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CMS Systeme: die Top 15 für das Content Management

CMS Systeme: die Top 15 für das Content Management

Wer seine Inhalte im Unternehmen professionell managen will, kommt um ein sogenanntes Content Management System nicht herum.

Im Beitrag eine Liste 15 spannender CMS für Projekte jeder Grössenordnung, als auch einige Vorteile und Nachteile.

1. Contao

Contao ist vom Umfang her etwas kleiner als zum Beispiel WordPress, TYPO3 oder Drupal. Dennoch ist es eine spannende Technologie.

Es lassen sich tolle Webseiten und Internetpräsenzen damit umsetzen. Auch Portale und Onlineshops kommen in Frage.

Der Nachteil mag wohl sein, dass es noch nicht solange auf dem Markt ist wie die anderen Technologien. Dafür hat es sich jedoch bereits einen guten Namen gemacht. Besonders in Deutschland hat es eine gute Verbreitung gefunden. Speziell professionelle Agenturen setzen dieses Werkzeug ein.

2. ez Publish

Wie auch TYPO3 ist ez Publish ein Anbieter in den Bereich Enterprise, neudeutsch für “Unternehmenskunden”, einzuordnen.

Es bietet eine Open Source Variante an, welche kostenfrei genutzt werden kann.

Daneben bietet es auch eine Lizenz-pflichtige Version. Mit dieser kann man auch sehr grosse Portale und IT Projekte umsetzen.

Das dazugehörige Betreiberunternehmen stammt aus Norwegen. Auch wenn es relativ neu auf dem Markt ist, gibt es bereits ein weites Vertriebs- und Partnernetzwerk und die Technologie wird bereits in vielen mittleren und grossen Unternehmen genutzt.

3. Drupal

Drupal ist eine Alternative zu TYPO3. Es ist jedoch globaler aufgestellt und wird auch von Privatpersonen und kleinen Unternehmen genutzt. Auch grosse Organisationen wie die Weltbank nutzen das System um Portale und Intranets zu erstellen.

Professionelle Agenturen und Softwareunternehmen bauen damit komplexe Online Applikationen.

4. WordPress

WordPress ist das bei weitem meist genutzte CMS. Zirka 25 Prozent aller Webseiten laufen heutzutage auf dieser Technologie.

Es gibt unzählige sogenannte Plugins, mit welchen man die Funktionalität der Implementierung erweitern kann. Diese sind hilfreiche Erweiterungen wie zum Beispiel für die Suchmaschinenoptimierung oder die Sicherheit.

Derzeit wird es noch hauptsächlich für kleinere bis mittlere Projekte verwendet. Jedoch nutzen es auch zunehmen grössere Unternehmen für das Content Management.

5. TYPO3

TYPO3 ist die beliebteste Technologie bei mittelgrossen und Grossunternehmen, um deren Inhalte professionell zu steuern.

Besonders im deutschsprachigen Raum hat es eine grosse Verbreitung gefunden. Die meisten Internetagenturen und Werbeagenturen nutzen TYPO3, um für deren Kunden Webportale umzusetzen.

Das Erlernen dieser Technologie ist etwas schwerer als zum Beispiel WordPress oder Drupal. Dennoch lohnt es sich, da Dinge wie Sicherheit und Skalierbarkeit oberste Priorität bei dieser Technologie haben.

6. Joomla

Joomla war lange Zeit eine Alternative zu WordPress. Lange Zeit war es sehr beliebt. Dies hat etwas nachgelassen. Dennoch gibt es viele, welche Joomla einsetzen, um Webseiten und kleinere Portale umzusetzen.

7. MODX

MODX ist sehr Entwickler-freundlich und kann sehr gut von PHP Programmierern gemanaged werden, auch wenn sie erst kurz Erfahrung mit dem Werkzeug gesammelt haben.

Nicht nur das Backend ist einfach zu handhaben, auch das Frontend ist durch Entwickler gut zu verändern.

Es ist zum Beispiel einfacher zu erlernen als zum Beispiel Drupal, das viel mehr Funktionalitäten mitbringt. Jedoch ist es komplexer als WordPress. Man könnte es also als nächsten Schritt nach WordPress ansehen.

Auch ohne PHP Kenntnisse lassen sich, nach einer Einarbeitungszeit, komplexere Projekte umsetzen.

8. concrete5

concrete5 lässt sich auch ohne einen Webentwickler handhaben. Viele Inhalte lassen sich durch eine einfache Drag und Drop Funktionalität einfügen.

Es richtet sich besonders an Personen, welche nicht viel mit Programmierung zu tun haben.

Gleichzeitig gibt es zum Beispiel viele SEO Werkzeuge, welche das Ranking in den Suchmaschinen verbessert.

Die Gemeinschaft rund um diese Technologie ist jedoch eher klein. Wenn man also auf Herausforderungen stösst, kann es manchmal etwas schwierig werden Unterstützung zu finden.

9. Composr

Composr lässt sich als Enterprise CMS für kleine bis mittlere Unternehmen beschreiben.

Mit einem WYSIWYG Editor lassen sich die Inhalte hinzufügen.

Es gibt auch zusätzliche Module wie Kataloge, Gallerien, Blogs, etc. welche man hinzufügen kann.

Das System lässt sich zwar vielfältig einsetzen. Jedoch weist auch die Herstellerfirma darauf hin, dass man für professionelle Blogs, eCommerce Lösungen und grosse Unternehmensplattformen andere Technologien nutzen sollte.

10. Squarespace

Squarespace ist ein Online Werkzeug, dass man nicht im eigenen Unternehmen implementiert, sondern von einem Drittanbieter gehostet und betrieben wird.

Es ist ähnlich zu WordPress.com, WIX und Weebly.

Es lässt sich weniger Customizing betreiben, dafür gibt es jedoch viele Templates aus welchen man auswählen kann.

Dinge wie Sicherheit und Geschwindigkeit haben Priorität in dieser Technologie.

Anders als bei WordPress gibt es bei Squarespace keine kostenfreie Version. Man kann es zwar für eine Zeit lang ausprobieren, danach muss man jedoch auf das Monatsabo umstellen.

11. Redaxo

Redaxo eignet sich eher für Entwickler, als für Laien. Es hat eine sehr offene Architektur. Dies ermöglicht die Erstellung von sehr komplexen Systemen. Es gibt daher relativ viele Redaxo-basierende Intranets.

Kenntisse über PHP (Backend), MySQL (Datenbank), HTML und CSS (Frontend) sind mitunter notwendig.

Besonders Internetagenturen, welche Programmierdienstleistungen anbieten, nutzen diese Technologie.

Wie TYPO3 auch, ist Redaxo eher im deutschsprachigen Raum verbreitet.

Es kommt meistens in mittelgrossen Projekten zum Einsatz. Dennoch gibt es auch sehr grosse Implementierungen welche damit laufen. Zum Beispiel die Stuttgarter Börse.

12. Umbraco

Anders als die meisten Content Management Systeme macht Umbraco Gebrauch von ASP.NET für die Entwicklung, anstatt des weitverbreiteten PHP. Der Fokus auf ASP.NET zeigt bereits dessen Ausrichtung auf den Bereich Enterprise Applikationen. Auch die Umsetzbarkeit von komplexen Anwendungen ist sehr weit gefächert. Webseiten wie die von Peugeot, Heinz und Wired nutzen es.

Der weitere Vorteil ist, dass es durch deren Programmierung basierend auf C# auch mit anderen Microsoft Technologien kompatibel ist.

Laut unterschiedlichen Quellen laufen bereits mehr als 100’000 Webseiten mit dieser Technologie.

Im deutschsprachigen Raum wird es eher weniger genutzt. Populär ist es dagegen in den USA, Grossbritannien und Australien. Auch in den Niederlanden hat es bereits viele Anhänger gefunden.

13. CushyCMS

CushyCMS ist eine simplere Lösung zu WordPress (kurz WP). Besonders der Endkunde, der die Lösung nutzt, kann das Backend sehr einfach bedienen.

Man sollte sich jedoch der Grenzen dieser Technologie bewusst sein. In einigen Fällen kann es der richtige Ansatz sein. Vielfach macht es dann doch Sinn auf WP zu wechseln.

Besonders beim Kundenwuschen: “Einfache Website, welche ich selbst editieren kann” kommt dieses System zum Einsatz.

14. Processwire

Processwire (kurz PW) gilt als Alternative zu WP. Dabei besticht es durch Flexibilität und ist dennoch leichtgewichtiger als andere Werkzeuge.

Es nutzt stark die freie JavaScript Bibliotheck jQuery. Besonders die Frontendentwicklung wird dadurch vereinfacht.

Gleichzeitig verfolgt die Technologie einen minimalistischen Ansatz und beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Thema Content Management.

Man könnte PW als sicherere und einfachere Alternative zu WP ansehen. Gleichzeitig lassen sich individuelle Implementierungen besser umsetzen.

15. Kentico

Wie auch Umbraco basiert Kentico auf ASP.NET.

Der Fokus von Kentico liegt auf den Bedürfnissen von Webentwicklern und deren Kunden. Auf der einen Seite hat es die Standardfeatures für einfaches Content Management, wie das einfache Hinzufügen von Newsletter oder Forum-Modulen. Auf der anderen Seite lassen sich auch individuelle Programmierungen einfach hinzufügen.

Als Unternehmens-Werkzeug besticht es besonders durch seine einfache Nutzbarkeit im Backend.

Für Unternehmen wichtige Dinge wie e-Commerce, Marketing Automation, Intranet und Dokumenten-Management lassen sich damit umsetzen.

Fazit

Ein Content Management Werkzeug ist nicht gleich Content Management Werkzeug. Die unterschiedlichen Technologien bieten unterschiedliche Vorteile und Nachteile.

Wenn man einen Freelancer-Blog/ Homepage umsetzt, eine Website für ein kleines Unternehmen oder ein Intranet für einen grossen Konzern, für jedes Projekt kommt höchstwahrscheinlich eine andere Technologie zum Einsatz.

Für manche Kunden ist eine preiswerte Umsetzung wichtig. Für andere sind die Kosten nicht unbedingt ein Entscheidungsfaktor, sondern der langfristige Mehrwert und die Zeitersparnis, welches solch eine Webapplikation mit sich bringt.

Was sind Ihre Erfahrungen? Welches dieser Systeme finden Sie am sinnvollsten?

Interessante Beiträge:
Definition Content Management System auf Wikipedia
Die 5 besten Technologien für das Content Management
Der grosse CMS Vergleich

Bilder: Flickr.com/ OpenCU/ Baschny/ Webbyra


Der Autor: Sascha Thattil arbeitet bei YUHIRO und hilft Unternehmern und Unternehmen beim einfachen Aufbau von Programmier-Teams in Indien. YUHIRO ist ein deutsch-indisches Unternehmen welches IT Firmen, Agenturen und IT Abteilungen Softwareentwickler bereitstellt.

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1 Kommentar
  1. Hallo Herr Thattil,

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