstellung bietet.

Die Kosten liegen hier zwischen 4000 und 20000 Euro.

c) Onlineplattform

Es gibt Onlineplattformen wie 99Designs oder designenlassen.de.

Dort wird eine Art Wettbewerb veranstaltet. Man gibt seine Anforderungen in eine Eingabemaske ein und danach startet der Wettbewerb.

Künstler und Designer aus unterschiedlichen Ländern werden nun ihre Vorschläge einreichen. Diese Phase dauert zirka ein bis zwei Wochen.

Danach kann man sich die zwei oder drei besten Designs auswählen.

Dann geht der Logo-Wettbewerb in die nächste Runde und man kann die drei Designer in dieser Phase Bitten weitere Änderungen vorzunehmen.

Nun kann man sich den Gewinner selbst aussuchen.

Die Kosten dafür liegen zwischen 350 und 600 Euro.

Es kann sich besonders für Bootstrap Unternehmen lohnen, welche mit wenig Geld etwas brauchbares bekommen möchten.

d) Selber machen

Wenn man sich die meisten Logos anschaut, dann merkt man das diese sehr simpel gehalten sind und zum Teil kein komplexes Konstrukt sind.

Gute Beispiele sind die von:

  • FedEx
  • das Neue von Microsoft
  • Nokia
  • BBC

Alle diese Designs hätten auch von einem Anfänger erstellt werden können.

Es gibt auf Youtube gute Anleitungen wie man solche Zeichnungen/ Logogestaltung mit kostenfreien Werkzeugen wie Inkscape erstellen kann.

Meistens handelt es sich bei solch einer Logogestaltung um einen Schriftzug mit dem Font „Sans Serif“ in zwei Farben und einer Aneinanderreihung zweier Hauptwörter. Beispiel FedEx.

Wenn man sich etwas Zeit lässt, dann kann man es auch selber machen.

7) Rechte sichern

Jeder der eine Logogestaltung durchführt wird ein Zeichen haben, dass sein Unternehmen repräsentiert. Zum Beginn wird dieses Zeichen, besonders für einen Gründer, gefühlt wenig Wert haben.

Die Realität sieht jedoch so aus, dass mit jeder Erwähnung des Unternehmens, jeder Marketingmassnahme, jedem Messeauftritt die Marke an Wert gewinnt.

So können Logos auch von kleineren Unternehmen in wenigen Monaten und Jahren einen hohen Eigenwert erreichen.

Um sich vor Missbrauch durch Dritte zu schützen sollte man das Zeichen relativ schnell im Markenregister eintragen lassen. Eine Eintragung kostet nur wenige Hundert Euro. Es lohnt sich!

8) Sicherstellen das es keine zu ähnlichen Designs gibt

Es kann vorkommen dass sich das Zeichen mit dem von anderen Unternehmen gleicht. Dies hat man eventuell anfänglich nicht gemerkt.

Wenn die Unternehmung an Fahrt gewinnt, dann werden auch andere Firmen darauf aufmerksam und die Wahrscheinlichkeit steigt, dass das Zeichen von einem anderen erfolgreichen Unternehmen erkannt wird, welches seine Markenrechte durch die Nutzung gefährdet sieht.

Daher sollte man zudem auch eine Recherche machen, ob in der gleichen Branche bereits ähnliche Zeichen von anderen Unternehmen genutzt werden.

Fazit

Bei der Logogestaltung gibt es einiges zu beachten.

Besonders die farbliche Gestaltung (wenige Farben) und das simple Design sind meistens Erfolgsfaktoren.

Gleichzeitig ist auch das Budget ausschlaggebend, welchen Weg man geht. Bei höheren Budgets kann man auf Agenturen und professionelle Designer setzen. Für geringere Kosten kann man mit Onlineplattformen arbeiten oder es gleich selbst machen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

Interessante Beiträge:
Interessante Aspekte bei der Logogestaltung
Dinge die man bei der Logo Entwicklung nicht machen sollte

Bilder: Canva.com


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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20 Top WordPress Agenturen http://www.yuhiro.de/20-top-wordpress-agenturen/ http://www.yuhiro.de/20-top-wordpress-agenturen/#comments Tue, 06 Feb 2018 03:46:12 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8078 20 Top WordPress Agenturen

WordPress (hier auch mit WP abgekürzt) ist eines der beliebtesten Content Management Systeme, bei kleinen Unternehmen aber auch immer mehr bei mittelgrossen Firmen.

Auch aus diesem Grund haben immer mehr IT Dienstleister einen WordPress Fokus.

Im Beitrag eine Übersicht der 20 Top WP Agenturen in Deutschland.

1) Wolkenhart

https://wolkenhart.com/wordpress-agentur

Diese Digitalagentur gibt es bereits seit mehr als 15 Jahren.

Im Bereich WP gibt es ein sehr weites Dienstleistungsspektrum. Von Theme Programmierung, über Sicherheit, SEO, Responsive und Content Management wird alles angeboten.

Wer also einen WP rundum-Service sucht, der ist sicherlich bei Wolkenhart an der richtigen Adresse.

Das Angebot wird durch eine ebenso elaborate Webdesign Dienstleistung ergänzt. Dabei stehen Usability Design mit HTML5 & CSS3 im Vordergrund. Auch e-Commerce Shops werden umgesetzt.

2) Grazioli

https://www.grazioli-design.de/wordpress-agentur/

Auch Grazioli gibt es bereits lange, seit mehr als 16 Jahren. Dabei bezeichnet sie sich als „Agentur für Kommunikation“.

Die Aufgabengebiete sind sehr weit gefächert und bieten auch Werbe-relevante Tätigkeiten wie Logo-Design und Flyer-Erstellung an.

Gute WP Websiten brauchen auch gut gemachte Fotos und Imagefilme. Auch diese werden von Grazioli angeboten.

Die Haupt-Dienstleistungen umfassen Webdesign mit WordPress und TYPO3, Corporate Design, Newsletter Marketing und Suchmaschinenoptimierung.

3) KREATIVDENKER

https://www.agentur-kreativdenker.de/

Bei KREATIVDENKER handelt es sich um eine spezialisierte Internetagentur, welche sich nur auf WP fokussiert.

Neben den Standards wie Sicherheit und SEO gibt es zudem einen wichtigen Bereich mit WooCommerce, der Onlineshop Lösung von WP. Dies ist interessant für viele kleinere Shops, da sich diese auch einfach verwalten lassen.

Es gibt auf deren Internetpräsenz auch einen Blog welches viele spannende Artikel zu WP enthält.

Mit Speyer ist die Firma auch an einem eher kleineren Standort. Es wird also eher für Unternehmen aus dem Raum Heidelberg, Mannheim, Mainz, Trier, Worms und Umgebung passend sein.

4) inpsyde.

https://inpsyde.com/

inspyde. selbst bezeichnet sich als „Deutschlands grösste WordPress-Agentur“.

Auf deren Website werden Kunden wie adidas, Mercedes, arte, Facebook und ZDF gelistet.

Auch auf https://vip.wordpress.com/partners/agency-partners/ wird dieses Unternehmen als eines der VIP Partner gelistet. inspyde. ist dort das einzige Unternehmen aus Deutschland, welches diese Ehre zukommt.

Neben IT Dienstleistungen rund um WP, bietet es auch viele eigene Plugins an. Hier eine Übersicht:

(Die Zahl beschreibt die Anzahl Downloads)

  • AddQuicktag: 620,151
  • Adminimize: 1,334,125
  • BackWPup: 5,426,657
  • und viele weitere erfolgreiche Plugins

Zudem ist bietet das Unternehmen alle Service an, welche man erwartet, plus einige andere, wie zum Beispiel:

  • Auditing
  • Schulungen & Workshops
  • und viele mehr

Zudem hat die Firma auch eine enge Partnerschaft mit PayPal und hat für dieses zum Beispiel das Plugin PayPal Plus entwickelt.

5) WP-AGENTUR

https://wp-agentur.de/

Auch bei WP-AGENTUR handelt es, wie der Name schon andeutet, um einen vollständigen WordPress Anbieter.

Ein Fokus der eventuell noch etwas spezieller ist, ist das es mit Canvas, Storefront (WooThemes) und Enfold schon seit langem arbeitet und gehören hier zu den Spezialisten.

Mit 6 Mitarbeitern und 6 Jahren Erfahrung gehört es zu einer der mittelgrossen Digitalagenturen mit diesem Spezialisierungsbereich.

Der Sitz ist in Köln und bedient mit Marken wie Brandgeister oder MyPaketshop.com eher kleine bis mittelgrosse Kunden.

6) econsor

https://www.econsor.de/wordpress/

econsor hat neben WP auch drei weitere Fokusbereiche wie TYPO3, Magento und Shopware.

Es hat jedoch mit mehr als 30 Mitarbeitern genug Manpower um auch in jedem Bereich genug Expertise zu haben.

Die Internetagentur unterhält Standorte in Stuttgart, Heilbronn und Ludwigsburg.

Im Bereich WP bietet es unter anderem die Gestaltung und Programmierung von Firmenblogs, Social Media Anwendungen und Newsportale. Dabei stehen Themen wie Usability im Vordergrund.

Das Kundenportfolio besteht aus mittelgrossen Kunden.

Deren professioneller Internetauftritt beweist bereits die hohe Professionalität, die dieser IT Dienstleister an den Tag legt.

7) conpark

http://conpark.de/wordpress-agentur/

Auch bei conpark handelt es sich um eine Digitalagentur die sich auf WP spezialisiert hat. Neben WP hat es jedoch auch einen eCommerce Fokus und hier auf die Onlineshop-Lösung Shopware.

conpark bedient mit Lidl Reisen und Mercedes Benz auch Grosskunden.

Es gehört seit 2005 zu einem der ersten Agenturen die einen Fokus auf WP gelegt haben.

Das Unternehmen bietet zudem mit der eCommerce Lounge ein Online-Magazine an, welches von mehr als 40’000 Personen monatlich gelesen wird.

8) webtimiser

https://www.webtimiser.de/

Bei webtimiser handelt es sich um einen kleineren WP Dienstleister aus Freiburg. Auch diese Firma hat sich auf das Content Management System spezialisiert.

Neben den üblichen Services bietet es auch eine PageSpeed Optimierung für die Ladezeiten an.

Das Unternehmen bietet auch Unterstützung bei Notfällen, bei Umstellungen zu SSL und weiteren an.

9) ROCKET7

http://rocket7.de/

Bei ROCKET7 handelt es sich um eine Werbeagentur aus Köln.

Dabei ist WordPress nur ein Teilbereich der Dienstleistungen, jedoch ein sehr wichtiger.

Bei einer Zusammenarbeit mit ROCKET7 kann man sich sicher sein, dass die Lösungen auch auf unterschiedlichen Geräten abrufbar sein wird (Responsive) und eine optimierte Programmierung sichergestellt wird.

10) Elbnetz

https://elbnetz.com/

Bei der Elbnetz GmbH handelt es sich um einen IT Dienstleister aus Hamburg, den es bereits seit 2011 gibt.

Sie beschreiben sich selbst als „Die WordPress-Lotsen“, welches ihr commitment zu diesem Content Management System aufzeigt.

Es hat bereits mehr als 350 WP Projekte unterschiedlicher Grösse umgesetzt. Dabei werden Projekte wie Landingpages, komplexe Webseiten, e-Commerce Seiten und Social Netzwerke erstellt.

Es arbeitet unter anderem als Dienstleister für Dienstleister, aber auch für Direktkunden, wie Mittelständler und Konzerne. Zu den Referenzen gehören Suzuki und die Universität Bayreuth.

11) basta!media

https://www.basta-media.de/

Bei basta!media handelt es sich um eine Digitalagentur aus Köln welche sich auf die Content Management Systeme WP und Joomla spezialisiert hat.

Mit 11 Teamkollegen handelt es sich um eine mittelgrosse Unternehmung in diesem Bereich.

Es bietet neben der Entwicklung der CMS auch Beratung/ Schulung, Webhosting und Suchmaschinenoptimierung/ Suchmaschinenmarketing Dienstleistungen an.

12) Woogency

https://woogency.de/

Wie der Name schon andeutet: Dieser Web-Dienstleister hat einen starken Fokus auf Woocommerce, das WP e-Commerce Plugin und damit auch auf den Bereich Onlineshops.

Es hat viele kleine und mittlere Kunden. Was man jedoch auch hier merkt: Onlineshops sind der Schwerpunkt.

13) laolaweb

https://laolaweb.com/

Die 9 Mann/ Frau Firma aus Leipzig bietet die Standards an, welche man von einer WP Agentur erwartet.

Auch Schulungen und Einzelcoachings sind im Programm.

14) it helps

https://www.ithelps.at/

Wie basta!media auch, hat it helps den Schwerpunkt auf Joomla und WordPress.

Auch SEO und Content Marketing ist wichtig bei dieser Firma.

Die Stärke liegt bei zirka 7 Personen.

15) hoko-media

https://www.hoko-media.com/

Auch hoko-media entwickelt mit dem WP CMS.

Die Besonderheit dieser Digitalagentur ist, dass sie auch Imagefilme produziert.

Hauptsächlich werden Dienstleistungen in Hamburg und Bremen vorgenommen.

Von individueller Theme-Gestaltung bis hin zur Plugin Entwicklung wird alles angeboten.

16) MEWIGO

https://www.mewigo.de/

Das Unternehmen bezeichnet sich als Werbe- und WordPress Agentur.

Der Hauptstandort ist in Berlin.

Auch MEWIGO bietet einen Full Service im Zusammenhang mit WP an. Denn gute WP Webseiten brauchen Bilder, Animationsvideos, Onlineshops, Online Marketing Massnahmen und noch vieles mehr.

17) WPGO

https://wpgo.de/

WPGO ist ein IT Dienstleister der mit kleinen bis grossen Unternehmen arbeitet.

Die Abkürzung WP im Markennamen zeigt bereits deren Fokussierung.

Mit HTML, CSS und JavaScript werden dort auch hochwertige Themes und Websites erstellt.

Es bietet auch Grafikdesign an. Dazu gehören Flyer, Broschüren, Corporate Deisgn, Logoentwicklung, Social Media und vieles mehr.

18) mindtwo

https://www.mindtwo.de/

Dieser Dienstleister bezeichnet sich als WP Web-Entwickler.

Dabei stehen die Orte Köln und Bonn im Vordergrund.

Kleine und mittelständische Unternehmen verlassen sich auf dieser Internetagentur.

19) fixpunkt

https://www.fixpunkt.com/

fixpunkt beschreibt sich als Internet- und Werbefirma. und fokussieren sich auf Köln und Bonn.

Neben WP wird auch TYPO3 ganz stark genutzt.

Dabei handelt es sich um eine Unternehmung,welche bereits mehr als 20 Jahre am Markt ist.

Es werden sehr viele grosse Kunden bedient. Zum Beispiel: REW und die DIHK.

20) Browserwerk

http://www.browserwerk.de/

Der Hauptschwerpunkt liegt aut T3, aber auch WP wird bei kleineren Projekten eingesetzt.

Es betreut grössere Kunden wie MERK, Degussa, Sparkasse, etc.

Fazit

Die Auswahl an WordPress Agenturen im deutschsprachigen Raum ist gross.

Die genannten Firmen haben jeweils einen anderen Fokus, manche haben den Schwerpunkt auf e-Commerce, manche auf eine Mischung mit TYPO3 oder Joomla. Weitere Standards sind Shopware, Magento, PHP und mehr.

Dazu kommen meistens Dienstleistungen in den Bereichen Suchmaschinenoptimierung, Suchmaschinenwerbung (SEM), UI/UX Design und e-Commerce.

Flickr.com / LEWEB / elidr


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Native App vs Web App vs Hybrid App vs Cross Plattform: Was ist der Unterschied? http://www.yuhiro.de/native-app-vs-web-app-vs-hybrid-app-vs-cross-plattform-was-ist-der-unterschied/ http://www.yuhiro.de/native-app-vs-web-app-vs-hybrid-app-vs-cross-plattform-was-ist-der-unterschied/#respond Sun, 04 Feb 2018 05:43:35 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8042 Native App vs Web App vs Hybrid App vs Cross Plattform: Was ist der Unterschied?


Mit der wachsenden Popularität von Smartphones werden von immer mehr Menschen massig viele Mobile Apps aus verschiedensten Gründen verwendet. Sie sind unser ständiger Begleiter und gehören inzwischen zu unserem Alltag. Mit ihnen kommunizieren und informieren wir uns. Spiele und andere Funktionen sind nur einen Klick entfernt.

Für den Nutzer ist oberflächlich betrachtet nicht direkt ersichtlich um was für eine App es sich tatsächlich handelt. Bei einem genaueren Blick lässt sich die Baustruktur des Systems je nach Nutzungszweck erkennen.

Ob Hybrid, Web, Cross Plattform oder Native – der Nutzungszweck entscheidet welche die geeignetere Variante für die Anwendung ist. Und sie kann über den Erfolg der App entscheiden.

Schließlich soll der User eine unkomplizierte und userfreundliche Erfahrung mit ihr machen. Eine Anwendung mit schlechter Usability und Performance wird schnell vom Endgerät gelöscht und wird generell auch nicht nochmal heruntergeladen.

Die verschiedenen Plattformen haben alle ihre Vor- und Nachteile, die je nach Nutzungszweck die effizientere Lösung für die Anwendung sein können.

Native

Die native App wird je nach Betriebssystem konzipiert.

Sie ist maßgeschneidert und funktioniert deshalb fehlerfrei und einheitlich über alle Schnittstellen.

So ist es mit ihr möglich eine hervorragende Performance zu erzielen. Besonders bei leistungsstarken Anwendungen und komplexen Eigenschaften ist sie die richtige Wahl für die Struktur des Systems.

Die individuellen Besonderheiten von iOS und Android sind für den Nutzer vertraut und schaffen einen natürlichen Umgang. Durch die userfreundliche Oberfläche und die optimale Nutzung der Ressourcen der Geräte ist es möglich sich schnell an den Aufbau zu gewöhnen.

Eine qualitativ hochwertig entwickelte, native App wird in der Regel besser bewertet und hat im Store im Gegensatz zu anderen Formaten eine bessere Bewertung.

Da die App mit individuellen Codes geschrieben wird, ist für die spätere Pflege auch ein größerer Aufwand vorhanden. Jede Entwicklung muss für jede Plattform separat eingepflegt werden, was unter Umständen sogar von den jeweiligen Programmierern vorgenommen werden muss. Da es sich um eine speziell angefertigte Software handelt, sind entsprechend höhere Kosten mit der Entwicklung verbunden.

Native Ansätze mit iOS (Objective-C oder Swift), Android (Java) oder Windows Phone (C#/Visual Basic & XAML).

Vorteile/ Nachteile:

(+) Sehr schnell in der Ausführung. Tolle Nutzererfahrung (neudeutsch: User Experience)
(+) Auch hochperformante Lösungen wie Spiele umsetzbar
(+) Sehr guter Zugriff auf Gerätespezifische Funktionalitäten (Gyroskop, Geschwindigkeitsmesser, GPS, Speicher, Kamera, etc.)

(-) Muss für jede Plattform (Android, iOS, Windows Phone, etc.) separat entwickelt werden. Codes lassen sich nicht wiederverwenden.
(-) Unterschiedliche Entwickler notwendig (Android Entwickler, iOS Entwickler, etc.)
(-) Mehr Zeit für das Testing notwendig, da alles separat getestet werden muss

Web

Bei Web Apps handelt es sich um Websites in Form einer App. Die Ansichten werden jeweils für Mobile Endgeräte optimiert dargestellt.

Hauptsächlich wird JavaScript, CSS und HTML5 genutzt um diese Lösungen zu bauen.

Zudem kommen auch Angular, Reach und Vue.js zum Einsatz, um native Funktionalitäten einzubauen (in diesem Fall auch Progressive Web App (PWA) genannt). Dann lassen sich auch Dinge wie Push Notifications, Offline Nutzung und ähnliche umsetzen.

Die Benutzeroberfläche jedoch ist ein Nachteil dieser Web Variante. Sie ist nicht so geschmeidig wie bei Native. Bei einer solchen Weblösung (PWA) handelt es sich schlussendlich um eine Webseite mit nativen Plugins, die natürlich nicht so konform agieren kann wie eine individuell gestaltete native App.

Außerdem besteht zwar auch ohne Internetzugang die Möglichkeit die Anwendung zu nutzen, allerdings ist die Verfügbarkeit im Offline Modus beschränkt, auch wenn das Browser Caching dies unterstützt.

Solche Lösungen können daher sinnvoll sein, wenn man eine erste Mobile Anwendung testen möchte und wenn man sieht das es erfolgreich ist, dann kann immer noch auf eine andere Umsetzungsform umsatteln.

Vorteile/ Nachteile:

(+) Schnell erstellt. Nur eine Code Basis notwendig
(+) Ähnlich zu einer normalen Website
(+) Werden über Browser wie Chrome, Safari und Firefox geladen
(+) Sehr leicht. Speicher und andere Funktionalitäten des mobilen Endgerätes werden nicht beansprucht

(-) Kaum Zugriff auf Gerätesspezifische Funktionalitäten. Über Umwege und nur eingeschränkt möglich
(-) Nicht möglich über die unterschiedlichen Stores zu vertreiben

Hybrid

Wenn Nativ und Web heiraten und ein Kind bekommen würden, währe es eine Hybrid App.

Mann installiert es ganz normal auf dem Handy wie eine Native Lösung, aber innerhalb der App läuft eine Web App.

Hybrid, wie auch beim Web Ansatz, werden mit JavaScript, HTML und CSS gebaut und laufen innerhalb einer sogeannten „Webview“, einem vereinfachten Browser innerhalb einer App.

Sie ist besonders benutzerfreundlich und auch die Entwicklungskosten sind weitaus geringer als bei Native.

Durch den nativen Code kann die Anwendung auf die Hardware der Endgeräte zugreifen und macht sich somit die Vorteile Web und Native zu Nutze. So können Einschränkungen der Web Apps durch native Komponenten reguliert werden.

Bei den vorhandenen nativen Inhalten ist es möglich die Software auch in die App-Stores bereitzustellen.

Besonders für Unternehmen, die bereits über eine Webseite verfügen und eine mobile Applikation entwickeln möchten, ist Hybrid die passende Variante.

Für die verschiedenen Betriebssysteme wie Android und iOS brauchen keine zwei separaten Versionen entwickelt werden. Stattdessen reicht es aus eine Anwendung zu erstellen die auf allen Plattformen fehlerfrei funktioniert. So entstehen natürlich geringere Kosten als bei einer nativen App. Bis zu 60 % an Entwicklungskosten können hierbei eingespart werden.

Hybrid lässt sich auch offline nutzen.

Technologien für Hybrid sind Cordova, Trigger.IO, Ionic Framework und die Telerik Platform. Zudem kommen Onsen UI, Kendo UI und Sencha Touch zum Einsatz, sollte man zum Beispiel Cordova verwenden, da man hierdurch das Frontend der Lösung besser steuern kann.

Bis zu einem bestimmten Grad kann für einen nativen Look mit dieser Technologie gesorgt werden. Allerdings ist es nicht möglich eine rein native Nutzungserfahrung zu erschaffen.

In der Regel ist Hybrid in der Performance langsamer als Native. Besonders leistungsstarke Anwendungen und mobile Games sind bei Native besser aufgehoben.

Unterschied von Hybrid und Web: Bei dem zuvor beschriebenen Web Ansatz wird die Lösung optimiert für den mobilen Webbrowser (Chrome, Safari, Firefoxe) angezeigt. Bei Hybrid handelt es sich um eine „übliche“ App, welche auch über einen Browser, innerhalb der App selbst, läuft (Webview).

Vorteile/ Nachteile:

(+) Code kann über unterschiedliche Versionen geteilt werden
(+) Viele Webentwickler kennen JavaScript, HTML, CSS bereits sehr gut
(+) Bibliotheken wie Ember, AngularJS, React, PaperJS können genutzt werden
(+) Updates der Lösung über die Stores vereinfacht möglich

(-) Der ganze Code kann nicht geteilt werden, manche Teile müssen Native geschrieben werden
(-) Nicht so schnell wie Native
(-) Zugang zu Gerätespezifischen Funktionalitäten hängen vom jeweiligen Framework und vom Plugin Support ab

Cross Plattform

Mit dem Cross Plattform Ansatz können native Apps für verschiedene Plattformen in nur einer Codesprache entwickelt werden.

Meistens wird eine „Zwischensprache“ wie JavaScript verwendet, welche wiederum nicht native für das jeweilige Betriebssystem ist. Das bedeutet dann, dass ein Teil oder in manchen Fällen der ganze Code über unterschiedliche Plattformen geteilt wird, beispielsweise für iOS und Android.

Außer der Oberfläche reicht das einmalige Entwickeln des Kerns der Anwendung vollkommen aus. So kann zum Beispiel bei einer späteren nachträglichen Erweiterung dies über Schnittstellen zentral vorgenommen werden, dabei wirkt sich die Änderung auf alle Betriebssysteme aus.

Allerdings verfügt Cross Plattform über weniger Flexibilität als die native Variante. Des Weiteren können für die Nutzung von Cross Plattform Frameworks Lizenzgebühren entstehen.

Ein weiterer Punkt ist, dass Entwickler sowohl in den jeweiligen Betriebssystemen (Android, iOS, Windows) als auch in Sachen Framework genügend Erfahrung mitbringen sollten.

Cross-platform Systeme werden mit Technologien wie Xamarin, Appcelerator, React Native und NativeScript erstellt.

Am Beispiel Xamarin:

Xamarin lässt den Entwickler Native Lösungen für Apple, Android und Windows Geräte mit einer einzigen „Zwischensprache“ C# und einem einzigen IDE (Integrated Developement Entvironment, ermöglicht das vereinfachte Programmieren für Softwareentwickler), beispielsweise Visual Studio oder Xamarin Studio, entwickeln. Mann kann also mit C# und Xamarin für alle diese Endgeräte (auf welchen iOS, Android oder Windows Phone laufen) Lösungen erstellen, anstatt alles zu erlernen (Objective-C, Java, C#). Xamarin übersetzt – kompiliert – alle die in C# geschriebenen Codes und lässt sie auf den anderen Plattformen (Android, iOS, Windows Phone) laufen.

Unterschied von Cross Plattform zu Hybrid: Der Unterschied ist zum Teil fliessend. An vielen Stellen werden beide Begriffe synonym verwendet. Dennoch lässt sich sagen, dass Cross Plattform sich zu Hybrid dadurch unterscheidet, dass Hybrid meistens auf HTML5 basiert und einen Mix aus Nativer App und Web App ist und Cross Plattform eher nur nach Nativen Konzepten arbeitet.

Vorteile/ Nachteile:

(+) Weniger Aufwand als für Native (bis zu 80 Prozent des Codes kann pro Plattform wiederverwendet werden)
(+) Das User Interface (Nutzeroberfläche) rendered „Native“ controls und ist damit fast so schnell wie Native Ansätze
(+) Im Idealfall kann nur ein Programmierer an allen Lösungen arbeiten

(-) Kompliziert in der Entwicklung. Daher werden erfahrene Entwickler benötigt, die es aufgrund der Neue des Ansatzes kaum gibt
(-) Der Entwickler muss sich mit dem jeweiligen Framework (Xamarin, React Native, etc.) sehr gut auskennen, als auch mit Nativem Code wie C#, Objective-C und Java
(-) Der Aufwand kann zum Teil, durch die vielen Anpassungen, so aufwendig werden wie Native Anwendungen
(-) Geschwindigkeit kann beeinflusst sein, da einige „Zwischensprachen“ „on the fly“/ während des Programmaufrufs übersetzt werden müssen

Fazit

Eins vorweg: es gibt nicht die eine ultimative Bauweise mit der sich jede Anwendung optimal gestalten lässt. Es kommt bei der Wahl ganz auf die Bedürfnisse und die vorhandenen Gegebenheiten an.

Hybrid kann in manchen Fällen die richtige Lösung sein. Besonders für Anwendungen die nicht so eine extreme Performance mit sich bringen müssen aber dennoch einen Nativen Zugriff (auf Smartphonespeicher, Kamera, etc.) benötigen, ist sie die optimale Anwendung.

Für leistungsstarke Systeme fahren Sie natürlich mit der native App am besten. Die rechenintensive Lösung eignet sich zum Beispiel für Spiele besonders gut.

Falls Sie ein geringes Budget zur Verfügung haben und eine plattformübergreifende Anwendung benötigen, ist die Web App für Sie am besten geeignet. Speziell in Fällen, wo die Lösung nur einfache Funktionalitäten hat, wie „Bilder anzeigen“, „Videos abspielen“, „Texte anzeigen“, etc.

Für Unternehmen und Abteilungen in diesen ist oftmals Cross Plattform, im Zusammenhang mit Xamarin der richtige Ansatz. Viele Unternehmen nutzen bereits .NET Technologien und C# und Programmierer können sich relativ gut in Xamarin einarbeiten. Der Entwicklungsaufwand sinkt zudem auch, dadurch dass man nicht separat programmiert. Und man braucht auch nicht seaparate Softwareentwickler für Android, iOS und Windows.

Neben der Vision von der Software sind reale Bedingungen wie Aufwand, Budget, Zeit und Ziel wichtige Faktoren bei der Entscheidung.

Des Weiteren ist der Zweck den die App erfüllen soll maßgebend. Soll sie als ständiges Instrument im Alltag involviert oder einfach Informationen kurz und bündig zusammenstellen? Hier kommt es ganz auf Ihre Wünsche an, die auch wirtschaftlich als Projekt umsetzbar sein sollten.

Welche Form der Umsetzung bevorzugen Sie?

Interessante Beiträge:
Informationen zu Web, Native und Hybrid auf Incloud.de
Auch auf app3null werden die unterschiedlichen App Varianten miteinander verglichen

Flickr.com / SCIS / Scott / MeeGo


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Softwareentwicklung und Programmierer aus Thailand http://www.yuhiro.de/softwareentwicklung-und-programmierer-aus-thailand/ http://www.yuhiro.de/softwareentwicklung-und-programmierer-aus-thailand/#respond Tue, 30 Jan 2018 03:35:42 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8029 Softwareentwicklung und Programmierer aus Thailand

Thailand ist eine Traumdestination für viele. Sei es zum Urlaub machen, arbeiten, in Rente gehen und vieles mehr.

Auch in der Softwareentwicklung gibt es Möglichkeiten mit diesem interessanten Land zusammenzuarbeiten.

Im Beitrag mehr zu den Programmierern aus diesem asiatischen Land und die Möglichkeiten die es bietet.

Einführung

Es gibt mehr als 69 Millionen Thailänder. Gleichzeitig ist es das 50th grösste Gebiet der Erde.

Der Grossteil der Menschen gehören dem Buddhismus an.

Aus einer politischen Sicht wechselt es immer wieder mal von Militärdiktatur zu demokratisch gewählten Parteien und zurück.

Nach Indonesien ist es das zweitreichste Land in Südostasien (dazu gehören Indonesien, Malaysien, die Philippinen, Singapore, Thailand, Brunei, Cambodia, Laos, Myanmar, Vietnam).

Die zwei wichtigsten Wirtschaftszweige sind das Manufacturing (Autos, Computer, Elektronische Güter, Reis, Textilien, Schuhe, Fischprodukte, Gummi und Schmuck) und der Tourismus.

Es beherbergt die grösste Automobilindustrie in Südostasien, mit mehr als 1.5 Millionen produzierten Fahrzeugen pro Jahr. Dabei sind die Hersteller jedoch meistens aus Japan und Südkorea.

Wo wird entwickelt?

Die wichtigsten Städte für die Softwareentwicklung und Programmierung sind Bangkok und Chiang Mai.

Bangkok ist die Hauptstadt und hat mehr als 8 Millionen Einwohner.

Die nächsten Städte sind jedoch bereits sehr klein. Samut Prakan, die zweitgrösste Stadt hat bereits nur noch zirka 380’000 Einwohner und Mueang Nonthaburi (Platz 3) zirka 280’000 Einwohner. Chiang Mai beherbergt zirka 200’000 Menschen.

Um zu verstehen, wo das Herz der Industrie liegt, kann man auch schauen wo die Standorte der deutschen Firmen dort sind. Bosch hat beispielsweise Niederlassungen in Bangkok, Chonburi und Rayong. Wobei Chonburi und Rayong in der Nähe der Hauptstadt des Landes liegen.

Hier finden sich daher auch die meisten Softwareunternehmen/ IT Dienstleister.

Wie viele Anbieter gibt es?

Die Realität ist jedoch auch: Die IT Industrie in Thailand ist noch nicht wirklich weit fortgeschritten.

Informiert man sich Online über das Land und seine Möglichkeiten im Bereich Softwareentwicklung merkt man: Die Möglichkeiten sind beschränkt.

Es gibt ein paar kleinere IT Unternehmen, welche jedoch hauptsächlich für die lokalen Bedürfnisse programmieren.

Dann gibt es noch einige Expatriates die sich entschieden haben, dort IT Firmen zu gründen, welche dann Dienstleistungen für Europa und die USA erbringen.

Es gibt gerade mal 870 Firmen in diesem grossen Land, welche IT Dienstleistungen anbieten.

Der Gesamtumsatz dieser Firmen beträgt zirka 1.6 Milliarden US Dollar.
(Vergleich indische IT Industrie: mehr als 130 Milliarden US Dollar Umsatz im Jahr)

Dabei gibt es sehr viele grosse Konzerne dort: DST, Microsoft Thailand, Reuters Software und SAS Software sind nur einige Firmen die dort Niederlassungen betreiben.

So verwundert es nicht, dass 90 Prozent des Umsatzes an Serviced Software von internationalen Herstellern stammt und nur etwas mehr als 10 Prozent von lokalen Unternehmen (Quelle: National Science and Technology Development Agency, 2016).

Die Umsätze in den unterschiedlichen Bereichen:

Embedded Software: 193 Millionen US Dollar
Animation: 117 Millionen US Dollar
Spiele: 375 Millionen US Dollar (Quelle: Thai Game Software Industry Association)

Interessant ist auch die Spieleindustrie.

Hier gibt es Anbieter wie Asiasoft, Garena, Corecell, Sinoze und Kira Games. Spiele wie Araya oder Home Sweet Home haben teilweise weltweite Bekanntheit erlangt.

Wie sieht es mit Fachkräften aus?

Auch hier sieht es nicht ganz so rosig aus.

Es gibt zwar 490’000 Fachkräfte in Thailand in der IT, davon habe jedoch gerade einmal 1.8 Prozent einen Bachelor in einem ITC relevanten Bereich. (Quelle: waset.org)

Das bedeutet dann jedoch auch, dass die meisten guten Programmierer bereits in der Industrie beschäftigt sind, zum Beispiel bei Unternehmen wie Bosch.

Laut einer Studie des indischen Konsulats in Bangkok, gibt es insgesamt 44’000 Fachkräfte mit dem Titel „Softwareentwickler“ dort.

Wie sehen die Gehälter und Einkommen in diesem Bereich aus?

Durch den Mangel an Entwicklern/ IT Experten und dem grossen Angebot an Stellen aus der Industrie, sind die Gehälter etwas höher.

Ein System Analyst erhält beispielsweise zirka 1129 US Dollar im Monat.
Ein Software-Ingenieur dagegen jedoch nur zirka 711 US Dollar.

Die Gehälter erscheinen niedrig, dabei ist jedoch zu beachten, dass ein Grossteil keinen Hochschulabschluss haben und eher in lokalen Firmen arbeiten.

Informationsquelle: Thailand Board of Investment

Englische Sprachkenntnisse

Um eine flüssige Zusammenarbeit sicherzustellen, ist eine gute Kommunikation notwendig.

Englisch ist hier meistens die wichtigste Sprache.

Auch dies ist eine Schwäche der Thai’s. Die Sprache ist zwar im Tourismus verbreitet. Jedoch sprechen es die wenigsten auf einem guten Niveau. Dies erschwert die Arbeit mit solchen Entwicklern ungemein.

Dennoch: Für viele ist natürlich Englisch ein Teil der täglichen Arbeit. Man kann also schon hier und da Programmierer finden, welche die Anforderungen erfüllen.

Für wen eignet sich das Land?

Besonders für Unternehmen welche im Automobilsektor tätig sind oder im Bereich Manufacturing unterwegs sind, lohnt sich das Land.

Für diese ist es lohnenswert dort kleinere Entwicklerteams aufzubauen.

Als kleineres Unternehmen sollte man jedoch davon ausgehen, dass man Fachkräfte zum Teil selbst ausbilden muss. Zudem wird man Schwierigkeiten haben, gute Hochschulabsolventen zu finden die auch noch Englisch können, denn diese sind in der Industrie gefragt.

Politische Lage und Visum

Thailand wird immer mal wieder von politischen Unruhen heimgesucht.

Oftmals wird die Gewalt von den demokratischen Parteien durch das Militär ergriffen. Das einzig Gute ist, dass die Monarchie und der König immer der Gleiche bleibt.

Auch die Visabestimmungen ändern sich öfter.

Es gibt derzeit die Möglichkeit, gegen Zahlungen höherer Summen (zirka 10’000 Euro bis 20’000 Euro) Aufenthaltsgenehmigungen zu bekommen.

Alternativen

Es ist um ein vielfaches einfacher in Ländern wie Indien oder osteuropäischen Standorten wie Rumänien oder Bulgarien ein Programmier-Team aufzubauen.

Auch wenn es vielleicht nicht so sexy ist, wie Thailand. Das Fachkräftepotenzial in den anderen Ländern und deren Ausgereiftheit im Bereich Softwareentwicklung/ Offshore Outsourcing, sprechen für diese.

Fazit

Auch wenn es verlockend klingt. Es gibt die eine oder andere Herausforderung, wenn man in diesem interessanten Urlaubsparadies einen Entwicklungsstandort eröffnen oder mit Firmen von dort zusammenarbeiten möchte.

Fehlende Englischkenntnisse, eine geringe Anzahl gut ausgebildeten Fachkräften im IT Bereich und auch eine politische Instabilität sind Anzeichen, dass man, zumindest im Bereich Software, auf andere Länder und Standorte schauen sollte.

Interessante Beiträge:
Informationen zu Löhnen in Thailand
Deutscher Unternehmer berichtet

Flickr.com / Tony / David


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Google AdWords vs. Facebook Ads: Was ist besser? http://www.yuhiro.de/google-adwords-vs-facebook-ads-was-ist-besser/ http://www.yuhiro.de/google-adwords-vs-facebook-ads-was-ist-besser/#respond Thu, 25 Jan 2018 04:54:09 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8012 Google AdWords vs. Facebook Ads: Was ist besser?

Als Unternehmen gibt es viele Möglichkeiten um mehr potentielle Kunden durch Marketing-Maßnahmen zu erreichen. Die wohl bekanntesten zwei Größen sind Google Adwords (kurz GA in diesem Beitrag) und Facebook Ads (kurz FA), an die kaum ein Werbetreibender vorbeikommt.

Die beiden Plattformen kämpfen um die Gunst ihrer Kunden und haben allerlei Vorteile parat, um Marktführer in der Rubrik Advertising zu werden. Das bedeutet für den Benutzer immer besser werdende Dienstleistungen für das Online-Marketing.

Mit attraktiven Leistungen können Webseitenbetreiber Anzeigen und Werbekampagnen effektiv einsetzen um mehr Traffic (Webseitenbesucher) zu generieren, um damit schlussendlich mehr Umsatz zu erzielen. Neben der Wahl des passenden Werbenetzwerkes ist es im Vorfeld natürlich entscheidend, welche jeweilige Zielgruppe mit der Anzeige erreicht werden soll.

In diesem Artikel möchten wir auf die wesentlichen Unterschiede und Vorteile der beiden Plattformen, Google AdWords und FA näher eingehen.

Zwar weisen beide Netzwerke einige grundlegende Gemeinsamkeiten auf, allerdings gibt es doch einige Kriterien, die bei der Wahl des Marketingsegments unbedingt beachtet werden sollten, damit mit dem Advertisement die maximale Reichweite und die gewünschte Zielgruppe erreicht werden kann.

Google AdWords – Der Advertisement-Guru

Wir suchen Online – und zwar täglich.

Über Google können wir alles, was uns gerade beschäftigt abrufen.

Ein immenser Reichtum, der uns in Sekunden das Gesuchte mit ‚zig möglichen Treffern serviert. Mit einer monatlichen Nutzerzahl im Milliardenbereich ist Google ganz klar Marktführer im Thema Suchmaschinen.

Die einschlägige Position hat sich das Unternehmen zu Nutze gemacht und bietet seit 2000 den Webseiten Google AdWords an, um als Webseite besser gefunden zu werden und effektiv online zu werben.

Mit Google AdWords wurde der Begriff „Paid Search“ geprägt. Dabei stehen Suchwörter und textgebundene Werbung im Fokus, die bei einer Suche vom Nutzer angeklickt werden. So wird sichergestellt, dass die Webseite bei der Suche in den Vordergrund gestellt wird. Das Potential neue Kunden zu finden steigt. Bei jedem Klick auf die Werbeanzeige wird das Konto des Werbetreibenden belastet. Mit dem bezahlten Suchen werden demnach Kunden nach ihren Suchanfragen beworben.

Marketingtreibende können entweder Anzeigen im „Display Network“ oder im „Search Network“ buchen. Beim Search Network wird Google als Suchmaschine genutzt. So werden Werbungen je nach Eingabe bestimmter Suchanfragen angezeigt. Mit dem Display Network werden klassische Bannerwerbungen bei teilnehmenden Webseiten als Werbung geschaltet.

Hier einige marketingtechnische Merkmale von Google AdWords:

1) Kundenpotential in allen Ecken erreichen

Für sehr viele Webseiten-Betreiber ist Google bis dato immer noch die Umsatzquelle überhaupt.

Denn unumstritten ist das Werbepotential bei Google voluminös im Vergleich zu der Konkurrenz.

Die massive Reichweite macht auch weiterhin diese PPC Plattform (Pay Per Click) zum beliebtesten Marketinginstrument.

Ein Makel bei der Sache ist, dass zwar nach dem Suchverhalten, bzw. nach den Suchanfragen genau Anzeigen geschaltet werden können, dies jedoch nicht zu einer detaillierten Auswahl der gewünschten Zielgruppe führt.

Es können geographische Eingrenzungen oder das jeweilig genutzte Endgerät bestimmt werden. Dies führt allerdings nicht zur rein gewünschten Zielgruppe.

2) Kompakte Nutzung von Werbemaßnahmen

Durch die kontinuierliche Verbesserung von AdWords PPC, haben Nutzer der Funktionen etliche, zusätzliche Möglichkeiten ihre Werbung zu optimieren. So können Rezensionen, Seitenlinks oder Marketing Extentions verwendet werden um die Anzeige besser zu handhaben und je nach Wunsch anzupassen.

Die Optimierungsmöglichkeiten lassen sich je nach Bedarf hinzufügen, die wiederum für mehr Traffic sorgen.

Auf der Ergebnisseite der Suchanfragen wird die erstellte Anzeige je nach Kosten und Qualität entweder in den oberen Reihen oder in der rechten Spalte der Suchergebnisse aufgezeigt.

3) Qualität und Relevanz

Für Werbetreibende entstehen nach dem Klick-Verfahren nur Kosten, wenn auf die angezeigte Werbung tatsächlich vom Endnutzer geklickt wird.

Pauschal lässt sich für eine Werbung über AdWords kein fester Preis nennen, denn es gibt verschiedene Faktoren, die diesen beeinflussen. Allerdings lohnt es sich von vornherein ein festes Budget zu definieren um unerwünschte Ausgaben zu vermeiden.

Neben der geographischen Einstellung, der gewünschten Position und dem festen Budget, ist für Google insbesondere die Qualität der geschalteten Anzeige maßgebend. Optimierte, und qualitativ hochwertige Ads haben Einfluss auf den Kostenfaktor. So kann auch mit kleinerem Budget erfolgreiches Advertisment generiert werden.

Facebook Ads – interaktives Marketing


Im Gegensatz zu Google ist Facebook erst seit ein paar Jahren im Werbegeschäft.

Doch das beliebteste soziale Netzwerk mit täglichen Usern im Milliarden Bereich hat schnell nachgeholt und ist inzwischen ein aktives Marketingtool für Webseitenbetreiber und Unternehmer um neue potentielle Kunden zu erreichen.

Neben der Pflege von Social-Media ist zwar die Ähnlichkeit von Facebook Ads mit AdWords klar zu erkennen, es gibt allerdings auch grundsätzliche Unterschiede. Etwa die Möglichkeit Kunden mit genau den Interessen und den gewünschten Internetaktivitäten auf sich aufmerksam zu machen.

Hier einige weitere Details zu Facebook Ads:

1) Genau die Kunden, die Sie brauchen

Das gigantische Potential von Facebook liegt besonders darin, dass mit den freiwillig eingegebenen Daten der Nutzer schier endlose Targeting-Möglichkeiten bestehen um genau das gewünschte Kundenpublikum zu erreichen, dass Sie wünschen.

Ein weiteres interessantes Tool ist die sogenannte Lookalike Audiences. Mit bereits vorhandenen Daten von Kunden, die im Vorfeld gesammelt wurden, kann über Facebook eine neue Zielgruppe erstellt werden, die über ein ähnliches Profil verfügt. Diese Funktion ermöglicht in kürzester Zeit genau die Personen zu erreichen, die mit großer Wahrscheinlichkeit zum neuen Kundenstamm zählen könnten.

2) Ein Design sagt mehr als tausend Worte

Ein weiterer großer Vorteil von Facebook ist die hervorragende Möglichkeit der visuellen Darstellung.

Facebook Ads fügen sich nahtlos in den Newsfeed der User ein.

Die ansprechenden visuellen Anzeichen bewirken eine verlockende Präsentation, die durch das Ansprechen der genau richtigen Kundenpotentiale ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist.

3) Kostenpunkt

Auch mit einem nicht so großen Budget ist es bei Facebook Ads möglich, Anzeigen zu schalten.

Bereiche, wie die Menge des Werbetextes und die Reichweite bestimmen hierbei die Erschwinglichkeit. Wie bei AdWords gibt es bei Facebook Ads ein Cost-Per-Click- Modell. Auch hier hängt die Preisgestaltung von verschiedenen Faktoren ab, so dass pauschal ein Preis nicht genannt wird, der wieder mit einem im Vorfeld festgelegten Budget vor unerwünschten Kosten schützen kann.

Mit den umfangreichen Statistiken von Facebook kann die Erfolgsquote simpel und effizient überprüft werden.

Fazit

Bei den beiden Plattformen gibt es verschiedene Stärken, die Unternehmen zu mehr Reichweite und entsprechend mehr Kundschaft verhelfen können.

Eine klare Festlegung, welches nun die bessere Option sei, hängt stark vom Marketingbedarf des Unternehmens ab.

Grundsätzlich kann man sagen, dass Facebook Ads ermöglicht potentielle Kunden zu finden, bei Google AdWords finden wiederum die Kunden das Unternehmen.

Um für das eigene Unternehmen die größtmögliche Reichweite zu erhalten, ist es empfehlenswert beide Methoden zu nutzen, da sie sich hervorragend ergänzen.

Wer die Vorteile der beiden richtig einsetzt, kann das maximale Ergebnis mit dem vorhandenen Werbebudget erreichen.

Interessante Beiträge:
Ein Vergleich auf TrustedShops
Unterschied von Google AdWords und Facebook auf Zweiblog

Bilder: Canva.com/ kostenfreie Lizenz


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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WordPress Landing Page erstellen: Eine paar Tipps http://www.yuhiro.de/wordpress-landing-page-erstellen-eine-paar-tipps/ http://www.yuhiro.de/wordpress-landing-page-erstellen-eine-paar-tipps/#comments Tue, 23 Jan 2018 04:02:00 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=8000 WordPress Landing Page erstellen: Eine paar Tipps


Landingpages (auch mit L abgekürzt in diesem Beitrag, oder mit Zielseite beschrieben) sind eine gute Möglichkeit, Webseitenbesucher zu einer bestimmten Aktion zu bewegen.

Diese können zum Beispiel Folgende sein:

  • Newsletter Anmeldung
  • Download eines Whitepapers (und damit der Erhalt der Email Adresse)
  • Ausfüllen eines Kontaktformulars
  • Anruf einer Telefonnummer
  • und noch viele weitere

Meistens geht es jedoch darum, nur eines dieser Aktionen beim Besucher auszulösen. Um solche Seiten zu erstellen, kann man auch WordPress (kurz WP) nutzen. Im Beitrag ein paar Tipps wie man mit WP solche Landingpages erstellt.

Möglichkeiten der Umsetzung

Es gibt heutzutage sehr viele Möglichkeiten solche Verkaufsseiten (wenn wir diese mal als solche bezeichnen wollen) umzusetzen.

Hier einige davon:

1) Baukästen

Die beliebteste und günstigste Variante sind Baukasten-Systeme mit welchen sich diese Seiten mit wenig Aufwand aufbauen und in eine Website integrieren lassen.

Die bekanntesten sind:

  • LeadPages: Ein simples und kostengünstiges System. Es lässt sich auch von Laien bedienen. (30 bis 200 Euro im Monat (kurz i.M.))
  • Unbounce: Unterstützung in vielen Fällen benötigt, da komplexe Funktionalitäten möglich. (79 bis 399+ Euro im Monat, individuelle Preise nach Anforderung und Unternehmensgröße)
  • Instapage: Gut für Einsteiger (69 bis 179 Euro i.M., auch individuelle Enterprise Pakete)
  • Wishpond: Gutes Preis-Leistungsverhältnis und bietet zudem noch viele weitere Bereiche wie Pop-Ups, Banner und so weiter an. (49 bis 200 Euro i.M.)

Dabei ist Unbounce eher für komplexere Projekte gedacht und es lohnt sich hier eine Agentur einzuschalten.

LeadPages, Instapage und Wishpond lassen sich dagegen schon von Einsteigern nutzen.

2) Als einzelne Web-Pages

Bei diesem Ansatz bittet man seinen Webentwickler (in den meisten Fällen jedoch ein Team, z.B. UI/UX Designer, Back-End Experte, Copy Writer, etc.) eine zusätzliche Seite zu erstellen, die den Zweck einer Landingpage erfüllt.

Dies kann auch eine Lösung sein.

Hier arbeitet man dann mit Technologien wie PHP, Java, ASP.NET JavaScript, HTML, CSS und vielen weiteren.

Dennoch kann es sein dass es etwas uneffektiver ist:

  • Der Webentwickler mag eventuell nicht wissen, was es bei solchen Vorhaben zu beachten gibt
  • Professionelle A/B Tests sind nicht einfach möglich; beziehungsweise diese müssen von Grund auf programmiert werden

Dieser Ansatz kann sich besonders für Firmen lohnen, welche langfristig Webentwickler oder IT Dienstleister beschäftigen. Die notwendigen A/B Testsysteme und unterschiedlichen Anbindungen können von diesen codiert werden.

3) Mit WP

Eine weitere effektive Möglichkeit ist WordPress. Hier gibt es unterschiedliche Themes, die eine einfache Umsetzung ermöglichen.

Ein paar Möglichkeiten sind

  • Thrive Themes: Das Tolle bei ThriveThemes ist, dass das Template auch gleich Popups, Banner, Overlays und viele andere Elemente liefert, welche helfen Webbesucher auf die L weiterzuleiten. Zudem ist es relativ gut auf die Thematik abgestimmt. Zudem gibt es viele Anleitungen, wie man gute Zielseiten umsetzt.
  • Genesis Theme: Das Genesis Theme wird von vielen erfolgreichen Webseitenbetreibern genutzt. Auch Landing Pages lassen sich damit umsetzen. Es gibt auch Templates welche zur Verfügung gestellt werden, um diese L’s zu bauen. Es ist zwar nicht so elaborat wie ThriveThemes, aber man kann relativ schnell, gut aussehende Seiten erzeugen.
  • Themeforest: Themeforest ist eine Plattform, auf welcher man WP Themes kaufen kann. Gibt man dort unter der Kategorie WordPress in der Suche „Landing Page“ ein. Dann erhält man einige interessante Angebote. Gute Möglichkeiten sind die Themes „JustLanded“ oder „LandKit“. Auch hier, damit lassen sich eher simple L’s erstellen.
  • Plugins der Baukästen nutzen: LeadPages, Instapage und die anderen Baukastensysteme bieten Plugins, mit welchen man die Werkzeuge mit WP verbindet. So kann man dann auch die eigenen URL’s einbinden. Es wird zwar zum jeweiligen Baukastenanbieter weitergeleitet, aber es wird eine eigene Domain angezeigt, beispielsweise domain.de/meineseite Das hat den Vorteil, dass der Besucher nicht weiss, dass es sich um eine andere Seite handelt.

Hier auch eine Video Anleitung wie man eine solche WordPress Zielseite umsetzen kann:

A/B Tests und weitere Analysen durchführen

Ein Vorteil von Zielseiten ist es, dass man gezielt optimieren kann.

Hier bieten besonders die Baukästen kostengünstige Lösungen. Meistens sind bereits in deren Onlineplattformen Analyse-Werkzeuge eingebaut.

Man kann zum Beispiel bei Wishpond unterschiedliche Versionen der gleichen Seite bauen und dann den Webtraffic (Internetbesucher) gleichermassen auf beide oder die mehreren Versionen leiten. Danach schaut man, welche Prozentual (z.B. Besucher versus Personen die das Kontaktformular ausgefüllt haben, auch Conversion Rate genannt) besser abgeschnitten hat. Dies nennt man in diesem Zusammenhang auch A/B Tests.

Weitere Werkzeuge wie CrazyEgg (erzeugt Heatmaps – zeigt an, an welchen Stellen sich die Besucher die meiste Zeit aufgehalten haben) können helfen die Optimierungen weiter zu verfeinern.

Was kostet solch ein Unterfangen?


Für Selbstständige und Kleinunternehmen lohnen sich meistens die Baukästen und die kostengünstigen WP Themes. Diese kosten zum Teil nur wenige Euro (zwischen 20 und 150 Euro) im Monat. Jedoch sollte man Zeit einrechnen, um die Anpassungen vorzunehmen.

Für größere Unternehmen (10 bis 50 Mitarbeiter) lohnt sich dann sicherlich bereits die Zusammenarbeit mit einer Agentur, welche die Seiten für das Unternehmen betreut und diese optimiert. Meistens kann man hier zum Beispiel das Werkzeug Unbounce nutzen, um somit die Ausgaben niedrig zu halten. (Aufwand: zirka 2000 bis 15000 Euro im Monat)

Für mittelgroße bis sehr grosse Unternehmen lohnen sich dagegen ganze Eigenbauten, wo eine Internetagentur oder ein IT Dienstleister, in einem ersten Schritt einen Workshop durchführt, die Anforderungen und Ziele im Genauen analysiert und dann fortlaufende A/B Tests zu machen, um die Conversion Rate zu erhöhen. (Aufwand: zirka 10000 bis 50000 Euro im Monat)

Fazit

WordPress ist eine gute Plattform, um kleine und etwas größere Zielseitenprojekte umzusetzen.

Besonders die Baukästen bieten eine Anbindung via WP Plugins an. Hier sind Wishpond, Instapage und Unbounce zu erwähnen. Somit kann man zum einen die Vorteile der Fertigsysteme nutzen und zum anderen diese ganz einfach auf der eigenen Seite einbauen.

Auch Themes, welche sich auf das Thema spezialisiert haben, kann man einsetzen. Thrive Themes und das Genesis Framework sind gute Möglichkeiten. Ansonsten lohnen sich auch Themeforest Themes im Zusammenspiel mit weiteren Plugins. Auch in der WP Plugin Directory findet man interessante Optionen dafür.

Mittelständische und größere Unternehmen arbeiten dagegen besser mit spezialisierten Agenturen und IT Dienstleistern zusammen. Auch Werbeagenturen bieten diesen Service an. Diese erarbeiten ein ganzes Konzept und stellen sicher, dass die Umsetzung mit den Zielen des Unternehmens übereinstimmen. Auch eine kleinere Optimierung kann bereits mehrere Hundert Tausend mehr an Umsatz bedeuten.

Interessante Beiträge:
Auf landingpages-erstellen24.de mehr Informationen zum Entwerfen solcher seiten
Eine Anleitung von Katharina Lewald

Bilder: Canva.com/ frei verfügbare Lizenzen


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Erfolgreich Softwareprodukte entwickeln: Ein paar Tipps http://www.yuhiro.de/erfolgreich-softwareprodukte-entwickeln-ein-paar-tipps/ http://www.yuhiro.de/erfolgreich-softwareprodukte-entwickeln-ein-paar-tipps/#respond Thu, 18 Jan 2018 05:07:49 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=7987 Erfolgreich Softwareprodukte entwickeln: Ein paar Tipps

Der Markt für Softwaredienstleistungen, wie Implementierung, Custom Programmierung und Wartung verschiebt sich immer mehr in den Bereich Softwareprodukte. Also Lösungen welche man nur installieren braucht und für welche es keine grosse Entwicklung benötigt.

Das beste Beispiel sind Software-as-a-Service Lösungen, welche man auf monatlicher Basis abonnieren kann.

Die Vorteile von solchen Lösungen liegen auf der Hand, weniger Instandhaltungskosten, da die Updates automatisch eingespielt werden und auch weniger Bugs, weil diese vom Bereitsteller behoben werden. Und natürlich weniger Ausgaben für teure Programmierer.

Wie kann man jedoch solche Software für die Zukunft, welche die bisherigen IT Dienstleistungen ersetzen werden, jedoch entwickeln? Im Beitrag ein paar Tipps dazu.

Zeit lassen

Die meisten Projekte werden leider noch mit der Aussage gestartet „Das ist ein sehr großes Projekt. Aber lasst Euch Zeit. Wir brauchen die fertige Version erst in zwei Monaten“.

Die Realität sieht jedoch so aus, dass besonders bei komplexen Softwarelösungen nur für die Eruierung der Anforderungen bereits mehrere Tage und Wochen gebraucht wir.

Die Wireframes und die Erstellung der Designs braucht dann wiederum zusätzlich einiges an Aufwand.

Zudem gibt es ein stetiges hin und her. Sei es zwischen dem Kunden und dem Dienstleister, oder wenn man es intern programmieren lässt, dann zwischen dem Management und den Entwicklern. Anforderungen müssen abgeglichen werden, Änderungswünsche berücksichtigt und Bugs (Fehler im System) behoben werden.

Um eine erste Betaversion von einem Softwareprodukt zu haben, braucht also immer mindestens 9 bis 12 Monate.

Nach der Liveschaltung bekommt man dann meistens das erste Feedback, bei dem man merkt „Oh, diese wichtige Funktionalität haben wir übersehen“ oder „Oh, das hatten wir in dieser Form noch gar nicht getestet“. Für diese kleineren bis grösseren Funktionalitäten und das Testing braucht man dann wiederum 6 bis 8 Monate.

Somit braucht man dann auch schnell ein bis zwei Jahre mit der Produkterstellung.

Das Besondere dabei ist jedoch auch: Man wird eine Lösung haben, die dem Endkunden einen wirklichen Mehrwert liefert. Und darum geht es bei dieser ganzen Übung. Eine IT Lösung zu liefern, welche dem Kunden einen Mehrwert liefert kann welche nur zwei Monate in der Entwicklung benötigt ist unrealistisch.

Starke Technologiebasis/ die richtige Auswahl

Wichtig ist zudem der technologische Ansatz.

Manche Technologien sind bereits ausgereift und einmal programmiert kann man diese längere Zeit ohne Änderungen oder Updates nutzen.

Ein Beispiel ist PHP. Dieses IT System gibt es bereits seit 1995 und ist seitdem stetig verbessert worden.

Auch die Frameworks basierend auf PHP sind getestet und vielfach eingesetzt. Probleme, Herausforderungen und Möglichkeiten für die Berichtigung von Bugs ist Programmierern bekannt.

Bei anderen Ansätzen sieht es bereits anders aus. Wenn man zum Beispiel mit Node.JS (im Beitrag auch mit N abgekürzt) programmiert, kann man davon ausgehen, dass man einen zusätzlichen Aufwand haben wird, um herauszufinden, wie man eine bestimmte programmiertechnische Aufgabe mit Node.JS löst.

Gleichzeitig gibt es im Vergleich zu PHP nur wenige Spezialisten und wenige Anlaufstellen (Foren, Blogs, Q&A Plattformen, etc.) worauf man sich über Node informieren kann und Fragen beantwortet bekommt.

Zudem kommen bei Node auch immer wieder neue Versionen heraus, welche zum Teil nicht Rückwärtskompatibel sind, was im Grunde genommen bedeutet, dass man zum Teil die bestehende Software von neu auf programmieren muss.

Der Aufwand ist bei N zwar höher. Dafür kann man aber von schnelleren Applikationen und besserer Skalierbarkeit profitieren.

In der IT hat also alles seine Vorteile und Nachteile. Am Ende kommt es auch darauf an wie die Anforderungen aussehen.

Bei mittleren Projekten (zum Beispiel Enterprise Lösungen, welche von einer überschaubaren Anzahl von Nutzern gebraucht wird) kann PHP die richtige Lösung sein.

Bei grossen Projekten bei denen viele Nutzer gleichzeitig auf die gleiche Lösung über das Internet zugreifen, kann N der richtige Ansatz sein.

ASP.NET, Java, Python, Android, iOS sind andere Ansätze welche in manchen Fällen passen können.

Dokumentationen führen

Eines der grössten Herausforderungen bei Softwareprojekten ist die Wartbarkeit und die Weiterführbarkeit von diesen.

Oftmals wird nicht in die Zukunft geschaut. Fragen wie:

  • Was passiert wenn andere Entwickler an diesem Produkt arbeiten müssen?
  • Wie verständlich ist die Logik der Entwicklung für einen externen Dienstleister?
  • Wie reagiert die Programmierung auf externe Veränderungen, welche in der Zukunft passieren können?

All das kann positiv beantwortet werden, wenn es eine Code-Kommentierung und ein „Anleitungs“-Dokument für zukünftige Kollegen gibt, welche daran arbeiten werden.

In diesem ausführlichen Dokument, welches stetig von den Entwicklern aktualisiert wird, können mit Screenshots, Programmierzeilen-Code, Beschreibungen, Erklärung der Logik hinter einem bestimmten Modul, weitere Änderungen auch in der Zukunft vorgenommen werden.

Die Realität sieht heutzutage jedoch immer noch so aus, dass einfach „drauf los programmiert wird“ und dazukommende Programmierer oder neu Teammitglieder keine Lust mehr haben, an der alten Lösung weiterzuarbeiten und schlagen dann automatisch eine Erneuerung der Plattform von Grund auf vor.

Somit ist eine ausführliche und gute Dokumentation der bisherigen Arbeiten ausschlaggebend für wartbare, skalierbare und gute Softwareprodukte.

Zahlende Kunden von Anfang an


Wichtig ist auch, dass das Projekt kein Fass ohne Boden wird. Zumindest die Ausgaben sollten gedeckt sein.

Hier sollte man Kunden finden, welche die Zahlungen für die Programmierung vornehmen.

Das hat viele Vorteile:

  • Wenn eine externe Person oder Firma wirklich bereit ist Geld in die Hand zu nehmen, weiss man bereits dass man auf dem richtigen Dampfer ist. Da eine externe Firma nur ein Budget aufbringt, wenn es zumindest langfristig einen Vorteil (Effizienzsteigerung, Zeiteinsparung bei Prozessen, Kostensenkung, etc.) sieht.
  • Man bekommt von Anfang an Feedback und weiss ob das sinnvolle Funktionalitäten sind, welche man entwickelt. Besonders dieses konstante Feedback sorgt dafür, dass das Softwareprodukt die richtige Form annimmt und man nicht auf Annahmen hin entwickelt.

Alternative 1: Angel Investoren/ Investoren

Die andere Alternative ist es mit Investoren zu arbeiten.

Meistens muss man zumindest den Prototyp aus der eigenen Tasche bezahlen.

Um eine bezahlbare Version zu haben, kann man die lediglich die wichtigste Funktionalität erstellen lassen und der Rest kann klickbare Dummy Funktionalitäten sein.

Diesen kann man dann bei Investoren vorlegen.

Auch das ist ein Proof of Concept: Wenn man denn Menschen findet, die bereit sind Geld in die Hand zu nehmen, um zu unterstützen, dann ist das ein erster Hinweis, dass man auf dem richtigen Weg ist.

Alternative 2: aus bestehenden Einnahmen

Viele Unternehmungen und Dienstleistungen erwirtschaften bereits einen Überschuss. Auch aus diesem kann man die Kosten für die Software stemmen.

Alternative 3: eigenes Geld

Dies ist wohl die schlechteste Idee die man haben kann. Angespartes Geld zu nutzen, um zu entwickeln ist meistens kein guter Ansatz.

Denn zu schnell ist das Budget aufgebraucht und zudem wird man zu zögerlich sein, grössere Aufwendungen auf einmal zu machen.

Und wenn das ganze Projekt nicht zum Erfolg wird, dann ist das Geld aufgebraucht.

Also lieber auf die Eingangs erwähnten Alternativen setzen.

Zur Abrundung: Ein Support System

Ein Supportsystem rundet das Ganze ab. Denn Nutzer wollen ihr Feedback geben und ihre Probleme und Fragen mit dem System gelöst bekommen.

Gleichzeitig kann man durch diesen Support auch Wissen erhalten, wie man das Softwareprodukt verbessern kann.

Und dann kommt noch hinzu dass man eine Art Vertrieb einbauen kann, für Fragende die noch nicht zahlende Kunden sind.

Fazit

Die Hauptbereiche für erfolgreiche Software sind:

  1. die notwendige Zeit aufbringen
  2. die passende Technologie nutzen
  3. Dokumentation führen
  4. Zahlende Kunden von Anfang an finden oder auf Investoren setzen (Alternativ aus bestehenden Einnahmen aus anderen Geschäften finanzieren)
  5. Ein Support und Pre-Sales System einbauen

Welche weiteren Punkte sehen Sie in der Softwareprodukt-Entwicklung?

Interessante Beiträge:
Eine Beschreibung wie man Software entwickeln kann auf wikiHow
Die IT Firma Digitec gibt einen Einblick wie diese Software erstellt

Flickr.com/ GDC/ Jeremy/ thethreesisters


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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Lastenheft und Pflichtenheft: Was ist der Unterschied? http://www.yuhiro.de/lastenheft-und-pflichtenheft-was-ist-der-unterschied/ http://www.yuhiro.de/lastenheft-und-pflichtenheft-was-ist-der-unterschied/#respond Tue, 16 Jan 2018 03:12:26 +0000 http://www.yuhiro.de/?p=7977 Lastenheft und Pflichtenheft: Was ist der Unterschied?


Mit einem Pflichtenheft und einem Lastenheft ist für den Unternehmer als auch für den Kunden alles klar geregelt. Missverständnisse können schon beim Beginn eines Projekts vorgebeugt werden.

Wer kennt das nicht: ein neues Projekt steht vor der Tür und mit ihm die verschiedenen Erwartungen des Kunden an den Programmierer.

In der Regel formuliert der Kunde seine Vorstellung vom Projekt und der Auftragnehmer informiert ihn über seinen Aufwand. Meistens sind die Wünsche des Auftraggebers jedoch sehr umfangreich und werden im ersten Gespräch meist verbal mitgeteilt.

Sollten diese Informationen nicht klar definiert und festgehalten werden, kann dies schwerwiegende Folgen für beide Seiten mit sich bringen.

Was verbal oder schriftlich klar kommuniziert wird, kann allerdings anders als erwünscht erfasst und in die Tat umgesetzt werden.

Dadurch können sich Projektlaufzeiten verdoppeln und andere Projekte dadurch gefährdet werden, weil die Arbeitskraft bei anderen Projekten fehlt. Besonders in der IT-Branche ist dies ein bekanntes Grundproblem.

Mit der Erstellung von einem Lastenheft (kurz ‚L‘) und einem Pflichtenheft ( kurz ‚P‘) kann man hier für mehr Klarheit schaffen.

Der kleine aber feine Unterschied

In der Umgangssprache werden diese beiden Begriffe gerne gleichwertig verwendet. Sowohl erfahrene Programmierer, Projektleiter als auch unerfahrene aus der Softwareentwicklungsbranche sind sich nicht immer ganz im Klaren was es mit den Dokumenten auf sich hat.

Gerne wird hier von einem „Anforderungsdokument“ gesprochen. Auch in der Praxis ist der Unterscheid zwischen den beiden Dokumenten sehr fließend. Und doch besteht eine gravierende Differenz, welche in diesem Artikel wiedergegeben werden.

Für beide Dokumente gilt, dass sie zur Grundlage der klaren Zusammenarbeit von Arbeitgeber und Arbeitnehmer bei einem neuen Projekt dienen.

Das Lastenheft hält die gesamten Anforderungen des Auftraggebers an den Auftragnehmer fest. Es handelt sich also um eine Kundenspezifikation. In der Regel wird dieser Beleg vom Kunden erstellt.

Das Pflichtenheft wird dagegen generell vom Auftragnehmer/ Dienstleister erstellt. Hier wird in konkreter Form dargestellt, wie und womit der Dienstleister das Projekt für den Kunden zur Verfügung stellen kann.

Erst nachdem der Arbeitgeber dem P zugestimmt hat, sollte mit der Umsetzungsarbeit des Projektes begonnen werden.

In der Praxis kommt es jedoch vor, dass der Kunde bei der Erstellung des Pflichtenhefts involviert ist. Deshalb ist der Übergang von L zu P generell sehr fließend und sicherlich auch ein Grund, warum viele mit diesen Begriffen gar nicht so viel anfangen können.

L – Die Wünsche und Erwartungen des Kunden


Im Lastenheft hat der Auftraggeber freie Bahn alle seine Vorstellungen, Wünsche und Erwartungen schriftlich festzuhalten. So erstellt der Kunde das Gesamtbild des Projektes in einem strukturierten Dokument, woraus ein Anforderungskatalog entsteht.

Was ist einem Lastenheft nicht fehlen darf:

  • In einem Lastenheft sollte der jetzige IST-Zustand beschrieben werden. So kann nachvollzogen werden, welche Voraussetzungen bereits gegeben sind oder noch fehlen
  • Detailliert sollte der Auftraggeber beschreiben, welcher SOLL-Zustand angestrebt wird. Die genaue Zielsetzung ermöglicht eine konkretere Lösung seitens des Dienstleisters
  • Die genaue Beschreibung der Anforderung an den jeweiligen Funktionen
  • Definition der Zuständigkeit. Im Vorfeld festlegen welche Instanz für welchen Bereich zuständig ist
  • Zeitliche Vorgaben, Projektorganisation und Meilensteine sind ebenfalls wichtige Bestandteile des L

Je nach Anforderungen des Unternehmens, ist es besonders empfehlenswert eine Strategie in Sachen IT im Vorfeld mit den gewünschten Softwarelösungen festzuhalten, um somit die Rahmenbedingungen zu haben.

Dies erleichtert die Suche nach einem passenden Partner in der Softwareindustrie, da die Informationsgrundlage immer dieselbe bleibt, was bei einer mündlichen Kommunikation kaum möglich ist.

Mit einem Lastenheft lassen sich verschiedene Angebote bei potentiellen Auftraggebern einholen. Die klare Definition der messbaren Ziele ermöglichen auch aus Sicht des Softwarelieferanten eine klare Projektwiedergabe.

Generell werden Anforderungen in diesem Dokument durch Textbeschreibungen und Bildern wie Zeichnungen, Tabellen oder Ablaufdiagramme dargestellt.

In der Praxis kann beispielsweise man ein Google Doc erstellt werden, wo alle Teilnehmer des Projekts (seitens des Kunden und des IT-Dienstleisters) involviert sind. So können schnell und praktisch weitere Inputs hinzugefügt werden. So kann gegebenenfalls sogar aus dem Lastenheft das Pflichtenheft entstehen.

P – konkrete Lösungen für den Kunden

Nach dem nun der potentielle Kunde klar definiert hat, welche Zielgrößen erwartet werden, kann der Dienstleister im Pflichtenheft genau definieren wie die Lösung umgesetzt aussehen wird.

Dies stellt – generell zusammen mit einem Angebot – den vertraglichen Grundriss der zu erfüllenden Leistungen dar.

Auch aus diesem Grund ist es wichtig die detaillierte Formulierung von Zielen festzuhalten. Besonders in der IT und Softwareentwicklung gilt: Was sich einfach vom Kunden formulieren lässt, muss nicht unbedingt einfach in der Programmierung sein. Daher sollte gerade der Dienstleister prüfen ob die Anforderungen in der gewünschten Form, in einem akzeptablen Zeitrahmen, in guter Qualität geliefert werden können.

Die genaue Abgrenzung des Leistungsspektrums und der – nicht möglichen Ziele – sind essentiell zur Erfüllung des Projekts, die eine diskussionsfreie Ebene bei der Abgabe des fertigen Produkts/ Dienstleistung ermöglicht.

Zusammen mit dem Softwareanbieter wird der Leistungsumfang der beschriebenen Lösung mit dem L abgeglichen. Hierbei wird genauestens festgelegt welche Standards zum Einsatz kommen und wo gegebenenfalls individuelle Programmierungen notwendig sind.

Bei einer rein individuellen Lösung für das Unternehmen, ist es besonders wichtig im Vorfeld genau festzulegen, welche Ergebnisse erzielt werden sollen. Die genaue Beschreibung ist allgemein ein wichtiger Faktor, damit das Projekt erfolgreich abgeschlossen werden kann.

Ebenfalls ist zu beachten, wie sich die neue Software in die vorhandene IT-Systeme integriert und wie die genauen Schnittstellen aussehen sollen, damit ein problemfreier Informationsfluss möglich ist.

Die Notwendigkeiten an Hardware, Datenbank oder auch Netzwerke sollten ebenfalls im Pflichtenheft festgehalten werden.

Die klare Definition kann idealerweise spätere Nachbesserungen und Korrekturen vermeiden, die für den Dienstleister und den Kunden Zeit und Geld bedeuten.

Ist die Erstellung der Dokumente sinnvoll?

Grundsätzlich empfehlen sich diese Dokumente immer – besonders bei großen Projekten. Allerdings eignet es sich auch bei kleineren, nicht so umfangreichen Projekten. Da das P zu einer Leistung zählt, kommt es vor das dies ebenfalls berechnet wird.

Aus diesem Grund wird generell erst ab einer bestimmten Größe des Projekts ein Pflichtenheft in Auftrag gegeben.

In der Praxis ist der Übergang der beiden Dokumente meist fließend.

Es lohnt sich Zeit in die sorgfältige Erstellung eines Pflichtenhefts zu investieren, um damit das Projekt nach fest geplanten Zielen konkret zu erstellen und die genauen Erwartungen festgelegt werden können. Im Normalfall wird es zum Bestandteil des Kaufvertrages.

Das Lastenheft wiederum bietet die Möglichkeit, die genaue Vorstellung seitens des Kunden festzuhalten. Außerdem verfügt der Kunde über ein einheitliches Dokument, mit dem die Einholung von verschiedenen Angeboten um einiges erleichtert wird.

Interessante Beiträge:
Lastenheft_Pflichtenheft Induux geht auf das Lasten- und Pflichtenheft ein
Mehr Informationen zu den Unterschieden von beiden auf T3N

Flickr.com/ Laurie/ Kevin


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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