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Die neue Informationsrevolution

Die neue Informationsrevolution

Lange Zeit war der Konsument von Informationen gezwungen, dass zu konsumieren, was die dominanten Medien diesen vorsetzten.

Dies bedeutete das Lesen der Zeit, Spiegel, Focus oder Bild, das Schauen von ARD, ZDF, ProSieben oder RTL, das Hören bestimmter Radio Sender.

Es gab kaum Möglichkeiten selbstbestimmt Informationen einzuholen.

Dies hat sich heutzutage grundsätzlich geändert.

Die folgenen Punkte haben dazu beigetragen.

Nutzergenerierte Inhalte

Nutzergenerierte Inhalte (auf Englisch/ neudeutsch auch “User generated Content”) sind Inhalte, welche von Nutzern von Online Plattformen erstellt werden.

Gute Beispiele sind hier die vielen neuen Youtube Kanäle, auf welchen Privatpersonen als auch Geschäftsleute von ihren Erfahrungen berichten und Tipps und Tricks zur Verfügung stellen.

Private News Ersteller

Blogger und andere Online Nutzer erstellen ihre eigenen Nachrichten und bringen ihre eigene Meinung mit ein. Diese sind zum Teil sehr populär.

Ein gutes Beispiel ist Selbstständig-im-Netz.de, ein Blog von dem Betreiber Peer Wandiger.

Via Webseiten wie Feedly.com lassen sich unterschiedlichste Blogs und Newswebseiten zu einer eignen Newswebsite zusammenstellen und ist komplett unabhängig, wenn man das denn möchte, von den Mainstream Medien.

Online Enzyklopädien

Vor wenigen Jahren noch hätte man auf teure Enzyklopädie-Bücher gesetzt, um Informationen zu verschiedensten Themen und Dingen zu bekommen.

Heute erstellt eine unbezahlte grosse Menge an Online Nutzern, die Informationen und stellen diese kostenfrei zur Verfügung. Die bekannteste Enzyklopädie ist hierbei Wikipedia.

Die Google Suchmaschine scheint zudem solche Informationen zu bevorzugen und bei unterschiedlichen Suchen findet man die etablierten Medien nur auf den hinteren Rängen.

Fragen und Antwort Seiten

Frage und Antwort Seiten wie GuteFrage.net und Quora liefern interessante von den Nutzern erstellte Fragen und Antworten.

Durch die interessanten Fragen und die Antwortenden, welche exakte und interessante Informationen weitergeben, bekommen diese Plattformen eine besondere Qualität für die Webbesucher.

Ökonomisches Empowerment von grossen Schichten der Weltbevölker

Durch die leicht im Internet aufrufbaren Informationen, ist es sehr einfach geworen, mehr Informationen zu Anbautechnicken/ Chemikalien zu erwerben.

Ein Bauer in Kenia kann, via Internet und Smartphone an wichtige Marktinformationen gelangen, in welchen er sich über die Weltmarktpreise informiert.

Somit helfen die frei verfügbaren Informationen mehr Gleichheit auf dieser Welt zu schaffen.

Professionalisierung der privaten Anbieter

Was zudem auch zu beobachten ist, ist das sich auch die privaten Anbieter von Informationen, sei es auf Youtube oder auf Blogs, zunehmend professionalisieren.

Die Qualität der bereitgestellten Inhalte ist daher zum Teil von der gleichen Qualität, wie man das von den althergebrachten Medien kennt.

Das Internet ist demokratisch

Zudem entscheiden die Nutzer im Internet, welche Inhalte hoch bewertet und geteilt werden. Somit werden sich nur die wirklich guten Inhalte und die Bereitsteller dieser Inhalte durchsetzen.

Das Fernsehen war zum Beispiel nicht so demokratisch wie das Internet. Zum Teil werden uns dort Moderatoren und Komiker vorgestellt, welche wir in dieser Form gar nicht sehen möchten. Das Internet würde hier eindeutig eine Antwort, in Form von Kommentaren und durch das Ignorieren dieser Medien, geben.

Es ist sehr einfach geworden Inhalte zu erstellen

Vor einigen Jahren musste man sich noch einen Berg an Equipment kaufen, wenn man denn zum Beispiel Video-Inhalte erstellen wollte. Es brauchte eine Kamera, eine besondere Belichtung, ein gutes Mikrophone, einen Greenscreen, Video-Editoren-Software, einen starken und teuren PC und noch einiges mehr. Die Kosten hierfür lagen zirka bei 10’000 Euro und mehr. Eine gute Video-Editier-Software kann mehrere Tausend Euro kosten.

Heutzutage hat sich auch das geändert. Es gibt günstige Cloudlösungen, welche wenige Euro im Monat kosten. Mit diesen lassen sich ganz einfach, tolle Videos erstellen. Zudem lassen sich das eingebaute Mikrophon im Laptop nutzen, wie auch die interne Webcam. Die Videoproduktionskosten gehen dann auf wenige Euro im Monat zurück. Da man sich lediglich die Video-Editier-Software mieten muss.

Das Gleiche gilt auch für geschriebene Inhalte.

LinkedIn bietet zum Beispiel normalen Nutzern die Möglichkeit, über deren Publizier-System, Pulse, Beiträge zu veröffentlichen. Wenn man etwas geschickt ist, wird der Beitrag stark geteilt und man erhält eine hohe Reichweite.

WordPress.com ist eine andere Alternative mit vielen Nutzern, welche sich für die selbst geschriebenen Inhalte interessieren können.

Auch Inhalte in Form von Podcasts werden immer interessanter. Privatpersonen und Geschäftsleute nutzen Plattformen wie iTunes, um ihre eigenen kleinen Radiosender ähnlichen Kanäle aufzubauen.

Unterstützt durch Social Media

Auch die Social Media Kanäle wie Facebook, Twitter und Google Plus bieten viele Möglichkeiten für das Self-Publishing (neudeutsch für Publizieren).

Diese Medien haben zum Teil auch den Vorteil, dass interessante Informationen von Freunden und Bekannten schnell geteilt werden und man somit sehr schnell Tausende von Personen erreichen kann.

Zudem bietet Google mit Google Hangouts auch die Möglichkeit Interviews zwischen zwei Personen aufzunehmen und diese relativ zeitgleich auf Youtube zu veröffentlichen.

Fazit

Die Möglichkeiten, sich heutzutage eine Online-Präsenz aufzubauen und somit Tausende, Hunderttausende und in manchen Fällen Millionen von Menschen zu erreichen, sind grösser denn je geworden.

Die neue Informationsrevolution wird den Weg verändern, wie wir Geschäfte miteinander machen, wie wir Informationen konsumieren und auch wie wir uns bei demokratischen Prozessen Entscheidungen einholen beeinflussen.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht? Ich freue mich auf einen Austausch im Kommentarsystem , weiter unten in diesem Beitrag.

Bilder: Flickr.com/ MacEntee/ Search Engine People Blog/ Represa/ Williams/ Open Knowledge


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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